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Buchnotiz zu : Die Tageszeitung, 09.08.2001
Ursula Trüper verrät in ihrer Rezension nicht, was diese weitere Anthologie über Künstlerpaare im 20. Jahrhundert gegenüber anderen auszeichnet, ob sie lesenswert ist oder Wissenswertes bietet. Sie beschränkt sich aufs Referieren. Die große Zahl der von verschiedenen Autorinnen porträtierten Künstlerpaare ist beeindruckend und verspricht Einblicke in ganz unterschiedliche "Arbeits- und Beziehungsmuster", schreibt sie. Gemeinsamer Nenner der Untersuchungen scheint zu sein, dass die Bedingungen, unter denen Kunst produziert wurde und wird, für Männer und Frauen zu gleicher Zeit ganz unterschiedliche sind. "Kunstgeschichte ist immer auch Sozialgeschichte" schreibt die Rezensentin und so kann man hoffen, dass dieses Werk aufzeigt, welche ganz unterschiedlichen Vorstellungen und Rollenmuster in den Künstlerpaarbeziehungen die Verbindung von Leben und Kunst geprägt haben und welchen Einfluss sie auf die künstlerische Produktion hatten. Offenbar werden auch andere Paare als Künstlerpaare porträtiert, denn die Rezensentin schließt mit Beispielen von synergetischen, fruchtbaren und vor allem gleichberechtigten Beziehungen im Dienste der Wissenschaft und Literatur.
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Pressestimmen
"Kunstgeschichte ist immer auch Sozialgeschichte. Die Bedingungen, unter denen Kunst entsteht, sind im Großen und Ganzen die gleichen, unter denen überhaupt in einer Gesellschaft produziert wird. Sie ändern sich im Verlauf der Geschichte und sind für Männer und für Frauen höchst unterschiedlich. Hier setzt die Berliner Kunsthistorikerin Renate Berger an. In dem von ihr herausgegebenen Buch über Künstlerpaare "Liebe macht Kunst" untersuchen mehrere Autorinnen die Arbeits- und Beziehungsmuster von Künstlern und Künstlerinnen im 20. Jahrhundert." (die tageszeitung)
"Renate Berger, Kunsthistorikerin an der Hochschule der Künste in Berlin, Vorkämpferin für die gerechtere Sicht auf "Malerinnen im 20. Jahrhundert" (1982), tritt mit ihrem Paare-Band noch einmal auf den Parcours feministischer Sorge. Die Übersicht ist reichhaltig, das aufwendige Suchen nach weiblichen Nachlässen beeindruckend, etwa zu Lucia und Lßszló Moholy-Nagy, Dora Maar und Picasso, Leonora Carrington und Max Ernst, die Goncarova und Michael Larionov, Aleksandr Rodcenko und die Stepanova, Giorgia O'Keeffe und Alfred Stieglitz und vielen anderen." (literaturkritik.de)
"Die Kurzporträts beziehen etliche berühmte Paare der modernen Kunst ein und vermitteln ein lebhaftes Bild von der Verbindung Kunst und Leben und deren Auswirkungen im 20. Jahrhundert." (ekz-informationsdienst)