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Liebe: Ein unordentliches Gefühl [Gebundene Ausgabe]

Richard David Precht
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (106 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Kurzbeschreibung

6. März 2009
Das unverzichtbare Buch für alle, die Ratgebern misstrauen, aber trotzdem endlich wissen wollen, was es mit der Liebe auf sich hat!

Unzählige Ratgeber sind über die Liebe geschrieben worden, in allen Facetten wurde das unordentliche Gefühl, das wir Liebe nennen, beleuchtet. Wir haben erfahren, wie wir unsere Liebe jung halten, wie wir feurige Liebhaber werden und warum Männer nicht zuhören können. Hat es uns weitergeholfen? Nicht wirklich, denn in der Tat ist es nicht damit getan, das richtige Buch zu lesen, und alles wird gut. Warum dies so ist, erklärt Richard David Precht in seinem neuen Buch auf ebenso fundierte wie anschauliche Weise: Wie bereits in „Wer bin ich“ unternimmt er eine abenteuerliche Reise in die unterschiedlichsten Disziplinen der Wissenschaft und lotst den Leser dabei heiter und augenzwinkernd durch den Parcours der Liebe – an deren Unordentlichkeit wir uns am Ende wohl gewöhnen müssen!

Heiter und augenzwinkernd führt Precht den Leser durch den Parcours der Liebe.


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Liebe: Ein unordentliches Gefühl + Wer bin ich - und wenn ja wie viele? Eine philosophische Reise + Die Kunst, kein Egoist zu sein: Warum wir gerne gut sein wollen und was uns davon abhält
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Produktinformation

Ausführliche Inhaltsbeschreibung und Rezension: Jetzt reinlesen! [111kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (6. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442311845
  • ISBN-13: 978-3442311842
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14 x 3,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (106 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 14.612 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Richard D. Precht ist inzwischen zu einem Medienphänomen geworden. Telegen und auf zurückhaltende Art medienkompatibel, dürfte er der einzige deutsche Philosoph sein, der ein breites, auch fachfremdes Publikum erreicht. Nach dem Überraschungserfolg von Wer bin ich - und wenn ja wie viele? hat er nun einen weiteren furiosen Streifzug durch die Wissenschaftsgeschichte unternommen. Diesmal geht es um das vielleicht älteste Thema, das den Menschen bewegt: die Liebe.

Precht führt über die biologischen und kulturellen Grundlagen zum Kern der menschlichen Liebesbeziehungen und prüft gängige Thesen z. B. aus Psychologie, Evolution oder Neurologie auf ihre Belastbarkeit hin. Dabei wird auch so manche Theorie des Mainstreams infrage gestellt. Der abschließende Teil ist eng an den heutigen Lebens- und Liebesrealitäten orientiert und befasst sich etwa mit „Romantik als Konsum“ oder der Frage, was von der Liebe übrig bleibt, wenn der Nachwuchs kommt.

Und natürlich geht es auch um Sex. Als durchaus erklärungsbedürftig bezeichnet Precht den Befund, dass einerseits Sex nie allgegenwärtiger war als heute (als Fantasie, Kaufanreiz, Wettkampf, Anspruch…), gleichzeitig seine faktische Bedeutung stark abnimmt. Hier kommt kein Kulturpessimismus konservativer Prägung zum Tragen – vielmehr wird eine Schieflage, die wohl kaum jemandem entgangen sein dürfte, einer nüchternen Analyse zugeführt.

Wie schon im Vorgängerband hat Precht hier keine kryptische wissenschaftliche Abhandlung verfasst. Vielmehr begeistert und unterhält er den Leser mit eleganter Leichtigkeit – und dies mit durchaus grundsätzlichen Gedanken über die Entwicklung des Menschen, die eigene Geschichte und das Zusammenleben mit dem Partner.

„Das Tier mit dem seltsamsten Sexual- und Gefühlsleben“ – so beschreibt Precht den Menschen am Ende seines Buchs. In Liebe erfahren wir mehr über die sonderbaren Eigenheiten dieses Tieres: charmant im Ton, klug in der Auswahl der Themen und überzeugend in der Argumentation. - Henrik Flor, Literaturtest

Pressestimmen

"Ein Buch, das sich an alle richtet, die Liebes-Ratgebern nicht trauen, aber trotzdem wissen wollen, was es mit der Liebe auf sich hat!" (Richard David Precht)

"Der Bestsellerautor Richard David Precht legt nun mit seinem neuen Buch 'Liebe. Ein unordentliches Gefühl' Erörterungen über Wesen und Wirken der romantischen Liebe vor und trifft damit den Geist der Zeit." (dpa)

„Ein sehr informativer, kurzweiliger Nichtratgeber, der die Liebe nur fast entzaubert – zum Glück.“ (Freundin)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Populärphilosophie = weder Ratgeber noch Fachbuch 1. September 2012
Format:Taschenbuch
Man kann über Precht's Populärphilosophie denken was man will, aber mit seinen Büchern eröffnet er einen einfachen Zugang zu komplexen Themen.

