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Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest [Taschenbuch]

Eva-Maria Zurhorst
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Pressestimmen

„Märchen enden meist mit dem Tag der Hochzeit. Eva-Marias Buch beginnt am Tag danach.“ (Bella )

"Provokant ehrlich - Ein Buch, das man ab und zu an die Wand schleudern möchte, weil es die Wahrheit sagt und mitten ins Herz trifft." (Doppelpfeil )

"Das Buch gibt manchmal unbequeme, aber heilsame Antworten und hilft die scheinbar schwierigen Zeiten einer Partnerschaft als kraftvolle und segensreiche Chancen für Wachstum zu nutzen." (Seelen-Partner.de )

Kurzbeschreibung

„Die meisten Scheidungen sind überflüssig“, glaubt Eva-Maria Zurhorst, die aus ihrer Erfahrung als Beziehungscoach reichlich Einblick hat in den Frust und die Rosenkriege vieler Paare. Der Wunsch, stets das Beste für sich zu wollen, wird heute meist begleitet von der Illusion, das Beste müsse auch mühelos zu bekommen sein: The easy way! Und wenn es die eine Partnerschaft nicht gebracht hat, dann vielleicht die nächste. Ein Muster, das die Autorin als „Boris-Becker-Phänomen“ bezeichnet. Zurhorst räumt gründlich auf mit der Erwartung, beim nächsten Partner werde alles anders. Sie beschreibt Partnerschaft als ebenso anspruchsvollen wie lohnenden Entwicklungsweg. Eine tiefe Beziehung und Liebe sind auch dort möglich, wo die Hoffnung vielleicht schon aufgegeben wurde. Ein flammendes Plädoyer für das Abenteuer Beziehungen und eine Liebeserklärung an die Ehe.

Millionen Ehen müssten nicht geschieden werden, wenn wenigstens einer der Partner dieses Buch lesen würde.


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129 von 139 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Sehr anregend, lässt aber die dunkle Seite der Welt unbehandelt, 18. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest (Taschenbuch)
Klienten haben mich auf dieses Buch neugierig gemacht. So habe ich es mir besorgt und gelesen.

Die Fülle an lebenspraktischen, treffsicher formulierten Einsichten und Vorschlägen hat mich begeistert.

Einige Formulierungen werde ich in Zukunft sicher selbst verwenden, wenn Menschen mit Beziehungsproblemen bei mir Rat suchen.

Das Buch steht sicher zu recht oben auf Bestsellerlisten und ist sehr zu empfehlen.

Was mir fehlt ist die Beachtung der sozialen und wirtschaftlichen Zusammenhänge in denen wir leben.

Zusammenhänge, die persönliches Wachstum und die gesunde Entwicklung von Beziehungen, deutlich beeinflussen und stören können.

Ich sehe die Gefahr, dass der Eindruck entsteht, alles sei möglich, wenn Mann oder Frau nur genügend an sich arbeitet. Meine Erfahrung ist hingegen, dass es Beziehungen gibt, die auch mit großer Anstrengung nicht zu retten sind, sei es dass der Partner nicht kann, oder nicht will, oder das Umfeld zu ungünstig ist.

Ebenfalls nicht gefunden habe ich die Frage, wie Menschen die in Gewaltbeziehungen leben, meistens sind das Frauen, weiter machen können, ohne sich selbst aufzugeben.

Ich fürchte, dass Frauen die in Ihrer Beziehung psychischer oder Körperlicher Gewalt ausgesetzt sind

das Buch als Aufforderung missverstehen könnten. Es wäre schlimm, wenn sie daraus folgerten, nur besser mit sich und ihren inneren Problemen umgehen zu sollen. Das wäre wie ein weiterer Schlag.

Ich möchte dann doch lieber das Rezept der "Bremer Stadtmusikanten" empfehlen.

