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Eine Liebe im Sechsachteltakt. Der große abgeschlossene Schicksalsroman von Robert Fork
 
 
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Eine Liebe im Sechsachteltakt. Der große abgeschlossene Schicksalsroman von Robert Fork [Broschiert]

Helge Schneider
2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Broschiert: 208 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer & Witsch Verlag (25. Februar 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462039865
  • ISBN-13: 978-3462039863
  • Größe und/oder Gewicht: 19 x 12,6 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (14 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 168.607 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Helge Schneider
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wolfgang Kollendorf ist ein stattlicher Mann, der wirklich jede Frau haben kann. Doch dann nimmt das Schicksal erbarmungslos seinen Lauf. Nach Alkoholexzessen, Mord und Totschlag landet der einst begehrte Chefarzt wieder im Krankenhaus. Aber dieses Mal als Patient.

Moskau, Brisbane, New York, Amsterdam, Frankfurt, Nairobi. Diese Städte umrahmen den Plot von Helge Schneiders Werk. Sein Roman der anderen Art ist mit einer ordentlichen Prise Krimi-Spannung und einer kleinen Portion Schmonzetten-Schmalz angerichtet. Viele schräge Typen kommen vor, die in durchnässten Trenchcoats durch triste Straßen streifen. Wie zum Beispiel ein harter Bursche, der in den sechziger Jahren Hippies verprügelte, daraus ein lukratives Geschäft machte und Geldeintreiber wurde.

Hauptfigur Kollendorf indes steigt einer für ihn viel zu jungen Studentin nach, die an dem versoffenen alten Herren auch noch gefallen findet. Dass dergleichen auf Erden kaum geschieht, macht Helge Schneider nichts aus, denn die Handlungen all seiner Bücher sind zur Freude seiner Fans mehr oder weniger abgehoben. Immer wieder geht Schneiders Erzählkraft wie ein wildes Pferd mit ihm durch. Dann droht sich der verrückte Romancier selbst zu überholen mit den „vielen Namen und vielen Toten, die unerschöpflich vom Rand her die Story auffüllen“, wie einleitend geschrieben steht.

„Eine Liebe im Sechsachteltakt“, dem Titel nach angelehnt an „Zwei Herzen im Dreivierteltakt“ aus den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts, ist eine weitere gelungene literarische Operation Helge Schneiders. Ein Buch zum in einem Zug durchlesen, wobei sich gegen Ende der verschachtelten Handlung Antiheld und Erzähler dramatisch annähern. Operation gelungen. Patient tot. --Herwig Slezak

Kurzbeschreibung

Helge Schneider bringt den lauwarmen Hauch des Familiendramas in unsere Lesestuben zurück. Robert Forks »Eine Liebe im Sechsachteltakt« versucht uns mit den neuzeitlichen Mitteln des multiperspektivischen Erzählens ein Bild der klassischen englischen Gartenlandschaften und ihrer Menschen zu vermitteln. Unter Verzicht auf spektakuläre Handlung konzentriert sich Robert Fork ganz auf die seelischen Innenwelten seiner Protagonisten, auch wenn diese düster und stumpf sind. Helge Schneider setzt sich in seinem neuen Roman mit der NOUVELLE ROMANTIC auseinander. Der Hauptdarsteller wirkt auf den Leser wie ein angefaulter Apfel im Einkaufsnetz, vergessen auszupacken nach dem Einkauf. Dieser Mensch lebt zu ca. 30 Prozent im Hier und Jetzt, der Rest ist mystifizierte Vergangenheit, noch nicht einmal übertrieben. Ob Kollendorf mit Gummistiefeln durch das Wattenmeer stapft oder aus dem Flugzeug fällt, ist dem Leser egal, denn dieser Mann ist pures Selbstmitleid, man kann sich für sein Schicksal genauso wenig erwärmen wie für die Leute aus den TV-Zweiteilern. Helge Schneider schafft es jedoch trotz der Passivität des Hauptdarstellers, Spannung in sein Epos zu zaubern. Die vielen Namen und die vielen Toten, die unerschöpflich vom Rand her die Story auffüllen, sind Synonym für das Perpetuum mobile der Unpersönlichkeit in der neuzeitlichen Gesellschaft. So bringt Helge Schneider den lauwarmen Hauch des Familiendramas in unsere Lesestuben zurück. Nichts ist ihm zu belanglos, um nicht noch einmal daraufhin zu weisen. Am Ende aber bleibt die Frage aller Fragen offen, wie im Leben - das wahre Leben nimmt kein Ende. Wir warten auf eine Fortsetzung dieser Geschichte, die durch ihre knallharte Weichheit zu einem äußerst spannenden Thriller reift, je mehr man sich in die vielen Seiten vertieft. Ein Muß für Literaturkenner!

