| |||||||||||||||
![]() Gutschein erhalten
Tauschen Sie jetzt Liebesbriefe großer Frauen: Nimm meine Seele und trinke sie… gegen einen Amazon-Gutschein in Höhe von EUR 1,35 ein - einlösbar für Tausende von Artikeln bei Amazon.de. Entdecken Sie mehr eintauschbare Bücher im Bücher Trade-In Shop. Bitte beachten Sie die Teilnahmebedingungen.
|
Produktinformation
|
Tags, die Kunden mit diesem Produkt verbinden(Was ist das?)Klicken Sie zum Suchen verwandter Artikel, Diskussionen oder Personen auf ein Tag.
|
|
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel:
|
||||||||||||||||||||||
|
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
" Verwirre mich nicht, fühle, dass ich Dich liebe, dass Du meine einzige Freude bist." ( Caroline Schlegel an Schelling),
Von Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen (#1 HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 10 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Liebesbriefe großer Frauen: Nimm meine Seele und trinke sie… (Gebundene Ausgabe)
Dr. Sabine Anders und Katharina Maier haben im Sommer letzten Jahres " Liebesbriefe großer Männer " herausgegeben. Diese habe ich damals mit viel Interesse gelesen und auch rezensiert.Nun ist das Pendant zu besagtem Buch erschienen. Unter großen Frauen verstehen die Herausgeberinnen berühmte Persönlichkeiten aus der Politik, der Philosophie, der Literatur, der Kunst, der Musik, aber auch solche Frauen, die mit einer bedeutenden Persönlichkeit verheiratet waren, offenbar getreu dem Gedanken - Hinter einem starken Mann steht immer eine starke Frau -. Man kann anhand der Briefe nachvollziehen, wie über die Jahrhunderte Frauen liebten, begehrten, sich verzehrten, an den Männern zu verzweifeln drohten, nicht selten entsagen mussten, aber auch oft Erfüllung fanden, so jedenfalls das Resümee von Anders und Maier. Auch diesmal interessiert mich, worin sich die verbalen Gefühlsäußerungen der einzelnen Schreiberinnen unterscheiden, weil ich wiederum neugierig bin Temperamentsunterschiede zu erspüren und erfühlen möchte, ob man sprachlich nachvollziehen kann, ob es wirklich Liebe oder nur Liebelei ist, die die jeweilige Verliebte zu ihrem Tun antreibt. Eine kurze Beschreibung der jeweiligen Liebesbeziehung der einzelnen Briefverfasserinnen wird gegeben, bevor dann stets die Briefe folgen. Es ist unmöglich innerhalb der Rezension alle Schreiberinnen in Buch zu nennen, Heloisa, Katharina von Aragon, Ninon de Lenclos, Angelika Kaufmann, Marie Antoinette, Mary Wollstonecraft, Caroline Schlegel/Schelling, Christiane Vulpius, Rahel Levin, Luise von Mecklenburg - Strelitz, Karoline von Günderrode, George Sand, Clara Wieck/Schumann, Edith Wharton und Rosa Luxembourg gehören dazu. Am meisten berührte mich der Liebesbrief von Katharina von Aragon (1485-1536) an ihren Gatten König Heinrich VIII, der sie vom Hofe verbannte, um Anne Boleyn zu heiraten. Katharina, Tochter der spanischen Könige Ferdinand und Isabella, betrachtete sich bis zu ihrem Tode als die rechtmäßige Ehefrau Heinrichs VIII, den sie innig geliebt haben muss, wie der Brief deutlich macht. Am Ende Ihres Briefes schreibt sie aus der Verbannung : " Ich schließe und versichere Euch, dass ich Euch noch von Herzen liebe; und das Einzige, was ich wünschte, um ruhig aus der Welt zu gehen wäre, Euch zu sehen und in Euren Armen zu sterben." Innig geliebt hat auch Christiane Vulpius ihren Goethe. Sie war eine sehr erdverbundene, einfache Frau mit einem großen Herzen. Wenn ich die Briefe lese, wird mir klar, wieso der Dichterfürst sich in diese Frau verliebte "... ich liebe Dich unaussprechlich...ich liebe Dich über alles...Wenn Du wiederkömmst, wenn noch schöne Tage sind, dass wir noch mannichmal im Garten am Hause schlampampfen können, da freue ich mich drauf...Leb recht wohl und behalt mich lieb, mein Einziger." Die intelligenteste und brillanteste Briefschreiberin ist die große französische Salondame Frankreichs Ninon de Lenclos (1620-1705). Schön, geistreich und selbstbewusst war sie und sie hatte viele Liebhaber. Den vermutlich letzten Galan erhörte nach ihrem achtzigsten Geburtstag. An den Marquis de Sévigné schreibt sie u.a...." Ich bin geboren, um zu lieben und alle Begeisterung der Liebe zu empfinden ". In ihren Briefen zeigt sie sich als Meisterin des höfischen Spiels um Koketterie, Eroberung und Liebe. Ich möchte nicht beurteilen, ob sie die Liebesfähigkeit einer Karoline von Günderrode besaß, die an Friedrich Creuzer schreibt: " Wenn ich sterbe, mein Freund, so werde ich Dir erscheinen, wenn Du nachts allein bist, dann trete ich leise an Dein Bett und drücke einen Kuss auf Deine Stirn. Wenn Du stirbst, so