"Komm mit! Etwas Besseres als den Tod findest du überall!"
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243 von 263 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Auch Männern kann diese Buch helfen, 13. Dezember 2004
Von 
Rezension bezieht sich auf: Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest (Taschenbuch)
Trotz der weitläufigen Meinungen das Männer beratungsresistente, emotionsgestörte und meist entwicklungsgehemmte Menschen sind, kann ich nur bestätigen, das dieses Buch auch bei unserer Gattung seine Wirkung nicht verfehlt ! Das Buch ermöglichte mir die Fehler meiner ersten Ehe in meiner neuen Beziehung nicht wieder zu begehen. So gesehen ist das Buch eine Art Vorsorge und Nachlese zugleich. Durch das Buch hat sich meine neue Beziehung angenehm reibungsvoll entwickelt. Alle alten Wunden wären sonst irgendwann wieder neu aufgegangen, ohne, dass ich sie endlich verstanden hätte (oder es zumindest versucht hätte).
Ganz abgesehen von der Beziehungen zu anderen, hat sich auch die Beziehung zu mir selbst verändert, was letztendlich allen umstehenden zugute kommt (...hoffe ich!). Um nicht zu sagen, die Quelle des Übels und der eigenen Unzulänglichkeiten zu erkennen, anzunehmen und zu verändern, hat auch mein „normales" Leben verändert, ohne das sich andere oder die eigenen Lebensumstände ändern mussten (denn das kommt dann von alleine...).

Seit dem die belebenden und offensichtlich gelebten Aussagen des Buches und das „einfache" Wort der „Liebe", wieder neu in mein Herz eingezogen sind, hat sich auch alles andere verändert. Um nicht zusagen ich habe mein eigenes Herz wieder entdeckt. Das eigene Bewusstsein immer wieder neu mit sich und seinem Partner zu hinterfragen, eigene Weiterentwicklung zu zulassen ist ein wirklich schönes Geschenk, das sich jeder immer wieder gönnen sollte.
Natürlich: Ein persönliche Coach Stunde durch die eigenen Irrwege hilft noch mehr als jedes geschriebene Wort, aber alles zu seiner Zeit.
Das Buch hat nichts mit irgendwelchem Eso-Kram zu tun (falls "Mann" darauf abfällig spekuliert), sondern nur mit der Aus-Einander-Setzung mit sich und seiner Umgebung, was uns hoch entwickelten Menschen leider oft schwerer fällt als alles andere unnötige. Wer sich öffnet - dem kann geholfen werden. Wer sich verschließt kann sich nicht weiterentwickeln !
Danke für dieses Buch !

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435 von 473 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Viel Stoff zum Nachdenken, aber auch recht naiv, 29. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Liebe dich selbst und es ist egal, wen du heiratest (Taschenbuch)
Alles in allem ein gutes Buch, das mutig die Probleme der heutigen Ehen und Beziehungen zur Sprache bringt und die Alternative aufbringt: lerne, dich selbst zu lieben, akzeptiere deine Umwelt, sei ehrlich zu deinem Partner und zu dir selbst, erwarte nicht, dass eine Ehe immer nur eitel Freude und Sonnenschein bedeutet, bekenne dich zu deinen eigenen Schwächen und arbeite daran, sei eins mit dir selbst, anstatt zu erwarten, dass dein Partner die Lösung für alles ist. Die im 19. Jahrhundert aufgekommene romantische Liebesehe führt sehr oft dazu, dass die meisten Leute mit viel zu übersteigerten Vorstellungen heiraten und nach wenigen Jahren so enttäuscht sind, dass sie sich wieder scheiden lassen und ihr Glück dann oft bei einem anderen Partner versuchen... mit dem man dann seltsamerweise meist die gleichen oder zumindest sehr ähnliche Probleme hat. Das führt dann zu den beliebten Legenden wie "Männer und Frauen passen nicht zusammen" oder auch ganz lapidar "Die Männer..." bzw. "Die Frauen..." mit Schulterzucken. Auch das in unseren Breiten bis zur Übersättigung breitgetretene und durchgekaute Thema Sexualität wird von Eva Zurhorst mutig zur Sprache gebracht und neu beleuchtet. Auch das Thema Religion wird auf erfrischende, gut nachvollziehbare Art neu erklärt. Was aber leider nicht deutlich genug angesprochen wird, ist die Tatsache, dass der Partner und / oder die Liebesbeziehung keinesfalls ein Ersatz für Gott sein dürfen.

Die Schwachstelle dieses Buchs ist seine Naivität; obwohl es mir gefallen hat, möchte ich einige klare Einschränkungen aus meiner eigenen Sicht nennen.

