Meine Schwester hatte wirklich eine gute Nase, als sie mir dieses Büchlein schenkte. Denn nach dem Verlust meiner Stelle und der folgenden längeren Erwerbslosigkeit fiel ich in ein schwarzes Loch und entwickelte mit der Zeit so viel Angst vor Menschen, dass ich immer mehr vereinsamte und immer weniger Sinn im Leben sah. Doch nach und nach - durch die Hilfe meiner Familie und eben dieses Buch - begann ich endlich wieder Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Und sofern ich dies Jampolskys Ratgeber verdanke, sage ich gerne, warum: Einerseits tat es mir einfach gut, Einblick in die Selbstfindungsgeschichte eines therapeutisch tätigen Mannes zu erhalten, der aus persönlicher wie beruflicher Erfahrung weiss, wie sich Lebenskrisen anfühlen. Andererseits wurde ich dabei mit Gedanken und Erkenntnissen konfrontiert, die mich zum Nachdenken brachten und so eine Auseinandersetzung mit mir selbst auslösten, die bis heute andauert.
Dass ich nun aber ein anderer geworden sei oder mein Leben jetzt problemfrei verlaufe, kann ich nicht sagen - muss ich auch nicht. Aber immer wieder nehme ich das Büchlein zur Hand, lese ein Kapitel, meditiere darüber - und spüre, wie's mich aufstellt.