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Lieber Engel, ich bin ganz dein: Goethes schönste Briefe an Frauen: Lieber Engel, Ich Bin Ganz Dein; Goethes Scho>Nste Briefe an Frauen (insel taschenbuch)
 
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Lieber Engel, ich bin ganz dein: Goethes schönste Briefe an Frauen: Lieber Engel, Ich Bin Ganz Dein; Goethes Scho>Nste Briefe an Frauen (insel taschenbuch) [Taschenbuch]

Johann Wolfgang Goethe , Angelika Maass
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 385 Seiten
  • Verlag: Insel Verlag; Auflage: 2 (21. Dezember 1998)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458338500
  • ISBN-13: 978-3458338505
  • Größe und/oder Gewicht: 17,6 x 10,6 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 515.935 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ausgewählt wurden Briefe an Frauen, die von besonderer Bedeutung für ihn waren, angefangen von Mutter und Schwester über Charlotte von Stein, Christiane Vulpius, Ulrike von Levetzow und Marianne von Willemer bis zu seinen Weggefährtinnen in Weimar.

Über den Autor

1749
Am 28. August wird Johann Wolfgang Goethe in Frankfurt am Main geboren als Sohn des Kaiserlichen Rats Johann Caspar Goethe und seiner Frau Catharina Elisabeth, geb. Textor.

1750
12. Dezember: Geburt der Schwester Cornelia.

1765-1768
Studium der Rechte in Leipzig; Liebesbeziehung zu Anna Katharina (Käthchen) Schönkopf, Sammlung der Gedichte für sie im Liederbuch ›Annette‹.

1768-1770
Aufenthalt im Elternhaus, Krankheit und Rekonvaleszenz. Kontakte zu pietistischen Zirkeln.

1770
Fortsetzung des Studiums in Straßburg; enger Austausch mit Herder (Shakespeare, Ossian); seit Oktober Liebe zu Friederike Brion.

1771
6. August: Promotion zum ›Licentiatus juris‹. 7. August: Abschied von Friederike. 9. August: Rückreise nach Frankfurt. Anfang September: Zulassung zur Advokatur in Frankfurt a.M. November bis Dezember: Geschichte Gottfriedens von Berlichingen dramatisiert.

1772
Praktikum am Reichskammergericht in Wetzlar. Liebe zu Charlotte Buff (verlobt mit Johann Christian Kestner).

1773
Götz von Berlichingen (2. Fassung der Geschichte Gottfriedens) erscheint anonym. Satyros, Jahrmarktsfest zu Plundersweilern, erste Arbeit an Faust.

1774
Februar-April: Die Leiden des jungen Werthers (erscheinen zur Herbstmesse). Juli-August: Rheinreise mit Lavater, Schmoll und Basedow.

1775
Aprilmesse: Verlobung mit Lili Schönemann. Mai-Juli: erste Schweizer Reise. September: Einladung an den Weimarer Hof durch Herzog Carl August. Herbstmesse: Aufhebung
der Verlobung mit Lili Schönemann. 7. November: Ankunft in Weimar. 11. November: Begegnung mit Charlotte von Stein.

1776
11. Juni: Ernennung zum ›Geheimen Legationsrat‹.

1777
16. Februar: erste Arbeit an Wilhelm Meisters theatralischer Sendung. 8. Juni: Tod der Schwester Cornelia. 29. November- 19. Dezember: Harzreise (Harzreise im Winter).

1779
6. April: Uraufführung von Iphigenie auf Tauris. 5. September: Ernennung zum ›Geheimen Rat‹. 

1780
Zweite Schweizer Reise (als Begleiter des Herzogs). September: Reise durch Thüringen (»Über allen Wipfeln ist Ruh«).

1781
Oktober-November: Goethe hört in Jena anatomische Vorlesungen und beginnt in der Weimarer Zeichen-Akademie mit Vorträgen über Anatomie.

1782
April: Adelsdiplom von Joseph II. 25. Mai: Tod von Johann Caspar Goethe.

1785
Juli: erste Kur in Karlsbad.

1786
März: Beginn der botanischen Studien. Ende Juli-August: zweite Kur in Karlsbad.

1786-1788
Erste Reise nach Italien.

1787-1790
Goethe’s Schriften. 8 Bde., Leipzig.

1788
Juni: Aufgabe aller Regierungsgeschäfte mit Ausnahme der Ilmenauer Kommissionen. 12. Juli: Christiane Vulpius begegnet Goethe (fortan Lebensgemeinschaft, Heirat 1806). September: erstes Treffen mit Schiller in Rudolstadt. Römische Elegien (1788-1790)

1789
Juni: Lösung des Verhältnisses mit Frau von Stein. 2. August: Abschluß von Tasso. 25.Dezember: Geburt des Sohns August.

1790
Faust. Ein Fragment.

1791
Wiederaufnahme von Wilhelm Meister.

1792-1800
Goethe’s neue Schriften, 7 Bde., Berlin.

1792
8. August-16. Dezember: Campagne in Frankreich.

1793
12. Mai-22. August: Belagerung von Mainz. Reineke Fuchs.

1794
Gespräch mit Schiller über die ›Urpflanze‹.

1796
Wilhelm Meisters Lehrjahre. Hermann und Dorothea (erscheint 1798).

1804
13. September: ›Wirklicher Geheimer Rat‹.

