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Liebe pur
 
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Liebe pur [Gebundene Ausgabe]

Yael Hedaya , Ruth Melcer
4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 209 Seiten
  • Verlag: Diogenes (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3257062370
  • ISBN-13: 978-3257062373
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,4 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Ya?el Hedayah
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Produktbeschreibungen

Perlentaucher.de

Pressenotiz zu : Neue Zürcher Zeitung, 15.07.2000
Stefana Sabin bespricht in einer Sammelrezension fünf soeben ins Deutsche übersetzte Romane von israelischen Autorinnen.
1) Ruth Almog: "Ein Engel aus Papier"
Nur die Kunst verspreche Rettung aus der Alltagshölle des jungen des jungen Sha`ul, schreibt die Rezensentin, die die Beschreibung der Hölle offensichtlich beeindruckend fand. Die Sprache sei "lyrisch und unsentimental" und die Figuren seien so stark wie plausibel. Das Resultat: "dichte Atmosphäre".
2) Shulamit Lapid: "Der tote Bräutigam"
Der Roman ist die Fortsetzung einer Reihe, die die Reporterin Lisi Badichi zur Heldin hat. Die Rezensentin stellt fest, dass es der Autorin gelungen ist, den Provinzort Be`er Scheva zu einer "Hauptstadt der Kriminalliteratur" zu machen. Auch der neue Roman kann sie überzeugen: Lapid verfahre raffiniert und habe Überraschungen ebenso wie sympathische Helden zu bieten. An "flotten Sprüchen" fehle es ebensowenig wie an "Wirklichkeitstreue".
3) Zeruya Shalev: "Liebesleben"
Das Urteil der Rezensentin über diesen Liebesroman ist einigermaßen vernichtend: es handle sich um eine Mischung von inhaltlichen und formalen Klischees, die Sprache erhebe sich kaum über das Niveau von Trivialromanen. Der Weg von erotischer Leidenschaft zu Liebe, den der Roman ausmessen wolle, führe letztlich nur zu einem: "literarischem Kitsch".
4) Judith Katzir: "Fellinis Schuhe"
Die Flucht aus dem Alltag, die Malka, die Heldin von Katzirs Roman unternimmt, führt sie zu einem alternden Filmregisseur. Dessen Traum von einem großen Film wird zuletzt nichts an der Wirklichkeit verändert haben, wie die Rezensentin feststellt, sehr wohl aber einiges im Reich der Möglichkeiten. Die Mischung des Romans gefällt ihr, selbst die Slapstick-Szenen betonten noch die "impressionistisch-melancholische Note".
5) Yael Hedaya: "Liebe pur"
Die Figuren des Romans bleiben namenlos, in der Beschreibung ihrer Zerrissenheit jedoch würden sie zu "realistischen Gestalten". Sehr sensibel, so die Rezensentin, verfahre die Autorin, zudem mit einigem erzählerischen Geschick in der Wahl der Perspektiven. Wohltuend sei der Verzicht auf Pathos in der "schmucklosen Sprache" - denn gerade in ihrer Leichtigkeit sei die Geschichte irritierend.

© Perlentaucher Medien GmbH

Pressestimmen

"Gruppenbild mit Hund. Ganz unspektakulär als Erzählung getarnt, beinhaltet die komplexe Geschichte doch das volle Leben: Liebe und Einsamkeit, Zärtlichkeit, Haß und Angst - und kein Wort zuviel.
Ungewöhnlich und erfrischend unverbraucht ist Yael Hedayas Sprache. Schnörkellos, dabei in geschliffener Brillanz beleuchtet sie verborgene Winkel der Menschen- und der Hundeseele." (Hamburger Abendblatt)
"Hedaya wechselt geschickt die Erzählperspektive und benutzt eine schmucklose Sprache, die die seelischen Verrenkungen der Figuren auf ein unpathetisches Maß stutzt. Es ist eine in ihrer Unaufdringlichkeit verstörende Geschichte, die Hedaya erzählt, eine Geschichte von der unerträglichen Leichtigkeit der Liebe." (Neue Zürcher Zeitung)
"Yael Hedayas Liebesgeschichte entwickelt sich zur mitreißenden Farce, zum erzählerischen Kabinettstück: brillant geschrieben, sinnlich und lebensklug." (Standpunkte)

"Der Liebe, die alle begehren und von der doch niemand mehr so genau weiß, wie sie zu finden ist, rückt Yael Hedaya mit Sachlichkeit zu Leibe. Lakonische Dialoge durchbrechen die von schlichter Eleganz geprägten Erzählpassagen. Doch bei aller Distanziertheit: Es geht zu Herzen, wie die Angst des Mannes und der Frau vor dem Alleinsein zunehmend von einer viel größeren Angst verdrängt wird: der, wieder alleine zu sein." (Norddeutscher Rundfunk)

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Kunde2014
Format:Taschenbuch
Yael Hedaya beschreibt auf authentische Weise die Gefühle, Ängste und Schutzreaktionen zweier Singles der westlichen Welt beim Kennenlernen. Dritte Hauptperson des Romans ist ein junger Strßenhund, den die Frau und der Mann an ihrem ersten gemeinsamen Abend finden und der sozusagen der Katalysator für ihre Beziehung wird. Im weiteren Verlauf dient der Hund samt seinem Verhalten und seinen Ticks als Seismograph für den Beziehungsstand zwischen den beiden Menschen.
In dem Roman werden Eigennamen völlig vermieden. Dadurch bekommt das Geschehen etwas über-individuelles, ohne daß die Geschichte im Allgemeinen hängenbleibt.
Ich fand diese Art, das Auf und Ab einer jungen Beziehung in der heutigen Zeit zu beschreiben, ganz einzigartig und sehr interessant. Ich habe das Buch gerne und mit Genuß gelesen.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Ein Mann, eine Frau und ein Hund - sie führen eine Dreierbeziehung. Der Mann liebt den Hund. Die Frau liebt den Hund. Mann und Frau lernen sich auch lieben. Und der kleine Hund fühlt sich rundum wohl - waren doch lange Zeit die Gassen einer Israelischen Großstadt seine Heimat. Ohne Geborgenheit und Fürsorge. Klingt langweilig? Ist es aber nicht! Yael Hedaya lässt den Leser durch ihre einfache und doch rundum schöne Schreibe an einer ganz ungewöhnlichen Liebesgeschichte teilhaben.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Ein Kunde
Format:Gebundene Ausgabe
Der deutsche Titel "Liebe pur" trifft die Geschichte nicht ganz so, wie es der hebräische Titel tut:"Schloscha sippurej ahawa" - drei Liebesgeschichten. Und so erzählt die Autorin auch drei Geschichten, die doch eine sind. Denn die drei Hauptdarsteller, Frau, Mann und Hund erzählen uns von ihrer Suche nach Liebe. Das die drei namenlos sind ist kein Zufall, darf sich doch jeder Single hier wiederfinden!? Ein Buch das man nicht gelesen haben muß. Und ich wünsche mir und der Autorin Yael Hedaya, daß das nächste Buch etwas fröhlicher wird.
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