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Lieber alt und gesund. Dem Altern seinen Schrecken nehmen
 
 
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Lieber alt und gesund. Dem Altern seinen Schrecken nehmen [Gebundene Ausgabe]

David Snowdon , Maria Mill
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 255 Seiten
  • Verlag: Blessing (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3896671499
  • ISBN-13: 978-3896671493
  • Größe und/oder Gewicht: 21,9 x 14,2 x 2,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 374.362 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Als der amerikanische Epidemiologe und Präventivmediziner David Snowdon im Jahr 1986 eine wissenschaftliche Studie ins Leben rief, ging es ihm im Wesentlichen um allgemeine Ziele der Altersforschung. Doch im Lauf der Jahre haben Snowdon und sein Team ihre Untersuchungen entscheidend erweitert und dabei vor allem das Phänomen der Alzheimer-Krankheit ins Zentrum gerückt. Diese Studie ist noch nicht endgültig abgeschlossen, hat aber bereits eine Vielzahl teils spektakulärer Ergebnisse erbracht, die von der medizinischen Fachpresse weltweit mit großem Interesse aufgenommen und diskutiert wurden.

Ein besonderer - und auf den ersten Blick ziemlich überraschender - Aspekt dieser Studie besteht darin, dass Snowdon die Teilnehmer aus einem vergleichsweise engen Feld rekrutiert hat: Es handelt sich ausschließlich um Mitglieder des Ordens Notre Dame, um genau 678 katholische Nonnen im Alter von 75 bis 104 Jahren. Allerdings hatte Snowdon viele gute Gründe für seine Wahl: Klosterfrauen werden bekanntlich sehr alt, und sie leben unter sehr ähnlichen Bedingungen (z.B. Ernährung, Arbeit und Einkommen, Gesundheitsfürsorge, Kontemplation, Zölibat usw.); das heißt, Variablen, die das Datenmaterial verunklären könnten, bleiben auf ein Mindestmaß beschränkt. Dazu kommt, dass es in den Klöstern über die einzelnen Mitglieder eine Vielzahl von schriftlichen Dokumenten, darunter auch viele persönliche Aufzeichnungen, gibt, die meist über Jahrzehnte zurückreichen - für Forschungszwecke ein Glücksfall. Alle Teilnehmerinnen der Studie erklärten sich bereit, sich in einem ausgeklügelten Testprogramm regelmäßig auf ihre körperlichen und geistigen Fähigkeiten hin untersuchen zu lassen - und nach ihrem Tod ihr Gehirn der Wissenschaft zur Autopsie zur Verfügung zu stellen. Damit avancierte David Snowdons "nun study" zur größten Gehirnspenden-Datenbank der Welt.

Snowdon, der zu den führenden Köpfen der internationalen Alzheimer-Forschung zählt, will in diesem Buch auch der Nicht-Fachwelt, dem interessierten, breiten Publikum den Verlauf und die Ergebnisse dieser einzigartigen Studie nahe bringen und dabei Anworten auf Fragen liefern, die heutzutage vielen von uns auf den Nägeln brennen; denn die Lebenserwartung nimmt kontinuierlich zu und statistisch gesehen, sind die über Hundertjährigen die am schnellsten wachsende Bevölkerungsgruppe. Und doch geht es ihm nicht ausschließlich um den wissenschaftlichen Gehalt und die medizinische Bedeutung seiner Untersuchungen. Genauso wichtig sind ihm die beteiligten Menschen, die Nonnen, die ihn zum Segen der Wissenschaft und des medizinischen Fortschritts an ihrem täglichen Leben und an ihrer Vergangenheit teilhaben ließen. Ob er von der 90-jährigen Schwester Clarissa erzählt, die ein eingefleischter Baseball-Fan ist und mit ihrem "Chevy", einem motorisierten Rollstuhl, die Gegend unsicher macht, von der aus Nazi-Deutschland geflohenen Schwester Dolores, die sich im Alter von 67 ihren Lebenstraum erfüllt hat und noch für gut 10 Jahre als Entwicklungshelferin nach Afrika ging, ehe sie dann mit 78 wieder in ihren Beruf als Lehrerin zurückkehrte, oder von Schwester Matthia, die täglich zwei Paar Handschuhe gestrickt und für alle ihre Schüler gebetet hat bis zu ihrem Tod kurz vor ihrem 105. Geburtstag - Snowdon zeichnet die Porträts dieser vielen alten gewordenen Frauen nicht aus der klassischen Distanz des Wissenschaftlers, sondern voller Zuneigung und Freundschaft. Und er macht damit auch den Lesern Mut auf die Erfahrung, dass das Leben selbst im hohen Alter noch erfüllt und lebendig sein kann - wenn man sich seine Gesundheit und die geistige Regsamkeit wenigstens einigermaßen bewahren und sich vor Alterskrankheiten schützen konnte.

