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Kundenrezensionen

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am 12. Januar 2014
Eine Wundertüte mit spannenden Geschichten von Kaschemmen in Tokio, von Tempeln und Pilgern und von Bäuerinnen, die Jauchekübel über zugeschneite Äcker schleppen. Manche Bilder senken sich in die eigene Vorstellung, als hätte man die Szene selbst erlebt. Und wenn man mit der Wundertüte durch ist, merkt man, dass sie eigentlich ein Lehrbuch war, und zwar eins, das Lust macht, 1000 neue Fragen zu stellen. Zum Beispiel die: Wie kommt es, dass ein japanischer Reisbauer, der von seinem Leben erzählt, uns so vertraut vorkommt wie ein Mensch aus der eigenen Heimat? Und dabei verliert er in Krügers „Liebeserklärung“ nichts von der exotischen Faszination, die Japan für uns hat.
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am 3. März 2014
Am Samstag vormittag hatte ich mich grade zum Ausgehen und Einkaufen fertig gemacht – als die „Liebeserklärungen an Japan“, noch ungelesen, vom Nachtisch auf den Boden fiel. Mhhhh, ein paar Seiten nur mal schnell blättern... Naja, was soll ich sagen: Eine Stunde später, sitzend auf dem Bett und immer noch lesend, habe ich es mir endlich bequem gemacht, um ganz entspannt weiter in dem Buch zu lesen und das Leben einfach draussen zu lassen.

Was für ein großes Vergnügen! Nicht nur, dass der Autor mir und allen anderen Lesern Japan und seine Menschen erklärt und auf das Wunderbarste beschreibt – es ist auch ein sehr sensibler Einblick in sein eigenes Leben und die vielen Monate und Jahre, die er in diesem wohl wirklich fantastischen Land verbracht hat. Seine vielen Erlebnissen, lustige, komische, tragische, die er in seinem Buch beschreibt. Geschichten zum Lachen, zum Schmunzeln und manchmal auch zum Stirne runzeln.

Nur, damit der Autor Bescheid weiß: Ich bin noch nicht fertig, Krüga-san. Muss leider wegen Arbeit in den nächsten Tage auf die Lektüre des Buches verzichten. Aber ich freu' mich schon, wenn ich endlich wieder die „Liebeserklärungen“ weiterlesen darf. Und hoffe schon jetzt, dass es eine Fortsetzung gibt …
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am 26. Oktober 2014
Ich habe mittlerweile schon viele Werke über Japan und die Erlebnisse in diesem Land gelesen und ich wollte dieses Buch unbedingt lesen, weil ich den Titel so schön fand. Ich finde ihn allerdings nach der Lektüre nicht wirklich passend. Unter einer Liebeserklärung verstehe ich etwas anderes. Der Autor hat meiner Meinung nach für eine Liebeserklärung viel zu oft einen kritischen Unterton. Ich freue mich immer auch über die negativen/ kritischen Meinungen, weil man nur so ein ganzheitliches Bild von Japan erlangen kann, jedoch wurde die Erwartung, die der Titel suggeriert dadurch enttäuscht. Um einen Vergleich zu starten: Wer hier ein reines Unterhaltungswerk alá "Die Axt im Chrysantemenwald" o.ä. erwartet, der wird erstmal etwas enttäuscht sein. Aber dass dieses Buch eben kein reines Unterhaltungswerk ist, sondern eher poetisch geschrieben, unterscheidet es von den vielen anderen Erfahrungsberichten, was wieder ein Pluspunkt ist.

Das Buch ist unterteilt in verschiedene Kapitel, in denen verschiedene und vielfältige Themen bearbeitet werden. Geschichte, Buchtipps, Reisetipps, Begegnungen mit japanischen Charakterköpfen, all das wird gemixt und ergibt dieses Buch. Mir haben die Geschichten zu den einzelnen Personen wie einem alten Bärenjäger oder einem Bettelmönch gut gefallen. Die Büchertipps waren für mich eher überflüssig. Alles in allem war es für mich nur ein durchwachsenes Leseerlebnis. Es gab Kapitel, die mich gefesselt haben und von denen es gerne noch viel mehr hätte geben können. Andere waren wieder nicht so interessant und langatmig geschrieben.

