Mit viel Realismus und persönlicher Ehrlichkeit beschreiben Harville Hendrix und Helen LaKelly Hunt warum trotz viel Engagement und "Beziehungsübungen" die Liebe oft nicht gelingen will. Und es hat natürlich - wie könnte es anders sein - mit uns selbst zu tun. "Liebe annehmen - eine Kunst" ist eine erneute Einladung uns selbst im Partner/in der Parnterin zu finden und eine provokante, jedoch sehr aussagekräftige, Schlüsselpassage des Buches, möchte ich Ihnen hier nicht vorenthalten:
"Der Schlüssel ist, dass Sie auch jenen Teil in Ihrem Partner lieben, den sie zutiefst ablehnen. Weil dann, als Resultat sozusagen, lieben Sie genau diesen Teil auch in sich selbst. Es funktioniert deshalb, weil unser Gehirn nicht zwischen Ich liebe mich selbst" und Ich liebe den anderen" unterscheidet. Die innere Repräsentanz, die Chemie von Liebe im Gehirn, ist immer dieselbe - egal auf welches Ziel sie sich richtet. Wenn Sie also den Makeln, oder besser gesagt, den Projektionen ihrer eigenen Makel auf ihren Partner, mit Toleranz, Akzeptanz und Verständnis begegnen, haben Sie doppelt gewonnen: Sie erleben Verständnis, Toleranz und Akzeptanz sich selbst und dem Partner gegenüber. Indem Sie Handlungen mit liebevoller Akzeptanz wiederholen, gewinnen Sie alle Ihre verleugneten, verschmähten und Furcht erregenden Teile zurück. Sie gelangen Schritt für Schritt zur Ganzheit, indem sie bewusst Akzeptanz ausüben. Das ist harte Arbeit."
Ein besonderer Bonus ist auch der Download der Übungen zum Buch auf der Homepage der Verlegerin Renate Götz!