komme auch zu mir. Versprich es! "....und ein Jahr später..." Ich liebe Dich bis zum Tode, süßer, lieber Freund, Du mein Leben: Ich wünsche, Dir zu leben oder zu sterben...Unser Schicksal ist traurig, ich beneide mit Dir die Flüsse, die sich vereinigen. Der Tod ist besser als so zu leben. Eine Hoffnung erhält mich, aber diese ist Torheit." George Sand lässt einen Brief an ihren 16 Jahre jüngeren Geliebten Frederic Chopin mit den selbstironisierenden Worten enden. " Gute Nacht. Ich werde zu Bett gehen; ich bin zum Umfallen müde. Lieben Sie Ihre Alte so sehr, wie sie Sie liebt. G.S " Vielleicht noch ein paar Zeilen der Schriftstellerin Edith Wharton an William Morton Fullerton "... im Augenblick sehe ich im gesamten Universum nur eines, nur eines dringt in mein Bewusstsein - Du und unsere Liebe füreinander. " Ein lesenswertes Buch. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Liebesbriefe großer Frauen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Liebesbriefe großer Frauen: Nimm meine Seele und trinke sie… (Gebundene Ausgabe)
Liebesbriefe erlauben einen so intimen Blick in die Seelen der großen Frauen der Vergangenheit wie keine andere Textart sonst. Denn der Brief, so Ricarda Huch, ist jene literarische Ausdrucksform, die Frauen am meisten entspricht: zwanglos, spontan, impulsiv, leidenschaftlich. Heloisa, Bettina von Arnim, George Sand, Annette von Droste-Hülshoff, Emily Dickinson, Clara Schumann sie und viele andere bedienten sich jener weiblichen Form des Briefes, die es ihnen erlaubte, ihren Gefühlen jenseits von gesellschaftlichen Schranken Ausdruck zu verleihen und ihre Liebe auszuleben. Die ergreifendsten, eindringlichsten, leidenschaftlichsten und auch humorvollsten dieser Briefe wurden hier zusammengetragen.Nun ist das Pendant zu dem Buch 'Liebesbriefe großer Männer' erschienen. Große Frauen? Darunter verstehen die Herausgeberinnen berühmte Persönlichkeiten aus Politik, der Philosophie, der Literatur, der Kunst, der Musik. Aber auch die Frauen, die mit einer bedeutenden Persönlichkeit verheiratet waren, offenbar getreu dem Gedanken - Hinter einem starken Mann steht immer eine starke Frau -. An Hand der Briefe kann der Leser nachvollziehen, wie Frauen über die Jahrhunderte liebten, begehrten, sich verzehrten. Oder gar wie sie an den Männern zu verzweifeln drohten, nicht selten entsagen mussten, aber auch oft Erfüllung fanden. So ist es spannend und macht auch Spaß sich einen Einblick in die Lebensweise dieser großen Frauen zu verschaffen. Zu der jeweiligen Liebesbeziehung der einzelnen Briefverfasserinnen wird eine kurze Beschreibung gegeben, bevor dann stets die Briefe folgen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Hübsch aber Sinnlos?,
Von
Rezension bezieht sich auf: Liebesbriefe großer Frauen: Nimm meine Seele und trinke sie… (Gebundene Ausgabe)
Ich bin wie ganz viele andere bestimmt auch über Sex and the City zu dieser Literatur gekommen.Ich habe es mir mit der Erwartung bestellt, dass ich ein paar "zu Tränen rührende Formulierungen" kennen lernen und adaptieren könnte. Das Buch ist sehr hübsch aufgemacht und vor allem ohne Schutzumschlag ein echter Hingucker. Nachdem ich die Vorfreude über das erhaltene Paket überwunden hatte, begann ich natürlich sofort quer zu lesen. Aber dann stellte ich fest, dass inhaltlich alles gar nicht so aussah, wie ich mir vorgestellt hatte. In diesem Buch werden 32 Frauen (Zeitraum: 1095 - 1907) vorgestellt. Nach der Vorstellung finden sich die jeweiligen sogenannten "Liebesbriefe". Meiner Meinung nach handelt es sich lediglich um interessante Schriftwechsel zwischen großen Frauen und deren Männern. Es werden lediglich die Briefe der Frauen und nicht die antworten der Männer abgeduckt, was oft einen inhaltlichen Zusammenhang erschwert. Die Briefe richten sich auch nicht immer an die Geliebten der Frauen, sonder unter anderem auch an ihre Ehemänner, die zu heiraten ihre Pflicht war. Oft geht es um Lebensumstände, selten gibt es Stellen zum dahin schmelzen. Dennoch ist es sehr spannend und macht auch Spaß sich einen Einblick in die Lebensweise dieser großen Frauen zu verschaffen. Allerdings war das gar nicht die Erwartung, die ich an dieses Buch hatte. Meiner Meinung sind es eher Schriftwechsel als Liebesbriefe, deshalb von mir nur 3 Sterne. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel: Eigene Rezension erstellen
|
Die neuesten Kundenrezensionen |
|
Das Forum zu diesem Produkt
Fragen stellen, Meinungen austauschen, Einblicke gewinnen Aktive Diskussionen in ähnlichen Foren
Kundendiskussionen durchsuchen
|
Ähnliche Foren
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|