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Die Lieben meiner Mutter [Kindle Edition]

Peter Schneider
4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Jahrzehntelang haben ihre Briefe aus der Kriegs- und Nachkriegszeit ungelesen im Schrank gelegen. Als Peter Schneider sich endlich entschließt, die in Sütterlin geschriebenen Briefe seiner Mutter trans­kribieren zu lassen, stößt er auf eine unglaubliche Geschichte – eine offene Dreiecksbeziehung. Eine aufwühlende Recherche beginnt. Peter Schneiders Erinnerungen an die Jahre, die er mit seiner Mutter und seinen Geschwistern nach der Flucht im bayrischen Dorf Grainau unterhalb der Zugspitze verbrachte, sind noch sehr lebendig – aber sie kreisen um jemand anderen. Willy, der sieben Jahre ältere Jugendliche, schlug Peter und seine Schwester in seinen Bann, weil er ihnen etwas Großes versprach: Dank seines gu­ten Drahts zum Erzengel Michael würde er sie das Fliegen lehren. Während die Geschwister den Erzengel mit Geld und gestohlenen Naturalien aus dem Vorrat der Mutter gnädig zu stimmen versuchten, bewegte sich ihre Mut­ter in ganz anderen Sphären. In ihren Gedanken und ihren Briefen war sie beim fernen Ehemann, einem Komponisten und Dirigenten – und bei ihrem Ge­liebten, einem bekannten deutschen Opernre­gisseur, der in den Nachkriegs­jahren mit aufsehenerregenden Inszenie­rungen Furore machte. Aus ihren Briefen und seinen Erinne­rungen rekonstruiert Peter Schneider seine Kindheit und entwirft das vielschichtige Porträt einer faszinierenden Frau, die ohne Rücksicht auf die Konven­tionen der Zeit ihren Leidenschaften folgte und viel zu früh starb.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter Schneider, geboren 1940 in Lübeck, wuchs in Freiburg auf, wo er sein Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie aufnahm. Im Bundestagswahlkampf von 1965 schrieb er Reden für SPD-Politiker. 1967/68 avancierte Schneider zu einem der Wortführer der 68er-Bewegung. Er beendete seine Ausbildung 1972 in Berlin. 1973 wurde ihm als Referendar das Berufsverbot erteilt. Er schrieb Erzählungen, Romane, Drehbücher und Reportagen sowie Essays und Reden. Zu seinen wichtigsten Werken zählen »Lenz« (1973), »Schon bist du ein Verfassungsfeind« (1975), »Der Mauerspringer«, (1982), »Vati« (1987), »Paar ungen« (1992), »Eduards Heimkehr« (1999), »Und wenn wir nur eine Stunde gewinnen« (2001) und »Skylla« (2005). Seit 1985 unterrichtet Peter Schneider als Gastdozent an amerikanischen Universitäten, unter anderem in Stanford, Princeton und Harvard. Seit 1996 lehrt er als Writer in Residence an der Georgetown University in Washington D.C. Er lebt in Berlin. Bei Kiepenheuer & Witsch erschienen bisher seine Titel »Lenz«, KiWi 1032, 2008, »Rebellion und Wahn«, 2008, KiWi 1177, 2010.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1083 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 304 Seiten
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00AJCJJ2E
  • X-Ray:
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (23 Kundenrezensionen)
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tanz auf dem Vulkan 28. Mai 2013
Von Felix Richter TOP 500 REZENSENT
Format:Gebundene Ausgabe|Verifizierter Kauf
Es muss ein seltsames Gefühl sein, wenn man mit siebzig Jahren seine Vorstellungen von seiner Familie und seiner Kindheit völlig neu ordnen muss. Viele Jahre hatte Peter Schneider einen Schuhkarton voller in eigenwilliger Sütterlinschrift geschriebener, deshalb für ihn unlesbarer Briefe seiner Mutter besessen, ohne sich recht dafür interessiert zu haben. Erst mit der Trennung von seiner Frau kam das Bedürfnis, in diesen Briefen nach Erklärungen für seinen Lebensweg und das Schicksal seiner Beziehungen zu suchen.

