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Liebe in Wahrheit - Caritas in Veritate: Die Sozialenzyklika. Mit einer Einführung von Paul Josef Kardinal Cordes
 
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Liebe in Wahrheit - Caritas in Veritate: Die Sozialenzyklika. Mit einer Einführung von Paul Josef Kardinal Cordes [Gebundene Ausgabe]

Benedikt XVI.
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
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  Alle Preisangaben inkl. MwSt.
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Liebe in Wahrheit - Caritas in Veritate: Die Sozialenzyklika. Mit einer Einführung von Paul Josef Kardinal Cordes + Auf Hoffnung hin gerettet: Die Enzyklika "Spe salvi". Vollständige Ausgabe. Ökumenisch kommentiert von Bischof Wolfgang Huber - Metropolit Augoustinos Labardakis - Karl Kardinal Lehmann
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 167 Seiten
  • Verlag: Sankt Ulrich Verlag; Auflage: 2 (6. August 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3867440727
  • ISBN-13: 978-3867440721
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12,2 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 401.723 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Benedikt XVI.
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Schon das erste Wort lässt aufhorchen. (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Man muss ... genau lesen, denn vieles spricht für sich. (Junge Freiheit)

Als Standardwerk zur theologischen Basis der katholischen Soziallehre sehr zu empfehlen. (Buchprofile)

Kurzbeschreibung

Selten wurde ein päpstliches Lehrschreiben mit so großer Spannung erwartet wie die Sozialenzyklika Papst Benedikts XVI. "Caritas in Veritate" (Liebe in Wahrheit). Bis zuletzt feilte der Heilige Vater an dem Text, besonders an jenen Passagen, die sich auf die aktuelle Finanz- und Wirtschaftkrise beziehen. Die Einführung hierzu hat der päpstliche "Sozialminister", der Präsident des päpstlichen Rates "Cor Unum", Kardinal Paul Josef Cordes verfasst, der die Enzyklika selbst mit vorbereitet hat. Das rund 100 Seiten umfassende Lehrschreiben greift über 40 Jahre nach den Enzykliken "Populorum progressio" (Über den Fortschritt der Völker) und "Humanae vitae" (Über das menschliche Leben) von Papst Paul VI. erneut das Thema der weltweiten Entwicklung menschlichen Lebens in wirtschaftlicher, sozialer und geistig-moralischer Hinsicht auf. Es stellt diese in den Zusammenhang aktueller Phänomene wie der Globalisierung, der Umweltzerstörung und der weltweiten Finanzkrise. Auch Themen wie Migration, Bioethik und die Reform der UNO spricht Benedikt XVI. an. Zentraler Gedanke des päpstlichen Rundschreibens ist die Erkenntnis, dass wirtschaftliche und soziale Entwicklung nicht ohne Ethik gelingen kann, und Ethik nicht ohne Gottesbezug auskommt. Wie schon seine Vorgänger auf dem Stuhl Petri stellt Benedikt XVI. dabei einen engen Zusammenhang zwischen weltweiter Entwicklung und christlicher Evangelisation her.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Thomas Holtbernd TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe
Die Enzyklika wurde erwartet, um endlich konkrete Anwendungen des Christseins im Sinne Benedikt XVI. zu haben. Diese Erwartungen erfüllt die Enzyklika nicht. Man merkt dem Schreiben an, dass der Papst gerade nicht konkret werden und doch pragmatisch schreiben wollte. Es werden keine originären oder originellen Gedanken vorgestellt. Papst Benedikt stellt den roten Faden bisheriger Sozialenzykliken dar und fokussiert die Entwicklungslinien in dem Gedanken der Liebe, die wiederum auf die Wahrheit bezogen ist. Mit Kritik am kapitalistischen Wirtschaftssystem hält er sich zurück. Zwar werden Ungerechtigkeiten angemerkt, doch steckt darin keinerlei Provokation. Das will der Papst wohl auch nicht. Wer als Wirtschaftswissenschaftler die Enzyklika liest, wird sich bestätigt finden: Der Kapitalismus muss sozialer werden und das nicht als Motto, sondern als innere Motivation. Bei Benedikt XVI. muss man, wie in anderen Schriften auch, auf die Feinheiten achten. Er spricht davon, dass die Soziallehre der Kirche ein unverzichtbarer Ort der Erziehung zum Glauben sei. Das kann nur heißen, dass das Einstehen für eine soziale Gerechtigkeit eine wichtige Christenpflicht ist. Diese Aufgabe soll der Christ jedoch nicht aus wissenschaftlicher Sicht angehen, sondern aus dem Gebet oder der eigenen Spiritualität. Damit ist das Eintreten für eine gerechtere Welt allerdings kein politisches Tun mehr, auch wenn es politisch ist. Man versteht, warum Joseph Ratzinger die politische Theologie und vor allem die Befreiungstheologen nicht so mochte. Eine "richtige" Wirtschaft entsteht aus dem Glauben heraus. Die Kirche kann Politikern usw. nicht beratend zur Seite stehen, sie kann es nur seelsorgerisch. Vielleicht ist das der süffisante Unterton der Enzyklika: Kümmert euch um euren Glauben, um das liebende Tun aus der Wahrheit heraus und dann werdet ihr schon das Richtige machen. Vielleicht ist das ein wenig naiv, vielleicht ist das aber auch die Urambivalenz des Christentums, um die sich Benedikt XVI. nicht herumdrückt, auch wenn er sie nicht deutlich benennt.
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6 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Sobota TOP 500 REZENSENT VINE™-PRODUKTTESTER
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
In seiner dritten Enzyklika wendet Benedikt XVI. die Grundsätze seines ersten Rundbriefes Gott ist die Liebe" auf die katholische Soziallehre an. Es ist kein Zufall, dass in beiden Schreiben die Liebe an erster Stelle steht. Während in vergangenen Lehrschreiben zunächst die Gerechtigkeit und später die Moral hervorgehoben wurden, soll diesmal die Liebe Hauptweg der katholischen Soziallehre sein. Die kirchliche Soziallehre kann nur Bestand haben, wenn sie an die Lehren des Evangeliums angebunden ist.
Thematisch lässt sich das Rundschreiben in vier Blöcke einteilen:
- Marktentwicklung : Arbeitslosigkeit, Armut, Ungerechtigkeit
- Unternehmensführung: Einseitig Interessen der Eigentümer, blindes Profitstreben
- Natur- und Umweltschutz: kurzsichtiger Umgang mit Ressourcen
- Internationale Wirtschafts- und Finanzgestaltung: mangelnde Regulierung
In der Einführung zum Rundbrief von Papst Benedikt XVI. wird die Bedeutung der Wahrheit für die Liebe philosophisch-theologisch ausführlich erläutert. Dabei nimmt der Stellenwert der Wahrheit gegenüber der Liebe großen Raum ein. Mit etwas mehr Liebe zum Leser, wäre es vermutlich möglich, die gleichen Zusammenhänge einfacher zu erklären. Jesus bevorzugte in seinen Reden anschauliche Gleichnisse aus dem alltäglichen Leben.
Ab dem zweiten Kapitel geht es um die aktualisierten Inhalte einer katholischer Soziallehre. Die vom Papst vertretenen Standpunkte sind nach aufmerksamer Lektüre erkennbar. Er stimmt gegen einseitige Tendenzen eines Menschen- und Natur missachtenden Kapitalismus. Zugleich ermutigt er Menschen aller Gesellschaften, sich für eine gerechtere und in Liebe getragene Zukunft einzusetzen. Das Schreiben spendet Hoffnung, wenn man sich bis zum Ende durchgearbeitet hat. Es bedarf dazu einiger Geduld und einfühlsamer Liebe zum Wesentlichen.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Caritas in Veritate 21. Januar 2011
Format:Gebundene Ausgabe
In der Enzyklika Caritas in Veritate im 21. Abschnitt (= A 21) sowie in A 22, A 25 übt Papst Benedikt XVI. Kritik an den internationalen Finanzinstituten, am spekulativen Finanzmarkt sowie am stärkeren Auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich, auch in den reichen Ländern

