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Lieber high als stinknormal?: Ein Buch über Drogen
 
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Lieber high als stinknormal?: Ein Buch über Drogen [Taschenbuch]

Ulla Rhan , Lina Rhan
3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 128 Seiten
  • Verlag: Kösel-Verlag; Auflage: 5 (19. Juli 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3466305632
  • ISBN-13: 978-3466305636
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,4 x 1,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 99.867 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"DROGEN

Brisanter Stoff

Ulla und Lina Rhan haben ein ungewöhnliches Buch über Dogen geschrieben.

Laut einer aktuellen Studie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung steigt die Zahl junger Menschen mit Drogenerfahrung bedrohlich. Ist Hasch wirklich schlimmer als Bier? Methadon: ja oder nein? Und wie bekommt man Partydrogen in den Griff? So lauten einige der aktuell diskutierten Detailfragen. "Lieber high als stinknormal?", ein neues Buch aus dem Kösel-Verlag, geht grundsätzlicher und dichter an das Problem heran. Geschrieben haben es Ulla Rhan und ihre in Frankfurt lebende Tochter Lina. Lina, heute 20 Jahre alt, kam als aufmüpfiger Teenie während einer schweren Krankheit ihrer Mutter mit Drogen in Berührung. Auf Hasch folgten Pillen, lange Nächte im Technotempel Omen, LSD und andere harte Substanzen. Lina rutschte ab, verbrachte Monate in geschlossenen Heimen und auf dem Pflaster rund um die Konstabler Wache.

Erst eine Streetworkerin, ein Junge aus der Szene und das Umdenken der Mutter, die sich darauf einließ, mit ihrer Tochter in Amsterdam einen Joint zu rauchen, konnten "eine Brücke" zu ihr bauen. Im Buch wird Linas Leben ungewöhnlich aufbereitet: Aus Interviews mit ihrer Tochter filterte Ulla Rhan hautnahe Erlebnisberichte aus der "Feierszene", dagegen schnitt sie Einträge aus Linas Tagebuch, objektive Erzählpassagen und selbstkritische Einblicke in ihre Gefühle als Mutter.

Hinzu kamen Checklisten über Drogen, Sucht und Hilfsmöglichkeiten sowie ein umfangreiches Register mit Kontaktadressen.

Ja ja, kennen wir alles, könnte man vorschnell denken: Schlimme Kindheit, das Märchen von der Einstiegsdroge Hasch, die böse Technomusik und ein bisschen Familie - fertig ist die Betroffenheitsstory, selbstverliebt und mit Happy End. Doch weit gefehlt. Das Buch hält sich mit simplen soziologischen Erklärungen zurück (Linas Schwester etwa, heute 16, hat mit Drogen nichts am Hut), schildert Konsumenten nicht als Versager und provoziert mit dem Verweis auf legale Einstiegsdrogen wie Nikotin und Bier. Auch versteckte Alltagssüchte (nach Kaffee, Arbeit, Schokolade, Einkaufen .) und Linas dauerhafte Absturzgefahr bleiben nicht unerwähnt. "Den Disco-Druffi erreicht man kaum mit so einem Buch", schätzt Ulla Rhan die Lage realistisch ein. "Eher Jugendliche außerhalb der Feierszene und Erwachsene." Weshalb sich die spannenden 128 Seiten unter anderem für den Schulunterricht empfehlen." (JOURNAL FRANKFURT, Ausgabe 15/01 )

Kurzbeschreibung

Der Authentische Bericht einer 19-jährigen

Mein Leben ist verloren. Ich kiffe und schmeiße ständig Pillen und wenn ich so weitermache, ist sowieso alles egal. Shit. Mein Leben ist nur noch schön, wenn ich high bin.
Lina mit 13 in ihrem Tagebuch

Partys feiern und der Normalität des Alltags entfliehen – für viele Jugendliche gehören die so genannten Designerdrogen zum Spaßhaben einfach dazu. Doch der Absturz in die Abhängigkeit kann mit Ecstasy & Co. genauso schnell gehen wie mit Heroin.
Lina, heute 19, erzählt die Geschichte ihres harten Ausstiegs mit eigenen Worten, ergänzt durch ausführliche Infoblöcke: Wo und warum beginnt die Sucht? Was können Angehörige und Freunde tun? Was, wenn der Betroffene sich nicht helfen lassen will?
Umfassender Adressteil.


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Kundenrezensionen

11 Rezensionen
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Drogenverarbeitung und Drogen-Hilfe, 12. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lieber high als stinknormal?: Ein Buch über Drogen (Taschenbuch)
Das Buch hat mich sehr beeindruckt. Es geht den Autoren nicht nur darum, die eigenen Erlebnisse zu verarbeiten, sondern es ist auch der Versuch, wenn es geht, anderen zu helfen: Die Jugendlichen, die noch keinen Kontakt mit Drogen haben, zu warnen; denen, die schon in der Szene sind, Hilfen zum Ausstieg zu geben; den Eltern von abhängigen Söhnen und Töchtern ihr Schuldgefühl zu nehmen; den Eltern, die selbst Jungen und Mädchen im gefährdeten Alter haben, wachsam zu sein und Anzeichen von beginnendem Drogenkonsum bei ihren Kindern zu erkennen. Insofern ist dieses Buch lesenswert und hilfreich für alle, auch für Lehrer und alle, die es mit Jugendlichen zu tun haben.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Das Buch zeigt das reale Leben, 14. August 2001
Rezension bezieht sich auf: Lieber high als stinknormal?: Ein Buch über Drogen (Taschenbuch)
Ich finde das Buch ist sehr zeitgemäß. Es bringt Eltern und auch Jugendlichen viele Informationen über das Verhalten miteinander in der manchmal sehr schwierigen pubertären Phase der heranwachsenden Jugendlichen. Es gibt Hilfestellung in einem Bereich der für viele Eltern bisher eine Tabuzone war. Dieses Buch ist ein Beispiel dafür, daß man zwischen den Generationen Brücken schlagen muß. Das geht nicht von alleine. Beide müssen aufeinander zugehen, sonst erstirbt jedes Gespräch und man hat zu Hause das totale Schweigen oder ständig Streit. Das Buch sollte in keinem Haushalt mit Jugendlichen fehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen nicht hochtrabend, aber tiefsinnig ..., 22. Juli 2008
Von 
Neuschäfer "Lesenslust" (Erkelenz, Rheinland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lieber high als stinknormal?: Ein Buch über Drogen (Taschenbuch)
Dieses Tochter-Mutter-Buch gibt mögliche Einblicke in das Entstehen von Problemen allgemeiner Art und von Suchtproblemen im besonderen.

Es ist nicht alles alltäglich und manches geht auch nicht so in die Tiefe (was von manchen Rezensionen als "oberflächlich" tituliert wird); allerdings ist es wunderbar exemplarisch. Es ist ein Beispiel für eine Möglichkeit, an der man sich reiben, aber auch reifen kann.

Insbesondere der Dialog-Charakter etlicher Passagen und die Zwischen-Schaubilder lockern das Buch so sehr auf, dass es problemlos von jungen Menschen selbst gelesen werden kann.

Eine Kollegin von mir und ich haben dieses Buch als Ganzschriftlektüre im Religionsunterricht ausprobiert und hervorragende Erfahrungen damit gemacht.

Wer nicht bloß etwas Allgemeines über Drogen haben möchte, sondern offen ist für eine ganz persönliche Geschichte, wird mit diesem Buch gut arbeiten können!
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