Halfdan W. Freihow lebt mit seiner Familie in Norwegen. Sein jüngster Sohn Gabriel leidet unter der Entwicklungsstörung Autismus. Das Leben mit Gabriel ist von vielen Höhen und Tiefen geprägt. Freihow beschreibt die Problematik jede Abweichung von der Routine und Bekanntem vorher zu sehen und zu vermeiden. Denn jede Veränderung kann Gabriel aus seiner Bahn werfen. Wie sehr eine solche Behinderung die Familie belastet wird schnell klar, denn er schreibt sehr offen und persönlich. Doch auch die Welt des Jungen wird ' sowie überhaupt möglich ' beschrieben. Wir denkt, fühlt, handelt er ' und warum?! Doch viele dieser Fragen bleiben offen. Denn selbst die Eltern, die ihn eigentlich am Besten kennen, stehen oft vor Rätseln. In seinem Buch schreibt der Vater sehr persönlich und einfühlsam an seinen Sohn, so dass manchmal das Gefühl entsteht heimlich fremde Briefe zu lesen. Doch so wird klar, wie tief die Liebe zu seinem Sohn ist. Es ist kein Buch, das man 'mal schnell verschlingen' kann. Es ist zeitweise sehr ausschweifend. Doch es hinterlässt bleibende Spuren.