A 25 und A 32 fordern Kritik an der Deregulierung und dem Steuerwettlauf sowie an der Verunsicherung der Arbeiterschaft, die auch die Produktion hemmen kann

A 27 fordert ein Recht auf Nahrung und Wasser

A 27 regt dazu an die Entwicklung von Entwicklungsländern als Chance für Abatzmärkte der Industrieländer zu sehen

A 33 fordert Kritik an neuen Formen von Kolonialismus sowie an hohen Grenzzöllen der reichen Länder

A 35 regt dazu an Arme nicht als Last zu sehen, sondern als Ressource

A 40 und A 42 fordern Kritik an den stark liberalisierten Finanzmärkten sowie der Tatsache, dass Kapital zur Spekulation verwendet wird

In A 49 erwähnt der Papst, dass Erneuerbare Energien Konflikte zwischen Staaten und in Staaten selbst verhindern sowie für die Entwicklung unabdingbar sind. Außerdem ruft A 49 zu mehr Energieeffizienz auf.

A 50 ruft zur Haftung für Umweltschäden auf

A 51 warnt vor Wüstenbildung, Verelendung mancher Agrargebiete und Konflikten um Wasser

A 58 fordert einen gerechten und ausgeglichenen Welthandel ohne Hintergedanken

A 45 und A 65 loben Kleinkredit, Mikrofinanzwesen und Kreditgenossenschaften

A 66 lobt Konsumgenossenschaften

A 67 fordert eine echte politische Weltautorität, die eine geeignete vollständige Abrüstung und Umweltschutz verwirklicht, wie es Papst Johannes XXIII gefordert hat
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