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Die Liebenden des Lichts
 
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Die Liebenden des Lichts [Taschenbuch]

Ulrike Mirjam Wilhelm
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 537 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (BLT); Auflage: 2 (10. Mai 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3404922220
  • ISBN-13: 978-3404922222
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (9 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 399.081 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Ulrike Mirjam Wilhelm
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Sie könnten unterschiedlicher nicht sein: die Fabrikantentochter Gerta Taro und der Kommunist Robert Capa. Sie träumt vom Luxus. Er träumt vom Fotografieren. Als sie im Paris der dreißiger Jahre aufeinander treffen, werden sie ein Liebspaar, dessen Leidenschaft so groß ist wie alle Gegensätze. Ihre aufrüttelnden Fotos vom spanischen Bürgerkrieg gehen um die Welt. Ihre Liebe geht über den Tod hinaus.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Anja Meyer VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Taschenbuch
Ich habe "Die Liebenden des Lichts" noch nicht zu ende gelesen, doch was ich bisher gelesen habe ist wirklich außerordentlich!

Ich stelle es mir so oder so schon als eine schwere Arbeit vor ein Buch zu schreiben, doch ich könnte mir vorstellen das es noch schwieriger ist über Personen zu schreiben die berühmt sind, und von denen viele Menschen ihr eigenes Bild im Kopf haben. Im Falle von Capa trifft diese Redensart vom "Bild im Kopf" in zweifacher Hinsicht zu, denn kann man an Capa denken,ohne direkt seine genialen Photos vor Augen zu haben? Nein. Es gibt wohl kaum einen Menschen der beim Namen Capa nicht direkt an das Bild des fallenden Soldaten denkt, oder an die Photos vom D-day. Dies sind Ikonen der Photografie, die ewig unerreicht sein werden. Doch wie war der Mensch Robert Capa? Wie verlief sein Lebensweg, der ihn schließlich zum Mitbegründer der legendären Photoagentur Magnum werden ließ?Was trieb diesen Mann dazu sich immer wieder wissentlich in Gefahr zu begeben?

Diese Fragen versucht Mirjam Wilhelm zu beantworten, und es gelingt ihr uns eine Ahnung davon zu geben wie Capa war, und wieviel er Gerta Taro zu verdanken hatte, denn ohne diese Frau, die seine große Liebe war, wäre er nicht so weit gekommen. Dieses Buch ist also auch eine Verbeugung vor Gerta Taro, über deren Tod Capa nie hinwegkommen sollte.

Auch sehr schön finde ich das man in diesem Buch vielen bekannten Gesichtern begegnet, seien es Bert Brecht und Lotte Lenya, oder Sylvia Beach, Adrienne Monnier und Anais Nin.

Für mich eines der schönsten Bücher seit langem.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Einfach großartig 19. November 2009
Von Valentine TOP 1000 REZENSENT
Format:Taschenbuch
Es beginnt mit einem Kuss, der eigentlich gar keiner ist. 1931 marschieren in Leipzig schon SA-Leute auf, dem jungen Fotografen André "Bandi" Friedmann sind sie zutiefst suspekt, und ihm gelingt es, einen Überfall auf eine wehrlose Frau mit seiner Kamera festzuhalten. Um den Nazischlägern nicht aufzufallen, verbirgt er die Kamera und drückt dem jungen Mädchen, das entsetzt in der Nähe steht, einen stürmischen Kuss auf die Lippen.

Gerta Pohorylle, "höhere Tochter" aus einer Fabrikantenfamilie, ist gerade aus ihrem entsetzlich langweiligen Schweizer Pensionat zurückgekehrt, nachdem sie dort für einen Skandal gesorgt hat, und reist bald zu ihrer Tante nach Paris, die dort beste Kontakte zur Hautevolée hat und ihre Nichte am liebsten bestens verheiraten möchte.

An den Leipziger Fotografen, der inzwischen bei seiner Fotoagentur eine ganz ordentliche Karriere hingelegt hat denkt Gerta ab und an noch - bis er ihr in Paris wieder über den Weg läuft, wohin er vor den erstarkenden Nazis schließlich geflohen ist ...

