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Liebe Taschenbuch – 1. März 2006

7 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 288 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 2 (1. März 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499237377
  • ISBN-13: 978-3499237379
  • Originaltitel: Love
  • Größe und/oder Gewicht: 11,6 x 2,1 x 18,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 200.474 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Wer sich vom plakativen Titel verführen lässt und sich von Toni Morrisons Roman eine Liebesgeschichte erhofft, wird bald eines Besseren belehrt. Denn Liebe wird in der Geschichte nur in ihren bedrohlichen, verstörenden, unerfüllten, enttäuschten, illusionären und destruktiven Formen dargestellt -- wenn man so will als Leidenschaft, die vor allem Leiden schafft. In der typischen Manier Morrisons wird eine Geschichte von vielen, ineinander verwobenen Stimmen und Perspektiven erzählt, die Geschichte eines Mannes, Bill Cosey, und sechs Frauen unterschiedlicher Generationen, die alle in der ein oder anderen Weise durch die Liebe zu Bill Cosey mit ihm und wiederum mit den anderen Frauen verbunden sind. Der Mann ist tot, die Frauen leben noch, auch das ist geschickter Schachzug Morrisons, die mitten in die Geschichte eine Leerstelle platziert, um die sich die Geschichten der Frauen ranken, ohne dass man mit Sicherheit weiß, welches nun die wahre Geschichte sei.

Zumindest aber erfährt der Leser, dass Cosey einst in den vierziger Jahren ein erfolgreicher Hotelier war, der in einem Badeort an der Ostküste der Vereinigten Staaten das eleganteste Etablissement der Zeit für Farbige führte. In einer Zeit des ungehemmten Rassismus und der rechtlich sanktionierten Rassentrennung bot Bill Cosey schwarzen Amerikanern der Mittel- und Oberschicht eine reale Utopie: einen Raum, in dem auch sie das amerikanische Glücksversprechen ausleben konnten, ohne von der Realität rassistischer Unterdrückung und Ungleichheit belästigt zu werden. Rauschende Bälle und offener Luxus prägten diesen utopischen Ort, der heute jedoch nach dem Niedergang des mondänen Strandbades zugleich nostalgisch und unwirklich erscheint. Alles was blieb, sind verlassene Tanzsäle und verblasste Fassaden -- und Menschen, die den Absprung nicht geschafft haben und sich an die Vergangenheit klammern.

Wie in so vielen ihrer Romane verweist Toni Morrison auch in Liebe auf die unauflösbare Verstrickung von individuellem Schicksal und kollektiver Geschichte; das Dilemma des amerikanischen Rassismus ist auch die Geschichte unmöglicher Liebe und destruktiver Leidenschaften und des unaufhaltsamen Verlusts menschlicher Zuneigung und Zusammenhalts. Liebe ist sicherlich kein optimistisches Buch -- in dieser Hinsicht setzt der Roman fort, was in Paradies schon angelegt war --, und dennoch schafft es Morrison immer wieder Momente überraschender Schönheit in ihre Erzählung einzubetten, die über manche Schwäche des Plots hinweg trösten. --Peter Schneck -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Ein großes Buch (Süddeutsche Zeitung)

Seit langem hat uns niemand Stärkeres erzählt über die Liebe in den Zeiten der Agonie (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

Liebe handelt zwar von der Liebe zwischen Männern und Frauen, von Bindung, von der Zärtlichkeit der Alten für die Jungen, aber vor allem davon, wie Frauen lieben. Und sie lieben anders als Männer. Der Roman geht einem lange nach, weil er voller Schönheit ist und voller Trauer um vertane Leben, um eine dahingegangene Zeit. (The New York Review of Books)

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Kundenrezensionen

3.9 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von deathdealer92618 am 17. November 2006
Format: Taschenbuch
Dieses Buch ist, wie wohl typisch für Toni Morrison, wie ein Puzzle. Man beginnt zu lesen und hat noch nicht wirklich einen roten Faden geschweige denn einen richtigen Anfang. Aber nach und nach erhält man fast auf jeder Seite ein neues Teil, welches perfekt hineinpasst und man schon eher hätte gebrauchen können. Aber das macht nichts, denn gerade das steigert ja die Neugier, man möchte wissen wie es zu dem kam, was man eben noch gelesen hat. Auch wechselt die Erzählsicht immer wieder, es kommt also so ziemlich jede Figur zu Wort. Durch diese Schreibstil hat man als Leser auch erst am Ende ein Gesamtwerk in den Händen, denn das letzte Puzzlestück taucht tatsächlich erst auf der vorletzten Seite auf. Das macht die ganze Sache vielleicht für viele nicht einfacher, mir gefällt der Stil von Morrison aber sehr, denn dadurch hat man vielmehr „Aha-Effekte“ als wenn der Plot einfach auf etwas zusteuern würde.

