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Lieber Luca
 
 
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Lieber Luca [Gebundene Ausgabe]

Martina Borger
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Der Empfänger ist die große Leerstelle in Lieber Luca, dem umwerfend geschriebenen Roman der Münchner, eigentlich im Gespann Borger & Straub bekannt gewordenen Autorin Martina Borger. Denn die Briefe, die die Mutter an ihren Sohn Luca schreibt, werden zunächst nie abgeschickt, sondern wandern in eine rote Dose -- bis zum Ende, als die Verfasserin sich ihre Sorgen von der Seele geschrieben hat und versucht, rückgängig zu machen, was nicht mehr rückgängig zu machen ist.

Langsam entwickelt sich aus der aneinander montierten Reihe von Briefen in Lieber Luca aus der Retrospektive das Bild einer familiären Tragödie. Nach der gescheiterten Ehe mit einem Italiener muss die Absenderin erkennen, dass sie gerade den Fehler ihres Lebens macht und langsam, aber sicher ihren Sohn verliert: Er geht in die Ferne, zum Vater, und lässt die anscheinend gefühllose Mutter in Deutschland zurück. Die aber leidet, obwohl sie inzwischen einen treu sorgenden, liebenden und verständnisvollen Mann gefunden hat -- und weiß doch nicht, wie sie aus ihrem Leiden ausbrechen kann.

Lieber Luca ist ein für den Sohn vorgesehener Liebes- und Briefroman, der nur eine Stimme kennt: ein wenig so wie Goethes Die Leiden des jungen Werthers, nur noch ein wenig radikaler, weil die Texte nicht beim Empfänger landen, sondern in eine rote Keksdose wandern. Literarisch sind sie Zeugnisse eines großen Tabubruchs, eines vielleicht nie wieder gut zu machenden Vergehens, eines Verstoßes im wahrsten Sinn des Wortes, und einer großen, ohne Not verursachten Trauer: einfühlsam, sensibel und großartig erzählt. Niemals kitschige, wundervolle Lektüre, die ans Herz geht. Bücher wie Lieber Luca sind selten -- und deshalb wichtiger denn je. -- Isa Gerck, Literaturanzeiger.de

Kurzbeschreibung

Diese Briefe sind für eine rote Keksdose bestimmt und nicht für ihren Adressaten. Denn sonst würde Simone niemals zu Papier bringen, was sie ihnen anvertraut. Die Geschichte einer großen Liebe, einer ebensolchen Kränkung und der Versuch, dem Leben eine neue Wendung zu geben.

Über den Autor

Martina Borger, 1956 in Bayern geboren, absolvierte eine Ausbildung als Produktionsassistentin in einer Filmproduktion und besuchte im Anschluss daran die Deutsche Journalistenschule in München. Sie arbeitete als Journalistin, Dramaturgin und Filmkritikerin, bevor sie sich aufs Drehbuchschreiben verlegte. Gemeinsam mit Maria Elisabeth Straub veröffentlichte sie 2001 ihren ersten Roman ›Katzenzungen‹, dem ›Kleine Schwester‹ (2002) und ›Im Gehege‹ (2004) folgten. Neben Romanen und Erzählungen schreibt Martina Borger auch weiterhin Drehbücher. Sie lebt in München.
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