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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Kunstfertig bis unfertig 25. April 2008
Format:Broschiert
Wolfgang Kollendorf ist unsterblich bekümmert, als er vom Selbstmord seiner Geliebten und Fast-Beischläferin Angélique Tessier erfährt. In Australien besucht er ihr Grab und wird hinterrücks in die Grube gestoßen. Der anschließende Krankenhausaufenthalt gibt dem ehemaligen Chefarzt jede Menge Gelegenheit, sich seinem Weltschmerz hinzugeben. Dennoch bleiben dem Trinker und Tablettensüchtigen genügend Momente, seine Laster zu pflegen. Eines Tages wird er überfahren und ein zweitesmal, als er dabei ist, sich mit einer neuen Muse zusammenzutun. Dazwischen ermittelt ein verschrobener Kommissar a la 00 Schneider in Angéliques Umfeld, um aus Pferdeabdrücken Mord abzulesen. Skrupellose Globalisierer, beischlafwillige Damen und ehrgeizige Pferdepfleger spielen ihre Rollen in der locker zusammenhängenden Handlung. Zuletzt mischt sich Erzähler Folk in die Handlung ein, weiß aber nicht recht, wie die Sache ausgehen soll.

Der Reiz dieser 150 Großdruckseiten langen Kolportagegeschichte liegt am Anfang in der Kunstfertigkeit Robert Forks (mit Mistgabel auf dem Cover: Helge Schneider), viele Regeln der schreibenden Kunst gleichzeitig zu brechen: Verdrehte Bilder mit sinnloser Detailliebe, wechselnde Perspektiven und hirnfreie psychologisierende Erklärungen ergeben eine amüsante Parodie. Leider hält Schneider diesen schwierigen Stil nicht durch und je konventioneller die Schreibe wird, umso mehr bleibt übrig, was er als Totengräber der seichten Literatur auf die Schaufel nehmen will: platte Figuren, die einen unspannenden Krimi zuende bringen müssen. Ein etwas unfertiges Buch.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Shemp
Format:Broschiert
Bereits in seinem letzten Werk "Die Memoiren des Rodriguez Faszanatas" verabschiedete sich Schneider von seinem starken surrealen Schreibstil und wurde flacher und gewöhnlicher. Auch in diesem werk sucht man den skurilen Humor des Helge Schneider vergeblich. Nur selten blitzt dieser noch mal auf.
Während die Handlung zu Beginn des Buchs noch nachvollziehbar und zum Teil sogar spanned ist, verliert die Story gegen Ende völlig den roten Faden. Das ist bei Schneider-Büchern zwar normal, nur ist es diesmal einfach nicht mehr witzig. Ausserdem wird man das Gefühl nicht los, Scheinder konnte sich nicht entscheiden, was für ein Buch das werden sollte. Eine Liebesgeschichte? Ein Krimi? Ein Drama?
Für sein nächstes Buch wünsche ich mir den Kommisar Schneider zurück. Und dann bitte wieder so sprunghaft, verworren und bizarr wie früher!
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26 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Apicula HALL OF FAME REZENSENT TOP 10 REZENSENT
Format:Broschiert|Von Amazon bestätigter Kauf
Der Frühling lässt gerade seine zartgrünen Sprossen gen Himmel entsteigen, die Vöglein zwitschern vergnügter denn je, da weht ein frischer Wind in unsere Lesestuben!
Als vergnügliche Abwechslung zu den vielen didaktisch nicht sonderlich wertvollen Telenovelas und Groschenromanen hat sich diesmal ein gewisser Robert Fork dieses Genres angenommen - und einen marginal schicksalsschwangeren, jedoch maximal Alkoholdurchtränken Roman vorgelegt, der ans Herz geht. Mindestens einmal erlebt der Protagonist, dessen Namen Sie sich nicht merken müssen, nämlich einen Herzinfarkt. DasLeben hat diesem Mann arg zugesetzt. Einstmals ein angesehener Chirurg zerfließt er nun vor Selbstmitleid. - Das Leben ist kein Ponyhof, oder doch? Denn mindestens ein Pferd kommt in dem Roman auch vor. Und das hat sogar eine tragende Rolle, - in mehrfacher Hinsicht!