Altern ist unvermeidlich - Alterskrankheiten sind es nicht. Jedes Gehirn weist im hohen Alter Symptome auf, wie sie für Alzheimer typisch sind - aber nicht bei jedem Menschen muss diese Krankheit zum Ausbruch kommen. In diesem Buch sind eine Fülle von hilfreichen Beispielen, wissenschaftlichen Details und praktischen Ratschlägen versammelt.
Diskutiert werden unter anderem folgende Faktoren:
Nahrungsmittel, die den Alterungsprozess des Gehirns positiv beeinflussen
warum früh ausgeprägte (und geförderte) Sprachkompetenz einen Schutz gegen Alzheimer darstellen kann
der Zusammenhang von Depression und Altersdemenz
die genetische Disposition
die Prävention von Schlaganfällen als Schlüssel zur Prävention von Alzheimer
körperliche Aktivität und gesunde Lebensweise als Vorbeugungsfaktor
die Rolle des sozialen Umfelds, das Aufgehobensein in Beziehungen, Familie, Gemeinschaft, Glauben.

Klappentext

"David Snowdon nimmt uns mit auf eine aufregende wissenschaftliche, aber auch sehr persönliche Reise, die er mit den Schwestern von Notre Dame unternommen hat. Die Erkenntnisse, die wir daraus gewinnen, zeigen uns, dass wir alle selbst viel dafür tun können, besser alt zu werden und länger zu leben." Prof. Dr. Thomas Perls, Harvard Medical School, Director of New England Centenarian Study "Diese Studie ist eine einzigartige Schatz- und Fundgrube für uns alle. Die Schätze, die David Snowdon und seine Kollegen ans Licht gehoben haben, verändern nicht nur den Blick auf das eigene Ich und die alternden Menschen in unserem Umfeld - sie werden auch noch jahrelang die Altersforschung befruchten." Prof. Dr. Ronald Petersen, Director of the Alzheimer's Diseases Research Center

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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen In Gesundheit altern und mehr vom Leben haben, 8. Juni 2007
Von 
Alexandra Graßler (Regensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lieber alt und gesund. Dem Altern seinen Schrecken nehmen (Gebundene Ausgabe)
In diesem Buch schreibt Dr. Snowdon über seine Langzeitstudie zu Alzheimer. Er hat durch Nonnen des Ordens Schulschwestern von Notre Dame Einblicke bekommen, die anderen Forschern bis dato verwehrt waren.

Seine Forschungen belegen eindeutig, dass Gehirntraining, Bildungserwerb, vor allem lesen und schreiben Voraussetzungen schaffen können, um Alzheimer hinauszuschieben. Ebenso gehört ein gesundes Sozialleben, ein positives Lebensgrundgefühl und eine ausgewogene Ernährung dazu.

Das Buch ist keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern es handelt von liebenswerten Menschen, die ihr Leben in den Dienst der Wissensweitergabe gestellt haben. Faszinierend zu lesen und ein Appell an jeden einzelnen.

Denn wie auch Bauchmuskeln können wir uns Gehirnmuskeln nur selbst antrainieren.
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