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Liebe Mama, böser Papa
 
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Liebe Mama, böser Papa [Gebundene Ausgabe]

Gabriele Ten Hövel , Gabriele ten Hövel
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 200 Seiten
  • Verlag: Kösel (2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3466306280
  • ISBN-13: 978-3466306282
  • Größe und/oder Gewicht: 21,2 x 14,2 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 631.434 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
  • Komplettes Inhaltsverzeichnis ansehen

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Trennung und Scheidung sind für Kinder schlimm genug. Doch häufig bleibt es nicht bei den »normalen« Folgen: Der Elternteil, der die Kinder behält, versucht den früheren Partner oft massiv herabzusetzen und so die Kinder ganz auf seine Seite zu ziehen.

Das PAS-Syndrom (= Parental Alienation Syndrome) bezeichnet die Entfremdung eines Elternteils durch die Manipulation des anderen. Gabriele ten Hövel zeigt mit vielen Beispielen, wie Jahr für Jahr allein in Deutschland rund 20 000 Kinder Opfer der erbitterten Kämpfe zwischen beiden Eltern werden: Ex-Frauen werden vor den Kindern für unfähig, verwirrt oder verrückt erklärt, Ex-Männer häufig des sexuellen Missbrauchs bezichtigt. Durch diese extreme Beeinflussung lehnen die Kinder oft noch als Erwachsene den »bösen« Elternteil vollständig ab und verweigern manchmal jede Kontaktaufnahme. Dies zu verhindern ist Ziel dieses aufrüttelnden Buches.

Über den Autor

Gabriele ten Hövel, geboren 1952, ist Politologin, freie Rundfunkautorin und Kommunikationstrainerin für Wirtschaft und Medien. Sie ist verheiratet, Mutter von drei Kindern und lebt in Hamburg.


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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Traurig aber wahr 9. Juli 2004
Von E. Gruber
Ich habe dieses Buch mit großem Interesse gelesen und möchte es allen (frisch) geschiedenen Eltern sehr empfehlen. Besonders denen, denen es nicht gelingt sich friedlich zu trennen.

Die Ratschläge sollten ernst genommen werden. Der Elternteil, der nach der Trennung nicht mehr mit den Kindern zusammenlebt, darf sich kaum einen Fehler erlauben - es können einige Kleinigkeiten großen Schaden anrichten. Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass es PAS in dieser Form gibt, hätte ich es nicht selber miterlebt.

Ich habe meinen Partner 2 Wochen vor seinem Scheidungstermin kennengelernt. Das war im Juli 2000. Seither wurde ich Zeuge wie die einst innige Beziehung die er zu seinen drei Kindern hatte, durch Streit mit der Exfrau, deren Hass, aber auch durch Fehler und Fahrlässigkeiten des Vaters stark beeinträchtigt wurde.

Ich hätte gerne noch mehr an Lösungsvorschlägen (besonders was Teenager betrifft) in dem Buch vorgefunden und auch noch mehr Berichte wie sich die entfremdeten Kinder als Erwachsene verhalten. Insgesamt haben sich aber die Erwartungen die ich an das Buch hatte erfüllt. (Siehe Kurzbeschreibung.)

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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
... 27. Februar 2007
Von erew-institut TOP 500 REZENSENT
Gabriele ten Hövel beschreibt eingehend das Parental Alienation Syndrom, PAS" zu Deutsch Elterliches Entfremdungssyndrom". Dieser Begriff wurde von dem amerikanischen Kinderpsychologen Richard A. Gardner, aus seiner 30-jährigen Beobachtung von erbitterten Scheidungskämpfen geprägt. PAS bezeichnet die radikale Entfremdung eines Elternteils vom Kind durch die Manipulation des anderen, wenn sich Paare trennen oder scheiden lassen. Vor den Kindern wird der Partner beschimpft, für unfähig, verwirrt oder verrückt erklärt, Väter werden des sexuellen Missbrauchs verdächtig, der Umgang mit dem nun getrennt lebenden Partner wird boykottiert. Die Kinder werden direkt oder indirekt mit allen Mitteln extrem beeinflusst. Aber auch der entfremdende Elternteil lehnt den Kontakt zum anderen ab, ebenso zu dessen Verwandtschaft und Freunden. Gabriele ten Hövel erklärt genau was mit PAS gemeint ist, wie PAS sich äußert und welche Auswirkungen es hat. Hierzu erzählt sie die Geschichten von Männern und Frauen, die ihre Kinder auf diese Weise beinahe oder tatsächlich verloren hätten. Diese Mütter und Väter wurden von ihren Kindern plötzlich ignoriert, beschimpft, getreten und bedroht. Für diese Elternteile gibt sie hilfreiche Tipps, wie sie mit ihren entfremdeten Kindern umgehen sollten, wie sie ihre Kinder vor weiteren Manipulationen schützen können. Sie wendet sich auch an professionelle Helfer. In einem Fragebogen gibt sie ihnen Hilfen, wie sie PAS geschädigte Kinder erkennen und ebenso auch das Verhalten entfremdender Eltern. Gabriele ten Hövel arbeitete zu diesem Buch eng mit dem amerikanischen Psychologen Richard A. Warshak zusammen. Viele Tipps kommen aus der Praxis und Erfahrung amerikanischer Psychologen. Sie beschreibt auch kontroverse Gedanken zu der Diagnose PAS. Vielen Therapeuten wehren sich gegen die damit verbundene pragmatische Festlegung. zu eindimensional", finden Psychoanalytiker, frauenfeindlich" beklagen Feministinnen, nichts Neues", sagen andere, oder zu unwissenschaftlich". Doch selbst die Kritiker geben zu, dass Richard A. Gardner eindringoich auf einen Missstand aufmerksam gemacht hat.

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:

erkmale der Entfremdung

Dabei ging am Anfang alles so gut"

Die Geschichte von H. und seinen Söhnen

Kinder schützen, aber wie?

Ich bin ein Langstreckenläufer"

Die Geschichte von George und seinen Töchtern

Kontakt, Kontakt, Kontakt

Ich hatte keine Chance"

Die Geschickte von Eva und ihren Kindern

Was Sie selber tun können

Wenn diese verdammte Krankheit nicht wäre..."

Die Geschichte von Arno und seinen Kinder

Wie entfremdendes verhalten entsteht

Was Helfer tun können

Ich hatte meine mütterliche Autorität völlig verloren"

Die Geschichte von Pamela

Die Kunst, loszulassen

Für die erew BIBLIO-KOM Heike Ewers
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Korsa
Unglaublich und erschreckend!
Und doch so wahr!
Dieses Buch sollte zur Pflichtlektüre von Richtern und Jugendämtern werden!
Leider scheinen die Verantwortlichen in Berlin noch nie einen Blick in das Buch geworfen zu haben!
Ein ergänzender Tipp: Das Urteil des OLG Frankfurt - 6 UF 125-92
Die haben dort das Problem verstanden!!!
Hierbei geht es mir nicht um das Ego des entfremdeten Elternteils, sondern ausschließlich um das Kindeswohl!!!
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