Entdeckt hat er ein ganz und gar ungewöhnliches Zeugnis eines ganz und gar ungewöhnlichen Lebens im Deutschland der Nazi- und Nachkriegszeit. Es ist das Schicksal einer liebenden Frau, der die Liebe zu ihrem berufs- und kriegsbedingt ständig abwesenden Mann und ihren vier Kindern nicht genügt. Vielmehr ist es ein Freund und Kollege ihres Mannes, ein bekannter Opernregisseur (als "Andreas" ist er "anonymisiert", aber durch die zahlreichen erwähnten Engagements unschwer zu identifizieren - da werden eventuelle Nachkommen ihre Freude haben!), den sie mit einer alles verzehrenden Liebe überschüttet, mit einer Liebe - sagt jetzt der männliche Küchenpsychologe - zu der nur eine Frau fähig ist. Mit einer Liebe, die Andreas in keiner irgendwie angemessenen Weise erwidert, denn er ist das Urbild des eitlen, hochegozentrischen, gefühlsarmen Künstlers, der diese Liebe in unregelmäßigen Abständen genießt und schürt, dazwischen aber immer wieder auf Distanz geht und die wunderbaren Briefe seiner Geliebten wohl nur kopfschüttelnd zur Kenntnis nimmt. Mit solch tiefen Gefühlen kann der auch von anderen umschwärmte Frauenheld nichts anfangen.
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29 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krieg und Liebessehnsucht. Eine Familienstudie 4. Mai 2013
Format:Gebundene Ausgabe
Peter Schneider geht weit zurück in seinen hier vor liegenden Erinnerungen. Er beschreibt das Leben seiner Eltern und seine eigenen ersten Jahre während und nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er 1940 geboren wurde. Viel weiß er nicht über seine Eltern. Doch anhand von Briefen seiner Mutter kann er aufschlüsseln, dass sie neben ihrem Mann Heinrich einen zweiten innig liebte und mit diesem auch zusammen war. Beide Männer waren an der Oper tätig, die aus Gründen der Propaganda seitens des Reichspropagandaministers Goebbels noch bis weit in das Kriegsjahr 1943 mit ihren Spielplänen erhalten geblieben war, bevor auch das letzte Aufgebot an Männern an die Front geschickt wurde. Andreas war Regisseur, Peter Schneiders Vater Heinrich war Dirigent.

Die Mutter hatte den Vater jung geheiratet und bekam insgesamt nach einander vier Kinder. Dass sie dafür eigentlich zu schade war, bescheinigt ihr der Liebhaber Andreas. Es bleibt klar, dass die Mutter zwei Männer liebte. Diese waren Freunde und duldeten einander. Peter Schneider erfährt von den Liebschaften seiner Mutter wohl erst durch ihre spät gelesenen Briefe.

Aus seinen Impressionen und Recherchen schält sich ein Künstlerleben heraus, in dem häufig finanzielle Not herrschte. Die Kriegsjahre überstand die Familie einigermaßen unbeschadet nur mit Hilfe der Näharbeiten seiner Mutter.

Die aufgefundenen Briefe sind aufschlussreich im Hinblick auf die Toleranz aller Beteiligten in den Dreiecksbeziehungen. Andreas liebte seine Freiheit, Heinrich liebte seine Frau über alles, und Schneiders Mutter liebte beide gleichzeitig. Für die Sitten und Moral in jenen fernen Zeiten ist das eine seltene Konstellation.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Gerbera
Format:Gebundene Ausgabe
Ich frage mich, warum dieses Buch, und insbesondere diese Frau (die Mutter), so bewundert wird?

Sie lebt (erträumt?) ein Dreiecksverhältnis, wirft sich einem Mann, der sie kaum haben will, an den Hals, schreibt ihm schwülstige, unterwürfige Briefe, und zieht ihren Ehemann auch noch regelmäßig als seelischen Mülleimer mit hinein. Das war damals mies, und ist es auch heute noch. Das ist nicht "schick", es ist keine Selbstverwirklichung und es ist auch nicht revolutionär.

