Barbaras Mann ist gestorben.
Damit endet ihr fremdbestimmtes Leben in den besseren Kreisen von Hamburg und auch das sorglose Leben.Das ganze Vermögen ist weg,ihr bleibt nur das kleine Haus ihrer Großmutter auf Wangerooge.
Dort hat sie ihre Kindheit verbracht und dorthin zieht es sie wieder zum Nachdenken.
Aus dem kurzen Urlaub auf der Insel wird ein Umzug.
Barbara nimmt zwangsläufig ihr Leben selbst in die Hand,sie muß Geld verdienen.
Sie fängt wieder an zu malen-ihre große Leidenschaft,hilft ihrer Freundin in der Galerie und muss sich plötzlich zwischen 2 Männern entscheiden.
Für welchen sie sich entscheidet und warum das muss man schon selber lesen.
Liebevoll beschreibt die Autorin die Gefühle von Barbara,das Hin- und Hergerissensein zwischen Moral (??) und echten Gefühlen,zwischen Fremdbestimmung und "das Leben selbst in die Hand nehmen".
Begleitet wird die Geschichte von Schilderungen des Lebens auf einer Nordseeinsel.Und hier ist es egal,ob die Leserin Wangerooge mag oder auch Sylt oder....,man liebt einfach die Nordsee und die liebt Barbara auch.
Rundum amüsant und lesenswert ist das Buch.Zum Nachdenken und auch um festzustellen,dass das Leben lebenswert ist ,egal wie alt man ist.