Kommen wir nun zu einigen großen Minuspunkten, die aber hoffentlich durch eine neue Auflage behoben werden können:
Es sind immer wieder gröbere sprachliche bzw. grammatikalische Fehler unterlaufen, wie in einer der hier geschriebenen Rezensionen schon beispielhaft erläutert. Am meisten hat mich dabei gestört, dass "suimasen" anstatt "sumimasen" abgedruckt wurde.
Weiterhin ist auf dem Cover ein grober Fehler unterlaufen, wie man auch auf dem Bild hier sehen kann, denn dort wurde das Wort "Erlebnisse" im Untertitel mit drei "s" geschrieben. Auf einem Titel etwas störend.
Und für mich ist für eine Liebeserklärung an "JAPAN" etwas zu oft die Rede von Tokio, weswegen ich die "Liebeserklärung an Tokio" als passender empfunden hätte. Zumindest gilt das bis etwa zur Hälfte des Buches, danach werden auch andere Orte angerissen, erwähnt und beschrieben.

Ich hatte mir einfach etwas mehr von dem Buch erwartet, es ist, zusammenfassend gesagt, ein toller umfassender und poetischer Einblick, allerdings mit vielen Verbesserungsmöglichkeiten. Anders als viele, die vor mir dieses Buch bewertet haben, kann ich es nicht als das "beste" Buch über Japan bezeichnen. Zumal es meiner Meinung nach nicht DAS eine Buch über Japan gibt, sondern NUR die Kombination vieler Informationsquellen einen allumfassenden Blick auf dieses wunderbare Land zulässt.
Leider nur drei Sterne, mit Potential nach oben.
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am 2. Februar 2014
Erwarten Sie keinen normalen Reiseführer von diesem Buch. Es ist geschrieben von einem, der seinem besten Freund die Eigenheiten seiner neuen Geliebten erklären möchte. Der Autor ist mit einer Japanerin verheiratet und arbeitete lang in Tokio für die Fotoagentur Keystone. Er ist im besten Sinn des Wortes „beseelt“ von diesem auf uns Europäer so exotisch wirkenden Land und seinen Menschen. Seine Liebeserklärung macht einerseits neugierig auf Japan, setzt aber anderseits voraus, dass man sich wirklich interessiert für dieses Land und seine Menschen, dass man wenigstens ein bisschen verstehen möchte von ihrer für uns so fremden Lebensart. Hans Krüger nimmt den Leser mit auf eine Reise durch Japans abwechslungsreiche Landschaften, wir begegnen Weisen, Bärenjägern, schöpferischen Schuhputzern und vielen anderen Individualisten. Die amüsant zu lesenden Reportagen werden immer wieder unterbrochen durch kleine „Lehrstücke“: z. B. über die Besonderheiten der japanischen Sprache, der Esskultur oder von Lebensweisheiten. Ich denke, es gibt auf dem Markt momentan kaum ein authentischeres Buch über japanische Lebenskultur. Nur über die „Geisha als erotisches Weltkulturerbe“ werden Sie in dem entsprechenden Kapitel leider nichts erfahren …
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am 9. Februar 2014
Ein Japan Buch, daß sich dem Land Mal ganz anders annähert. Hans Krüger hat sich sein Wissen auf der Straße und den Bars angeeignet. Eine hochwillkommene Abwechslung zu den sonstigen Japan Berichten von Korrespondenten, die Japan nur von 5 Sterne-Hotels und Smalltalk beim Botschafter kennen.

Hans Krüger führt den Leser in das ganz alltägliche Japan mit seinen vielen Widersprüchen und unterschiedlichen Facetten. Dabei stellt er die Menschen in Japan in den Mittelpunkt weder sich selbst noch irgendwelche Berühmtheiten. Diese Art der ganz persönlichen Erfahrungen fesselt den Leser. Die kurzen Episoden sind sehr abwechslungsreich und genauso informativ. Ich war schon 10 Mal und Japan und habe viele Büchen gelesen aber vieles neues erfahren: Ich wußte noch nicht, daß die Regierung der häßlichsten Plätze in Japan ermitteln ließ, daß „Gerende“ im Japanischen aus dem deutschen Gelände abgeleitet wurde oder daß Jesus Christus angeblich in Japan begraben ist.