Ich halte diese Frau weder für bewundernswert, und schon gar nicht für selbstbewusst. Ganz im Gegenteil. Dies ist das Bild einer Frau, die mit sich selbst nicht klar kommt, ihr vorhandenes Leben samt Ehemann und Kindern ablehnt und sich zum Ausgleich in eine Traumwelt mit einem anderen Mann flüchtet, für den sie bestenfalls eine schlechte Affäre ist: einfach zu händeln, immer zu haben, aber kaum mal gewollt.

Sie klebt sich an diesen Mann, der eigentlich kaum Interesse an ihr hat - und nebenbei auch noch andere Liebschaften. Ihre Liebesbeteuerungen bringt sie nicht nur auf Papier. Nein, mitten in den größten Kriegswirren reist sie dieses Mannes wegen in Deutschland durch die Gegend, ohne Rücksicht auf ihre vier Kinder, die sie immer mitnimmt und damit ständig in tödliche Gefahren bringt. Da muss es sogar nach Dresden gehen, das gerade drei Tage zuvor die schweren Bombenangriffe erlebt hat und wo die verbrannten Leichen noch reihenweise in den Straßen liegen. Die Kinder immer im Schlepptau. Nur ihrer Männerphantasien wegen. Diese Frau war nicht faszinierend, sie war krank!
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4.0 von 5 Sternen Bekenntnisse
Der Autor Peter Schneider hat aus den vor etlicher Zeit aufgefundenen Liebesbriefen seiner 1948 im Alter von 41 Jahren verstorbenen Mutter, er war gerade mal acht Jahre alt, als... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Felix-ine veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Liebe in Zeiten der Barbarei
Ein erfolgreicher Schriftsteller muss im siebzigsten Lebensjahr seine Erinnerungen an die früh verstorbene Mutter revidieren, anhand hinterlassener Briefe, die er... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von H. Schneider veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Alles bestens - Produkt und Lieferung waren vorzüglich.
Die Liebensbeschreibung - eigentlich Lebensbeschreinbung - seiner Mutter ist einfühlsam und verständnisvoll. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Ulrich Meyer veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Arme Kinder!
Das Buch ist beklemmend meisterhaft erzählt, besonders dort, wo der Autor von sich selbst spricht: von seiner Kindheit im Krieg, den Abenteuern in den bayrischen Bergen, der... Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Eva Weissweiler, Köln veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Sehr bewegend
Sehr differenzierter Blick auf das sehr komplexe Leben der Mutter des Autors als auch die Seelenlage der heranwachsenden Kinder. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Beate Sommerhoff veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super gut
Das Beste, was ich seit langem gelesen habe, sehr gut ausgedrückt,
aufgebaut, stimmige Zeitenfolge, sensibel und liebevolle Biografie des Sohnes über seine Mutter!
Vor 14 Monaten von Katrin Gabriel veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Angenehm zu lesen
Bin zwar keine Leserate, die wahre Geschichte ist beeindruckend, man kann sich gut in die Zeit versetzen und einfach geniessen...
Vor 14 Monaten von zozi veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Faszinierendes Sittenbild: Leidenschaften einer Ungewöhnlichen in...
Da ist ein Sohn wie jeder andere, eine Mutter wie so viele. Traute Harmonie, sofern man in Zeiten des Krieges von einer solchen überhaupt sprechen kann. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Ulrich Groh veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen sehr empfehlenswert
Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Buch durch einen Buchauszug in dem es darum ging, wie der Autor als Kind Grainau bei Garmisch-Partenkirchen, den Ort, an dem er einen Teil... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von Dienina Casta veröffentlicht
3.0 von 5 Sternen Lieben Mutter
Ich hätte mehr erwartet, denn ich habe von Peter Schneider schon viel Besseres gelesen. Diese Mütterbriefe, -erinnerungen aus Vor- und Kriegszeiten scheinen momentan en... Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von ursula eichler veröffentlicht
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