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Liebe als Passion: Zur Codierung von Intimität (suhrkamp taschenbuch wissenschaft) Taschenbuch – 26. April 1994


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 231 Seiten
  • Verlag: Suhrkamp Verlag; Auflage: 12 (26. April 1994)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3518287249
  • ISBN-13: 978-3518287248
  • Größe und/oder Gewicht: 10,9 x 1,4 x 17,7 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Niklas Luhmann wurde am 8. Dezember 1927 als Sohn eines Brauereibesitzers in Lüneburg geboren und starb am 6. November 1998 in Oerlinghausen bei Bielefeld. Im Alter von 17 Jahren wurde er als Luftwaffenhelfer eingezogen und war 1945 in amerikanischer Kriegsgefangenschaft. Von 1946 bis 1949 studierte er Rechtswissenschaften in Freiburg und absolvierte seine Referendarausbildung. 1952 begann er mit dem Aufbau seiner berühmten Zettelkästen. Von 1954 bis1962 war er Verwaltungsbeamter in Lüneburg, zunächst am Oberverwaltungsgericht Lüneburg, danach als Landtagsreferent im niedersächsischen Kultusministerium. 1960 heiratete er Ursula von Walter. Aus der Ehe gingen drei Kinder hervor. Seine Ehefrau verstarb 1977. Luhmann erhielt 1960/1961 ein Fortbildungs-Stipendium für die Harvard-Universität. Dort kam er in Kontakt mit Talcott Parsons und dessen strukturfunktionaler Systemtheorie. 1964 veröffentlichte er sein erstes Buch Funktionen und Folgen formaler Organisation. 1965 wird Luhmann von Helmut Schelsky als Abteilungsleiter an die Sozialforschungsstelle Dortmund geholt. 1966 wurden Funktionen und Folgen formaler Organisation sowie Recht und Automation in der öffentlichen Verwaltung als Dissertation und Habilitation an der Universität Münster angenommen. Von 1968 bis 1993 lehrte er als Professor für Soziologie an der Universität Bielefeld. 1997 erschien sein Hauptwerk, das Resultat dreißigjähriger Forschung: Die Gesellschaft der Gesellschaft.


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

41 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Gregor Samsa am 31. Januar 2007
Sicherlich das auch von Nichtanhängern der Systemtheorie meistgelesene Werk Luhmanns, da das Thema jeden auf die eine oder andere Weise anspricht. Es geht um Liebe, aber nicht zuvorderst um das Gefühl, sondern um den Kommunikations-Code und die Veränderungen der Liebessemantik, die es erst möglich machen ein Gefühl wie Liebe zu entwickeln und sich entsprechend zu verhalten. Das klingt erst mal ungewohnt, da man meint Liebe komme von allein (das ist ein wichtiges Merkmal des Codes); die Frage ist aber, wie weiß man was Liebe ist und wie weiß man darauf zu reagieren und warum kann man in der Regel davon ausgehen, dass auch der ja immer völlig andere auch weiß, worum es geht. Man hat es schlicht gesellschaftlich gelernt. Liebe ist dabei der Code, der notwendig ist und es möglich macht, dass der einzelne in einer funktional differenzierten Gesellschaft, in der man in den Funktionssystemen (Politik, Erziehung, Wirtschaft) immer nur aufgrund bestimmter Zuschreibungen berücksichtigt wird, auch universell mit all seinen "Eigenschaften" Begehren etc. vorkommt. Dies schafft, so die These, nur die Liebe bzw. Intimbeziehungen, zumindest ist der Code Liebe seit Jahrhunderten extrem erfolgreich darin, für den Einzelnen eine neue Welt zu erschaffen, in der man tatsächlich "als Ganzes" berücksichtigt wird.

Von daher kann man von diesem Buch zugleich etwas über die Evolution der Gesellschaft und deren Auswirkungen als auch über die Art und Weise der Bildung von Gefühlen erfahren. Ob man danach in der Praxis mit den Wirren der Liebe zurande kommt, ist selbstredend eine andere Frage.