Ein rundum schlecht und kaum einfühlsam erzähltes, atmosphärisch undicht geschriebenes Buch. Ein in großer Schrift verfasstes Beispiel für die hohe Kunst der geistlosen Selbstüberschätzung eines Möchtegern-Autors, der spontan bei einem Arzt-Besuch den Beschluss fasst: "Hey, das kann ich auch!" - und dann gleich loslegt; wie so viele vor ihm. Der Autor schreibt hier also seinen ersten Roman, bei dem er auf die zeitgemäße Tradition der lieb- und Rückstands-losen Liebeserzählung zurückgreift, wie man sie aus Telenovelas kennt und bei der die Gesellschaft mit ihren Problemen und Themenstellungen mitten in die intime Penner- und Arbeitslosen-Dramatik eindringt. Es geht hier uneingeschränkt nur um den selbstmitleidigen Protagonisten, um den jämmerlichen Umgang den er mit seiner Umwelt pflegt, um das Unglück und um all die Ereignisse und Vorfälle die jeder von uns erlebet - und die keinen interessieren. Der Autor empfindet seine Schriftstellerei vermutlich als Selbst-Therapie und zieht den Leser damit in einen unheimlichen Sog! (*1) Ein Schicksalsroman, der nicht recht weiß, was er will. Egal - Ich empfehle dieses Buch mit Lachdruck und Neidenschaft!

PS. Aufgepasst, dieser Roman ist "In besonders großer Schrift" geschrieben.

Fußnoten:
1* ... Beinahe wurde sogar das Wasser aus dem Aquarium, das sich während dem Lesen in der Nähe des Rezensenten befand, mit weggesogen!
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mit dem Alter verändern sich die Romane
Ich habe alle Romane/ Bücher von Helge gelesen und auch zT gehört. Es ist interessant, wie sich mit der Zeit der Stil und der Fokus von Helge verändert - wie auch... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von ps veröffentlicht
Insgesamt unausgegoren, stellenweise aber sehr amüsant
"Eine Liebe im Sechsachteltakt" kann man am ehesten als eine Parodie auf moderne, tragische Romane à la Homo Faber beschreiben. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2009 von PikAss
Besser nicht kaufen!
Ich bin absoluter Helge Schneider Fan und kenne alle Werke.
Dieses Buch ist im Gegenteil zu den anderen Werken nicht gelungen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. September 2009 von Mr1000Volt
Ein schönes Buch für Zwischendurch
Ich will hier keine langatmige Kritik zu diesem Buch schreiben,
sondern nur eine kleine Anekdote erzählen. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Juli 2009 von Olaf M.
Es schreibt Robert Fork, nicht Helge Schneider
Ich bin sehr enttäuscht von dem Buch. Ich hatte mich auf etwas lustiges gefreut. Was ich lese ist aber ein langweiliger Krimiroman ohne Witz. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. Mai 2009 von Marc-oliver Juckel
große Enttäuschung im Dreivierteltakt
"Globus Dei" und die "Komissar Schneider"-Romane habe ich mit Genuss gelesen. Diese Bücher sind wie Jazzmusik - unberechenbar, etwas bis stark diffus, unterhaltsam und nehmen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 13. Januar 2009 von Anke Danziger
Lassen Sie sich nicht beirren!
Helge Schneiders Auftritte sind einzigartig lustig. Seine Art unvergleichbar. Kein Mensch kann mehr so ehrlich verrückt sein, ohne als Schneider-Abklatsch abgestempelt zu... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 11. Januar 2009 von J. Weiss
Mumpitz!
Ehrlich gesagt weiß ich nicht, was ich von diesem Erguss halten soll.
Eigentlich hätte Herr Schneider 5 Sterne dafür verdient, dass er es geschafft hat, dieses... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 10. Januar 2009 von Michael Daugsch
...komisches Buch, aber nicht im positiven...
also ich bin schon ein Helge Schneider Fan, kann mich über Ihn wirklich kaputtlachen, aber dieses Buch... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. Oktober 2008 von Zoe
In unserer heutigen Zeit.....
Helge Schneider Eine Liebe im Sechsachteltakt

KiWi 3462039865

Das Allroundtalent Helge Schneider, Sänger, Jazzmusiker, Schauspieler, Clown und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Mai 2008 von Cl.Borries
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