1805
9. Mai: Tod Schillers. Goethes Werke, 14 Bde., Tübingen
  
1806
21. April: Abschluß von Faust I.

1808
13. September: Tod der Mutter. Faust I erscheint.

1809
April-Oktober:Die Wahlverwandtschaften erscheinen zur Herbstmesse). Herbst: erstes ›Autobiographisches Schema‹.

1810
Die Farbenlehre erscheint zur Ostermesse.

1811
September: 1. Teil von Dichtung und Wahrheit abgeschlossen (erscheint 1812).

1812
April-September: Karlsbad und Teplitz (Begegnung mit Beethoven).

1813
20. Januar: Tod Wielands.

1814
25. Juni-25. Oktober: erste Reise an Rhein, Main und Neckar.

1815-1819
Goethe’s Werke, 20 Bde., Stuttgart und Tübingen.

1815
Heidelberg (September): Letzte Begegnung mit Marianne von Willemer.

1816
6. Juni: Tod Christianes. Teil I der Italienischen Reise.

1817
August: Abschluß von Teil II der Italienischen Reise.

1819
West-östlicher Divan.

1821
Juli-September: Marienbad und Eger, Begegnung mit Ulrike von Levetzow. Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1. Fassung.

1822
Juni-August: Marienbad (Familie von Levetzow), Eger.

1823
Juni-September: Marienbad (nicht akzeptierter Heiratsantrag an Ulrike von Levetzow), Eger.    19. September: Reinschrift der Elegie abgeschlossen.

1824 
2. Oktober: Heinrich Heine besucht Goethe.

1827-1830
Goethe’s Werke. Vollständige Ausgabe letzter Hand. 40 Bde., Stuttgart und Tübingen.

1829
Wilhelm Meisters Wanderjahre, 2. Fassung.

1830
26. Oktober: Tod des Sohns August in Rom.

1831
Juli: Faust II nach Abschluß des V. Akts versiegelt.

1832
Goethe stirbt am 22. März in Weimar.

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Von Helga König #1 HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Goethes Briefwerk stellt ein Teil seines Schaffens dar. Nahezu 14000 Briefe haben sich erhalten. Die meisten, die er Frauen schrieb, sind verloren gegangen bzw. vernichtet worden. Angelika Maas zu Folge ist nichts erhalten geblieben von dem, was Goethe nach den Studienjahren in Leipzig seiner Schwester Cornelia geschrieben hat. Nicht mehr existent sind die Briefe an die geliebte Freundin in Sesenheim, Friederike Brion, die Briefe und Zettelchen an seine schöne
Das Taschenbuch stellt die einzelnen Damen im Rahmen von Kurzbiographien vor und zeigt in welcher Beziehung sie zu Goethe gestanden haben.

Zu lesen sind u.a. Briefe an seine Mutter und an seine Schwester, auch solche an die Schriftstellerinnen Sophie von La Roche und Bettina Brentano, sowie wenige Zeilen , die er an seine Jugendlieben Käthchen Schönkopf, Friederike Brion und Lili Schönemann verfasste, der er 1807 schrieb, dass er in Erinnerung an jene Tage, "die ich unter die glücklichsten meines Lebens zähle", tausendmal ihre Hand küsse.

Briefe an Caroline Herder, Charlotte von Schiller, Marianne von Willemer auch jene an seine Schwiegertochter Ottilie von Goethe zeichnen sich durch eine hohe intellektuelle Akzeptanz aus, die er seiner Ehefrau Christiane von Goethe nicht zubilligt. Hier steigt der Gott aus Weimar vom geistigen Olymp herab und wird ganz Mensch. Liebevoll wendet er sich an Christiane, die zwar Mutter seiner Kinder, aber schließlich doch nur sein bloßer Bettschatz bleibt. Das liest sich , wie folgt."...du weißt, das ich dich herzlich lieb habe. Wärst du nur jetzt bei mir! Was sind überall große breite Betten und du solltest dich nicht beklagen, wie es manchmal zu Hause geschieht. Ach! Mein Liebchen! Es ist nichts besser als beisammen zu sein."

Ganz anders jedoch lesen sich die Briefe an Goethes Herzen-Du Charlotte von Stein: "Du wirst geliebt wie du es wünschst, und ich kann allein in dir finden, was ich mein ganzes Herz durchgewünscht habe, das wirst du recht lebendig an der Erzählung vernehmen, die ich dir von dieser Reise mache..." " ...meine Seele ist fest an die deine angewachsen, ich mag keine Worte machen, du weißt dass ich dir unzertrennlich bin und dass weder hohes noch tiefes mich zu scheiden vermag."

" Sag mir, wie du dich befindest und ob du mit mir einig bist. Es thut mir nichts weher als wenn wir uns einen Augenblick missverstehen, als wenn mein Wesen an deines falsch anschlägt, mit oder ohne meine Schuld."Sechs Jahre vor seinem Tod schreibt er Charlotte" Neigung aber und Liebe unmittelbar nachbarlich- angeschlossener Lebender, durch so viele Zeiten sich erhalten zu sehen, ist das Allerhöchste, was dem Menschen gewährt sein kann."

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