Gerade die Tatsache, dass er mit seiner Philosophie Gesellschaftsschichten erreicht, die dieser Wissenschaft vorher eher abgeneigt waren, ist ein Verdienst, den auch der universitäre Diskurs nicht unterschätzen sollte.

Philosophie soll die Welt nicht erklären, sie soll dem Menschen Werkzeuge in die Hand geben um sich über die Welt Gedanken machen zu können.

Auch in diesem Buch verfolgt Precht seine bewährte Strategie: Er sammelt eine Menge an Informationen über das Thema, und sieht sich dabei bewusst auch in benachbarten Wissenschaften um. Die angesammelte Informationsfülle (im Literaturverzeichnis findet sich pro Kapitel eine umfassende Literatursammlung) bereitet er für jeden leicht verständlich auf, so dass man sich mit diesem Buch dem Thema, ohne große Mühe und mit geringem Zeitaufwand, annähern kann.

Precht möchte mit seinem Buch unter all den Liebes-Ratgebern und selbsternannten Liebes-Spezialisten (über die er sich schon in der Einleitung mokiert) herausstechen - das ist ihm zweifelsfrei gelungen. Allein schon dadurch, dass er eben keinen Ratgeber, sondern einen philosophischen Abriss (sei dieser noch so populär) über die Thematik verfasst hat.

Das Buch soll eine Brücke zwischen dem naturwissenschaftlichen und dem geisteswissenschaftlichen Verständnis von Liebe schlagen. Dementsprechend hat Precht sein Buch aufgegliedert:

Kapitel 1-5 biologische und kulturelle Grundlagen der Geschlechterrollen
Kapitel 6-10 biologische, soziologische und psychologische Elemente der Liebe
Kapitel 11-14 kulturelle und soziologische Sicht - Liebe in der heutigen Zeit

Precht's Schreibstil variiert zwischen spöttisch-amüsiert und euphorisch-begeistert. Er bringt viele Anekdoten, die nicht nur den Lesefluss fördern, sondern vor allem den einen Zweck erfüllen: dass sich der Leser die aufbereitete Information anhand der oft bewusst skurril gewählten Beispiele merkt. Man lernt also, ohne sich bewusst etwas einprägen zu müssen. Eine sympathische Vorgehensweise.

Mein Kritikpunkt: Natürlich rühmt sich der Autor mit seinem Blick über den Tellerrand (auch auf andere Wissenschaften); mE ein wenig zu viel, denn immerhin wurden auch die auf dem Gebiet der anderen Wissenschaften gesammelten Informationen von Prechts geisteswissenschaftlichem Blickwinkel aus, ausgewertet.
Da das Buch aber ohnehin kein umfassendes wissenschaftliches Werk, sondern ein Populär-Buch sein soll, ist dieser Umstand zu vernachlässigen.

Auch die Tatsache, dass natürlich bei Weitem nicht der gesamte verfügbare Diskurs zum Thema Liebe verwertet wurde (sondern der Autor willkürlich selektiert hat), ist mE vernachlässigbar, mit demselben Argument: es ist ein leichtes populärphilosophisches Buch, kein wissenschaftliches Werk, das Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Betriebssytem und Apps 16. Dezember 2012
Von hjg
Format:Taschenbuch
Da ich Biologe bin, fühle ich mich gedrängt, meine "Kollegen" in Schutz zu nehmen gegenüber Prechts Kritik.
Precht hat sicherlich recht, wenn er als Philosoph einer biologistischen Vereinfachung des Phänomens Liebe entgegentritt. Aber man darf das Kind nicht mit dem Bade ausschütten.
Die sich durch die Evolution herausgebildete Körperlichkeit des Menschen ist das Betriebssystem, die vielfachen Arten der Liebe sind die Anwenderprogramme. Ihre Menge, ihre Verschiedenheit, ihr kulturgebundene Ausformung sind kein Argument gegen die Existenz eines Betriebssystemes. Sie sitzen ihm auf und nutzen seine Funktionen für die jeweilige kulturelle Anwendung.
Ich halte es für absolut berechtigt und eine große Befreiungsaktion, dass die Naturwissenschaften das Betriebssystem erkunden und seine Programmierung herausarbeiten, nachdem die Religion und die Geisteswissenschaften sich seit Jahrhunderten im Kreis drehen. Dass hier Übertreibungen stattfinden und das Betriebssytem ohne die Berücksichtung der psychischen und geistigen Differenzierung als Anwenderprogramm ausgegeben wird, spricht nicht gegen seine Existenz.
Die Philosophen sollten sich um die Schnittstelle zwischen Betriebssystem und Anwenderprogrammen kümmern und letztere selbst, was sie in den vergangenen 200 Jahren viel zu wenig getan haben. Manche haben damit angefangen, z.B. Thomas Metzinger. Aber solange die Philosophie den Hochmut des Etablierten pflegt oder sich in sinnlosen Abwehrgefechten gegenüber den Naturwissenschaften verausgabt, erwarte ich von daher wenig Erhellendes und keine Lebenshilfe. Precht schießt mit seiner Kritik an den Naturwissenschaften über das Ziel hinaus.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nur für Hausgebrauch 25. September 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Wer sich die bisherigen Rezensionen durchliest, stellt fest, dass es hier eindeutig zwei Tendenzen gibt: Rezensenten mit wissenschaftlichem oder universitärem Hintergrund geben schlechte Noten, Otto-Normalverbraucher findet's gut.
Die Lektüre erklärt das schnell: Schwierig zu verstehende Theorien werden unterhaltsam von ihm als Blödsinn dargestellt, und das mag dem Einen oder anderen durchaus entgegenkommen.