Inhaltlich lässt sich gar nicht viel sagen. Es geht natürlich um Liebe, allerdings nicht im schönen, romantischen Sinne, sondern eher um die dunkle Seite. 5 bzw. 6 (wie immer ma es sehen möchte) Frauen sind es hier, die alle auf eine andere Art an demselben Mann hängen/hingen und auch alle durch diese Liebe zu ihm auf andere Art und Weise scheitern. Dieser Mann, Bill Cosey, war in den 1940er Jahren ein erfolgreicher Hotelier und bot Farbigen neben einer Realität geprägt von Vorurteilen und Diskriminierung, eine Art Parallelwelt in der es nur um die schönen Dinge im Leben ging, wie Tanz und Musik. Doch irgendwann kommt dieses Paradies ins Schlingern und mit ihm die Menschen die damit zu tun hatten.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von LaFlamande am 3. März 2008
Format: Audio CD
Ich bewundere Toni Morrison, ein paar ihrer Bücher gehören nicht nur zu meinen Lieblingsbüchern, sondern sollten meiner Meinung nach zur Pflichtlektüre an Schulen gehören.

Trotzdem hat mich dieses Hörbuch in vieler Hinsicht enttäuscht. Die Struktur von Toni Morrisons Romanen ist manchmal unnötig kompliziert, und dies ist bei "Liebe" ganz besonders der Fall. Umso weniger eignet es sich, als Hörbuch konsumiert zu werden. Ich persönlich habe immer wieder den Faden verloren, wurde mit der Vielzahl von Charakteren nicht vertraut, verwechselte sie, so dass ich mich immer mehr verkrampfte und die Geschichte nicht mehr genießen konnte.

Bei den Versuchen, mich mehr auf die Handlung zu konzentrieren, indem ich über Kopfhörer weiterhörte, drängten sich dann leider bei einzelnen Takes "Schmatzgeräusche" (Öffnen und Schließen des Mundes) der Sprecherinnen unangenehm in den Vordergrund, so dass ich nichts anderers mehr wahrnahm. Ist das nur mir so gegangen?

Schade, irgendwie war hier der Wurm drin. Manchmal ist es auch gerade nicht die richtige Zeit für bestimmte Bücher/Hörbücher.

Mein Fazit daraus ist jedenfalls, dass ich Toni Morrison niemals wieder als Hörbuch konsumieren, sondern nur noch selber lesen werde.
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Von K. Preuß am 4. August 2009
Format: Taschenbuch
Coleys Strandhotel war einst der Inbegriff schwarzer Eleganz; diese Jahre sind lange vorbei. Doch Heed und Christine befehden sich nach wie vor, wie schon seit urewigen Zeiten, um dieses Erbe...

In vielen kleinen Bruchstücken, erzählt sowohl aus der Perspektive der beiden Frauen als auch weiterer Beteiligter, wird die Geschichte dieser Familie und deren fehlgeleiteter Liebe erzählt, und damit auch eine Geschichte vor dem Hintergrund der Rassenintegration und politischem Kampf. Den eigentlichen Reiz des Buches machte für mich aber die Erzählweise aus, die Sprache - die verschiedenen Erzählstimmen sowohl in den allgemeinen Erzählstrom eingeordnet und doch mit einer eigenen, zeitgemäßen Stimme versehen, dazu die langsame Aufdröselung der jeweiligen Geschichten - für mich ein Lesegenuss.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Bernard Rieux am 23. Oktober 2006
Format: Taschenbuch
In ihrem Roman 'Liebe' beschreibt Tony Morrison die Geschichte von fünf Frauen, deren Schicksal unzertrennlich miteinander verknüpft wird durch einen Mann, der schon seit geraumer Zeit tot ist: Der ehemalige Hotelbesitzer Bill Cosey, der in Zeiten der Rassentrennung an der Ostküste der Vereinigten Staaten ein Hotel eröffnet, in dem die schwarze Bevölkerung die Möglichkeit hat, ein Leben zu führen wie die weiße Oberschicht.
Tony Morrison lässt viele verschiedene Stimmen zu Wort kommen, um ihre Geschichte zu erzählen. Das hat den Vorteil, dass dem Leser die ganze Komplexität der Schuld deutlich wird. Auch erkennt er durch diese Erzählweise die verzweifelte Lage, welche die Figuren voneinander trennt und sie zugleich aneinander fesselt. Der Nachteil ist hingegen, dass die Lektüre mitunter unnötig erschwert wird, da ein Ich-Erzähler auf den nächsten folgt, und der Leser nicht immer weiß, mit wem er es hier zu tun hat.
Positiv anzumerken ist zudem, dass jede dieser Figuren in ihrem Handeln und ihrer Sprache sehr glaubwürdig ist ' der Haupthandlungsstrang rankt sich zwar um die beiden oben angesprochenen Frauen, doch auch die anderen Figuren werden nicht nur im Nebensatz erwähnt, sondern Morrison entwirft für jede eine eigene schlüssige Biographie. Auch dieser Aspekt jedoch ist zweischneidig, da der Leser teilweise den Eindruck hat, die Autorin verliere sich in zu vielen verschiedenen kleinen Geschichten, die dann am Ende des Buches nur in Ansätzen wieder miteinander verknüpft werden.
Insgesamt ein Buch, für das trotz der 'nur' ca. 300 Seiten Zeit mitbringen sollte, das einen jedoch dann auch immer wieder mit schönen und fesselnden Passagen entlohnt.
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