1. Jeder würde sich gekränkt fühlen, wenn man erfährt, der eigene Partner habe "den ersten besten geheiratet", weil es ja eh nicht darauf ankommt, da der Partner nur der Spiegel für die eigenen Fehler und Probleme ist. Man sollte schon eine Auswahl treffen; die Partnerarbeit kommt erst danach.

2. Laut Frau Zurhorst "verliebt man sich, um nicht lieben zu müssen." Das spontane Gefühl, verliebt zu sein, ist aber sehr machtvoll und kann einen stark verändern, vor allem zum Positiven; man sollte es nicht unterschätzen. Das schließt auch nicht aus, in der genannten Weise an der Partnerschaft zu arbeiten, wenn man mit dem Menschen, in den man sich verliebt hat, dann zusammen ist.

3. Es ist meiner Ansicht nach unerlässlich, einen Partner zu haben, der mit einem selbst auf gleichem Niveau bzw. gleichwertig ist. Ein zu großer Graben, z.B. in der Intellektualität, ist meiner Erfahrung und Beobachtung nach kaum zu überbrücken.

4. Die genannten Verhaltensweisen wirken, wenn man die Ehe nicht als Flucht benutzt hat. Viele flüchten vor schweren persönlichen Problemen oder sogar Traumata in die Ehe, und das ist natürlich keine Lösung sondern belastet den Partner nur weit über Gebühr. Seelische Störungen fallen nicht in den Zuständigkeitsbereich der Ehe; ein Mensch mit z.B. einer geringen Selbstachtung wird mit hoher Wahrscheinlichkeit an einen manipulierenden oder sogar missbrauchenden Partner geraten, und durch diese stetige neue Belastung kaum eine Chance haben, sein Selbstwertgefühl zu heilen.

5. Es ist für die Partnerarbeit unbedingt erforderlich, dass der Partner mitmacht. Wenn dieser auf stur schaltet und die Verantwortung für die Ehe dem oder der anderen überlässt, ist das frustrierend genug, um die Beziehung zu zerstören. Das kann die verschiedensten Gründe haben (siehe oben), aber die wenigsten Menschen werden bereit sein, jahrzehntelang auf ihr Lebensglück und ihre Erfüllung zu warten, weil der Partner sie mit der Mühe, die Ehe zu gestalten, allein lässt.

6. Eine Ehe oder Beziehung sollte trotz allem beendet werden, wenn man einander aus einem der o.g. Gründen bereits gegenseitig zu weh getan hat und die Nähe des anderen beim besten Willen nicht mehr ertragen kann.

7. Die Aussage "Sich verweigern, wenn von einem Mann begehrlicher Sex ausgeht und keine nährende Liebe" ist sehr schön und wahr, aber wie gut kann man sie umsetzen? Wenn es danach ginge, müssten die meisten Frauen wahrscheinlich drei Viertel ihres Lebens keusch verbringen. Andererseits setzen vielen Frauen Sex ein, um ihren Partner zu manipulieren; auch das sollte nicht sein.

Fazit... Ja, man kann von jedem erwarten, dass er sich selbst ansieht und die eigenen Probleme, bevor er ständig den anderen anklagt, gerade in einer Ehe. Aber man muss sich nur ein wenig mit Geschichte auskennen, um zu wissen, wie viel Unglück aus den früher üblichen Vernunftehen entstand (als man noch zu sagen pflegte "Die Liebe kommt in der Ehe"). Ein berühmtes Beispiel, das Frau Zurhorst sicher gefallen würde, war die Heilige Rita von Cascia, die von ihrem Mann ständig geschlagen wurde, aber unbeirrt an ihrer Religion und Tugend festhielt, bis er sich von ihr bekehren ließ und die Ehe endlich gut wurde - dies aber erst nach ungefähr zwanzig Jahren. a) Frau Zurhorst scheint mit ihrer Ehe, d.h. einem immerhin gleichwertigen und psychisch stabilen Partner, Glück gehabt zu haben, das trifft aber nicht auf jeden zu; b) man kann nicht von jemandem verlangen, der in einer unglücklichen oder vielleicht sogar fürchterlichen Ehe oder Beziehung lebt, ein Heiliger zu sein oder zu werden!

Vielleicht sollte man den Titel zum besseren Verständnis einfach umdrehen: liebe dich selbst NICHT... und selbst der wunderbarste Partner wird der Falsche für dich sein.
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