Das Buch ist letztendlich genau das, was der Titel verspricht: Eine Liebeserklärung an Japan, die bei mir den Wunsch ausgelöst hat, dieses Land unbedingt wieder Mal zu besuchen.
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am 29. September 2015
Ein wunderbarer Weg, das etwas andere Japan kennen zu lernen. Mit lustigen Erklärungen, aber sehr respektvoll gegenüber Japan wird die Welt aus zwei Perspektiven dargestellt. Wenn man diese Seiten liest, erkennt man eine große Liebe zu Japan und den Traditionen, nimmt aber gleichzeitig die lustigen Seitenhiebe der Japaner auf. z.B. Der Name Krüger auf Japanisch.
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am 15. Dezember 2013
Ein kluges Buch, ein unterhaltsames Buch, ein absolut lesenswertes Buch! Würde es sechs Sterne geben, ich würde sie diesem Buch - oder vielmehr schriftlichen Kaleidoskop - gerne geben. Man merkt, dass der Autor Hans H. Krüger Japan bestens kennt und das Bestreben hat, die ausgetretenen Pfade und üblichen Sichtweisen zu verlassen. Mit einer verspielten Neugier blickt er hinter die Kulissen eines bei Touristen so beliebten, exotischen Landes. Er schildert Begegnungen, Geschichten und Kuriositäten, die man nie mehr vergisst. Der Titel "Liebeserklärung an Japan" ist nicht übertrieben - man möchte nach der Lektüre dieses wirklich außergewöhnlichen Meisterwerks sofort ins nächste Flugzeug Richtung Tokio steigen.
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am 9. Dezember 2013
Kein Reiseführer und doch für jeden Japanreisenden eine Schatztruhe voller Anregungen und Möglichkeiten. Wer nicht nur auf die Oberfläche schauen will, sondern interessiert ist, wie die Menschen in diesem fremdartigen Land ihren Alltag verbringen und was sich hinter betongrauen oder neongrellen Fassaden verbirgt, findet hier teils überraschende Antorten.Jeder der neugierig auf dieses Land ist, wird eine Fülle von Einblicken erhalten wie sie nur ein Autor zu Papier bringen kann, der viele Jahre in Japan gelebt hat. In der Tat ist dieses Buch eine Liebeserklärung an Japan und seine Menschen. - Sehr empfehlenswert.
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am 21. März 2014
leider schlampig redigiert. Noch bin ich nicht am Ende mit dem Lesen, aber schon jetzt ärgern mich viele Druckfehler, auch grammatikalische, die bei gutem Korrekturlesen vermeidbar wären. Es dürfte wohl nicht passieren, dass Tokyo mit "westliche Hauptstadt" übersetzt wird (während es doch an der Ostküste liegt), wenige Seiten später liest man es dann auch richtig. Und "Mahaya"-Buddhismus, statt "Mahayana" und "suimasen" statt "sumimasen" - das müsste alles nicht sein und schmälert etwas das Lesevergnügen. Hoffentlich wird eine zweite Auflage besser durchgesehen. Inhaltlich ist das Buch durchaus ein Vergnügen und gibt Einblicke abseits der touristischen Meinungen und Trampelpfade. Es ist wohl eher der Verlag verantwortlich zu machen, der auch dem Setzer nicht auf die Finger geschaut hat. Hansu Kuruugaa hat ein lesenswertes Buch geschrieben.
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TOP 1000 REZENSENTam 14. Februar 2014
Es ist doch eher selten, dass sich ein Sachbuch so vergnüglich liest wie ein Roman - und noch ein guter dazu. Autor Hans H. Krüger hat das Kunststück fertig gebracht. Wenn er berichtet, wie er unter dem Kampfnamen "Chinyonofuji" kurzfristig beim Sumoringen in einem Dorf für Begeisterung sorgt oder sich bei Shake und Bier in der Hotelbar darüber aufgeklären lässt, warum das japanische Gehirn anders funktioniert als das der Europäer, ist das Lesevergnügen perfekt. Krüger erkundet Japan nicht von Tokyo aus mit dem Blick des Großstäters, sondern reist durch die Provinz, durch den noch nicht globalifizierten Teil des Landes. Er trifft erd- und naturverbundene Menschen, Menschen mit einem tradierten Wertesystem und gelebten Ritualen. Man spürt beim Lesen regelrecht, wie sehr der Autor bei allen vergnüglichen Anekdoten die Japaner schätzt und respektiert. Wenn er beispielsweise unter der Überschrift "Spezialitäten" über die allzu saure Umeboshi-Pflaume her zieht oder den Geruch von Natto mit dem "beißenden Geruch von vergammelten Kartoffeln" gleichsetzt, geschieht dies nicht von oben herab. Ja, hier lästert jemand. Aber jemand, der sehr genau um die einzigartige Küche Japans weiß und diese bewundert. Auch deshalb passt der Titel "Liebeserklärung an Japan" so gut: Da spricht ein erfahrener Ehemann liebevoll und neckisch über die Schwächen seiner Ehefrau, nur um im gleichen Atemzug zu sagen, wie sehr er die Angetraute an seiner Seite braucht und wie großartig sie ist.
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