Als Ergänzung oder Einführung zu Liebe als Passion sei hier noch auf die recht amüsanten Vorlesungen von Peter Fuchs verwiesen: Liebe, Sex und solche Sachen. Zur Konstruktion moderner Intimsysteme.
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65 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Ein Kunde am 9. Oktober 2001
Das Forschungsgebiet Niklas Luhmanns umfasste im Groben zwei Bereiche: Der eine war die immer weiter geführte Ausformung seiner "Theorie der sozialen Systeme", der andere war - natürlich mit dieser Theorie verwoben - eine semantisch-historische Untersuchung von Kommunikation.
Beim Thema Liebe, das den einen oder anderen bei einem angeblich so trockenen Theoretiker wie Luhmann überraschen wird, greift der Soziologe verstärkt auf die semantische Untersuchung zurück, d.h. er betrachtet Texte und Bücher, die im Laufe der letzten 400 Jahre zum Thema Liebe verfasst wurden - zu einem Großteil Liebesromane oder philosophische Texte, z.B. sogenannte "Anleitungen" für die Liebe.
Ziel ist es, herauszukristallisieren, wie der Begriff "Liebe" von der Gesellschaft in verschiedenen Zeiten gesehen wurde - und was für Einflüsse die jeweiligen Sichtweisen auf die damalige Zeit und bis heute hatten und haben; man denke nur an das (allzuoft ungenau) kolportierte Bild der "romantischen Liebe".
Sehr stark ist das Buch im theoretischen Teil, der (falls das noch nötig war) damit aufräumt, Liebe in irgendeiner Art als etwas Absolutes zu sehen; die aufregendste These Luhmanns hier lautet: Erst das Vorhandensein eines semantischen, gesellschaftlich geprägten Schemas ermutigt das Individuum, entsprechende Gefühle herauszubilden...!
Zwiespältig ist das Buch in seinen genaueren historischen Untersuchungen zu bewerten.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Kritischer Leser am 1. April 2013
Verifizierter Kauf
Ist ein Buch über Liebe, das vor dreißig Jahren (1982) in seiner ersten Auflage erschienen ist, heute noch aktuell – oder ist es überholt? Kann ein Soziologe, also Luhmann, etwas Sinnvolles über Liebe sagen – oder sind es trockene Ausführungen lediglich für ein Fachpublikum?

Beginnen wir mit ein paar Zitaten über Liebe: „(S. 3) Man kann bei Liebe nicht nicht an Sinnlichkeit denken. (S. 10) Liebe ist nicht nur eine Anomalie, sondern eine ganz normale Unwahrscheinlichkeit. (S. 23) Liebe ist selbst kein Gefühl, sondern ein Kommunikationscode, nach dessen Regeln man Gefühle ausdrücken, bilden, simulieren, anderen unterstellen, leugnen und sich mit all dem auf die Konsequenzen einstellen kann. (S. 70) Liebe regelt intime Kommunikation. Die Semantik der Liebe kann jedem die Worte und Gefühle liefern, die er abrufen möchte. (S. 85) Liebe totalisiert. (S. 222) Es gibt also keinen Grund für Liebe.“ Zum Begriff Passion beim „Medium Liebe“ meint Luhmann, (S. 30), „dass man etwas erleidet, woran man nichts ändern kann und wofür man keine Rechenschaft abgeben kann.“ Damit würde man sich mit Liebe aus der normalen sozialen Kontrolle entziehen.

Luhmann untersucht als Soziologe die Entwicklung von Liebe, Ehe, Intimität, Sexualität, Verführung etc. besonders anhand französischer Literatur. Der Untersuchungszeitraum beginnt im 16. Jahrhundert und endet im 20. Jahrhundert. Es wird dargelegt, wie sich diese Begriffe über die Zeit verändert haben, welches gesellschaftliche Verständnis sich jeweils dahinter verborgen hat und heute verbirgt. (S. 9) „Liebe wird hier nicht, oder nur abglanzweise, als Gefühl behandelt, sondern als symbolischer Code.
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