Offensichtlich hat Precht aber das meiste der aufgeführten Theorien gar nicht selbst verstanden.
Im Zentrum der Precht'schen Kritik der ersten 100 Seiten steht zum Beispiel die Evolutionstheorie, bzw. die moderne Variante wie sie von Dawkins u.a. heute interpretiert wird - wo Precht nach allen Regeln der Kunst daneben greift. Fatalerweise geht sein Gedankengebäude von einem blöden (durchaus landläufigen) Übersetzungsfehler aus. Das Wort "fit" in dem Ausdruck "Survival of the fittest" bedeutet eben nicht das gleiche wie das deutsche Wort "fit" (gesund, sportlich, schön usw.) sondern eher "tauglich", "angepasst" oder "geeignet" und das in Bezug auf einen bestimmten Lebensraum. Precht fragt sich (und den Leser) ständig - von seinem persönlichen Übersetzungsfehler ausgehend -, warum sich eigentlich nicht nur sportliche Alphatypen (also "fitte" Typen) fortpflanzen, sondern offensichtlich auch andere mit ganz anderen Eigenschaften. Und kommt konsequenterweise zum Schluss, dass die Evolutionsbiologie in Bezug auf den Menschen wohl kompletter Unsinn sein muss. Das ist natürlich kompletter Unsinn. Der Lebensraum des Menschen ist eben kein Sportplatz, sondern eine äußerst komplexe Lebensumwelt.

PS. Ich bin auf Precht durch seine für mich doch vergleichsweise überzeugenden Beiträge im Fernsehen aufmerksam geworden - sehe ihn nun aber nach der Lektüre dieses Buchs sehr viel kritischer.
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Die neuesten Kundenrezensionen
1.0 von 5 Sternen Limbo!
also das Phänomen an dem Buch ist:
ganze 400 Seiten zu schreiben ohne dabei qualitativ das Niveau von Frauenzeitschriften zu überschreiten! Hut ab!
Vor 2 Tagen von Peter Biebl veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Meines erachtens eine Lektüre...
... die wir alle (Männer wie Frauen) lesen sollten! ;)
Es kann ja nicht Schaden dass die uns weiter biden....
Vor 3 Tagen von René Hary veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Erfrischende Lekture
Eine erfrischende Mainstream-Darstellung (vermeintlich?) wissenschaftlicher Erkenntnisse. Jedenfalls eine unterhaltsame Lekture, man muss ja nicht alles so ernst nehmen, wie's... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Helen Dipling veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Liebe Ein unordentliches Gefühl
Ständiger Bezug auf bereits gesagtes macht dieses Werk zur ehrlichen Recherche. Ich hätte mir allerdings mehr eigene Gedanke von Herrn Precht gewünscht. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Armin Koppmann veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Pseudowissenschaft gut verkauft
Prechts Buch ist ein Buch über Liebe - aber in erster Linie eine arrogante, herablassende Schmähkritik gegen die Evolutionäre Psychologie, beziehungsweise dem, was... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von JJ veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Er kann schreiben
Wieder ein Buch über die Liebe, aber ganz anders, wie viele bissher. Es ist lesenswert und oft wird man aha sagen können.
Vor 3 Monaten von Dieter Harald Martin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Nichts zu beanstanden!
Das Buch kam schnell. Das Buch gefällt mir - erwartungsgenäß - sehr gut. Der Autor hat für meinen Geschmack einen ganz hervorragenden Stil, um fundierte... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Kinderbett veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Liebe:Ein unordentliches Gefühl
ES ist immer wieder schön,David David Precht zu lesen.Erfordert viel Einfühlungvermögen aber es ist mit vielen schönen Gedankengängen... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von monika veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen unendliches Gemecker über andere, aber selbst keine schlaue Idee
Alles, was hier unordentlich ist, ist das Buch selbst. Es werden lediglich diverse Theorien unübersichtlich aneinandergereiht “besprochen”: bereits in der Darstellung schon... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Pyrrha veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Liebe - Ein unordentliches Gefühl
Durchaus anspruchsvolle Lektüre. Precht verfügt über ein beeindruckendes Wissen, das er klug, witzig und kritisch an den Leser weiter gibt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von sabine bär veröffentlicht
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