Die beiden Protagonisten sind nicht erfunden, sie wurden als Robert Capa und Gerta Taro mit erschütternden Kriegsfotografien weltberühmt. Mirjam Wilhelm setzt den beiden mit diesem wunderbaren Roman ein würdiges Denkmal und stellt die beiden so glaubwürdig dar, als hätte sie sie persönlich erlebt. Beide sind hitzköpfig, risikofreudig und willensstark. Bandi ist ein wahrer Lebenskünstler, der sich immer irgendwie durchwurschtelt, und mit Hartnäckigkeit und Einfallsreichtum immer wieder Gertas Herz zu gewinnen sucht. Ganz ohne Kitsch erzählt Mirjam Wilhelm die Geschichte dieses mutigen Paares, das sich in den Dienst der Wahrheit gestellt hat, wobei sie sehr viel Raum lässt für die Entwicklung ihrer Figuren.

Die bekannten Orte, an denen der Roman spielt, die Menschen, mit denen die beiden zusammenkommen (darunter zahlreiche Künstler und Kultfiguren wie Ernest Hemingway, Anaïs Nin oder Sylvia Beach) und die historischen Ereignisse, die den Hintergrund bilden, bleiben nicht bloß Staffage und Namedropping, sie werden richtig lebendig.

Dieses Buch berührt, erschüttert, nimmt den Leser mit hinein ins Leipzig und Paris der 30er Jahre und in den spanischen Bürgerkrieg und ist eins dieser seltenen, herrlichen Bücher, die man langsam und häppchenweise lesen möchte, damit sie nicht so schnell zu Ende gehen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Format:Taschenbuch
Gegensätze ziehen sich an, und auf Robert Capa und Gerta Taro trifft diese Weisheit mehr als zu. Unter den unterschiedlichsten Bedingungen aufgewachsen, begegnen sie sich zum ersten Mal bei einer politischen Demonstration in Leipzig im Jahre 1931. Beide sind nur Beobachter, spüren jedoch die drohenden dunklen Wolken, die sich am politischen Horizont auftürmen. Doch nicht nur die sich verändernde Situation in Deutschland, sondern auch die kurze Begegnung sollte ihr Leben für immer verändern. Während Gerta kurz darauf ein luxuriöses Leben im Hause ihrer dekadenten Tante in Paris beginnt, versucht sich Robert seinen Weg als Fotograf zu ebnen...

Der Leser verfolgt abwechselnd Gertas und Roberts Leben und wird von der poetisch-leichten und zugleich eindringlichen Sprache Mirjam Wilhelms eingefangen in den Zauber des Paris der 30er Jahre. Begegnungen mit Hemingway und anderen kulturellen Größen der Zeit, der sorgenvolle Blick nach Deutschland, die Motivation, die Wahrheit zu suchen und der Öffentlichkeit zu zeigen, all das entspinnt sich wunderbar authentisch und emotional ohne kitschig zu wirken, auf den Seiten dieser Geschichte, die auf wahren Begebenheiten beruht. Wer sich auf diese Geschichte einlässt, sollte allerdings die Taschentücher bereit liegen haben... Die Liebenden des Lichts ist eine der schönsten und eindringlichsten Liebesgeschichten, die ich je gelesen habe!
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Damals, im Schnee von Leipzig, hat es begonnen... Was damals begonnen hat, macht den Roman von Mirjam Wilhelm aus: Die Geschichte der berühmten Fotoagentur MAGNUM und vor... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Februar 2010 von Günter Nawe "Herodot"
Groschenroman
Die Rezension von Elke Forray spricht mir aus dem Herzen. Auch ich habe Biografien über beide Protagonisten gelesen und war über das Buch im Stile eines Groschenromans... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 30. September 2007 von Michael Schaeff
Mehr davon, bitte!
Dieses Buch ist hinreissend! Zum Einen die Schilderung der beiden Protagonisten und ihrer biographisch-gesellschaftlichen Hintergründe, die einen guten Eindruck des damaligen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. März 2007 von Sabine Ludwig
Herz, Schmerz usw.
In ihrem Roman schildert Mirjam Wilhelm die (angebliche) Lebens- und Liebesgeschichte Gerta Taros und Robert Capas - mit einer sehr konstruierten Grundlage, die mit dem... Lesen Sie weiter...
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Schönes Buch, aber wieviel künstlerische Freiheit darf man...
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Veröffentlicht am 16. August 2006 von Janie
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Dann bitte sofort dieses Buch lesen! Wunderbar, durch die ungleiche Liebe zwischen dem Journalisten Robert Capa und der Adligen Gerta Taro. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. August 2006 von Päpstin
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