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Liebe, Leid und Grenzkontrolle, "Willkommen" in der DDR, Ein Franzose im Wilden Osten, Roman: "Willkommen" in der DDR, Ein Franzose im Wilden Osten [Gebundene Ausgabe]

Johanna Ancke
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Kurzbeschreibung

1. März 2009
Dresden, 1965. In der wunderschönen Stadt an der Elbe tagt ein internationaler Ärztekongress mit Teilnehmern aus aller Herren Länder. Auch Herr Dupont, ein angesehener Mediziner aus Paris, nimmt daran teil. Hier im Osten findet der Arzt seine grosse Liebe - Karolina, eine Frau aus der DDR. Ihre Eltern bewohnen eine Villa auf dem Weissen Hirsch, einem noblen Stadtteil hoch über den Elbhängen. Alles könnte so schön sein, doch Karolina lebt in einem Staat, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, seine Bürger zu bespitzeln, als wären sie Feinde im eigenen Land. Selbst beim Liebesgeflüster am Telefon lauscht die STASI mit. Und dieser diktatorische Staat, diese DDR, hat so gar nichts für "Klassenfeinde" wie Herrn Dupont übrig. Der autobiographische Roman erzählt die wahre Liebesgeschichte zweier Menschen aus der Zeit des Wilden Ostens. Und er erzählt auch die wahre Geschichte zweier Menschen, denen das System DDR ihre Liebe nicht zu gönnen schien, und das alles daran setzte, diese unerwünschte Liason zu beenden.

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Liebe, Leid und Grenzkontrolle, "Willkommen" in der DDR, Ein Franzose im Wilden Osten, Roman: "Willkommen" in der DDR, Ein Franzose im Wilden Osten + Haltet euer Herz bereit: Eine ostdeutsche Familiengeschichte
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 270 Seiten
  • Verlag: DeBehr; Auflage: 1. (1. März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3981275136
  • ISBN-13: 978-3981275131
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 14,6 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 387.354 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

Über den Autor

Die Autorin Johanna Ancke, geboren 1938 in Dresden, lebt in Sachsens Haupstadt. Sie ist glücklich verheiratet und Mutter dreier Kinder. Anfang des neuen Jahrtausends begegnete sie an den Elbwiesen einem älteren Päärchen. Die unglaubliche Liebe, die diese beiden verband, war nicht zu übersehen. Diese Zuneigung hielt noch in einem so hohen Alter. Aus einem anfänglichen Gespräch entwickelte sich eine Freundschaft. Und Herr Dupont erzählte seine Liebesgeschichte, die so unglaublich klang, dass Johanna Ancke sie zu Papier bringen musste.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

"Ich bitte Sie!", sagte die Beamtin, "woher soll unser Staat denn wissen, dass diese Heirat nicht nur zum Zwecke der Ausreisegenehmigung getroffen und nach erfolgter Ausreise wieder getrennt wird? Mussten Sie sich denn ausgerechnet in den Bürger eines kapitalistischen Auslandes verlieben?" Karolina wurde strafend angeblickt. Ich war friedlich geblieben, weil sie "Bürger eines kapitalistischen Auslandes" gesagt hatte. Hätte sie gesagt "Mussten Sie sich ausgerechnet in einen Klassenfeind verlieben?", dann wäre ich ihr bestimmt an die Gurgel gesprungen.
Karolina sah mich besänftigend an, doch die Frau hinter dem Schreibtisch war mit ihrer Predigt noch nicht fertig.
"Ich gebe ja zu, dass dieser junge Mann...", sie blätterte in meinen Papieren. "..wo sind Sie eigentlich her - ach, aus Frankreich - na, ja, ganz gut aussieht", dabei musterte sie mich von oben bis unten. "Aber schließlich gibt es unter unseren Bürgern auch sehr attraktive und vor allem sehr staatstreue Männer."
"Oh Gott!", dachte ich. "Wo sind wir denn gelandet?" Karolina explodierte: "Sie müssen schon mir überlassen, Genossin Heidenreich (die Beamtin trug eine Spange mit diesem Namen an ihrem Kostüm), in wen ich mich verliebe!"
"Nein, nein.", sagte diese, "so ist es nicht. Wenn wir Ihnen nicht die Möglichkeit gegeben hätten, dass sie die französische Sprache erlernen dürfen, dann wären Sie mit diesem Mann nie zusammen getroffen."
"Ich spreche seit meiner Kindheit diese Sprache, ich habe sie in meinem Elternhaus erlernt", protestierte Karolina und erkannte im gleichen Augenblick, dass sie so etwas nicht hätte sagen sollen.

Die Genossin erstarrte. Dann murmelte sie: "Das ist ja interessant." Sie fuhr fort, uns zu belehren.
"Wenn Sie also heiraten wollen, können sie einen Termin zur Heirat beim Standesamt beantragen und müssen sich bei der Eheschließung entscheiden, ob Sie nun ausreisen wollen oder nicht. Wenn ja, dann kann ab diesem Termin der Antrag dazu gestellt werden. Wenn nein, also wenn sich der Ehemann entschlossen hat, hier zu bleiben, dann kann er
a) den Antrag stellen, Bürger der DDR zu werden, oder
b) seine Staatsbürgerschaft behalten, amtlich ausgedrückt: Staatsbürger von Frankreich mit Wohnsitz in der DDR, aber!!!...",
Sie machte eine gezierte Kunstpause und fuhr dann fort:
"...er müsste sich schriftlich dazu bereit erklären, seine Arbeitskraft und sein Verhalten dem Wohle der DDR zur Verfügung zu stellen. Mit anderen Worten, er dürfte nicht negativ auffallen oder gar gegen unseren Staat arbeiten."
Sie händigte uns einen umfangreichen Papierstapel aus, der genauestens ausgefüllt, in vierfacher Ausfertigung, einzureichen sei.
Karo: "Und wenn wir in der Zwischenzeit ein Kind bekommen?"


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5.0 von 5 Sternen Dahinschmelzen 21. September 2009
Format:Gebundene Ausgabe
Dieses Buch ist eine traumhafte Liebesgeschichte inmitten eines zwiespältigen Regimes. Sehr schön und so spannend geschrieben, dass man es einfach nicht mehr aus der Hand legen kann, weshalb ich mir auch die Nacht um die Ohren geschlagen habe. Ebenso ging es einer Bekannten, die mir dieses Buch empfohlen hatte. Anfangs etwas skeptisch bezüglich des Titels wollte ich eigentlich erstmal nur "querlesen", aber das klappte nicht. Ich hatte keine Lust auf tausendundeine Neubetrachtung der positiven und negativen Seiten der DDR (was es denn überhaupt nicht war, aber Ossis werden nicken und sagen "ja so war das wirklich" und Wessis werden manches lesen, was sie vielleicht noch nicht wussten) und wollte mich daher eigentlich gar nicht groß mit dem Buch befassen. Doch ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, denn im Mittelpunkt steht einfach nur diese wunderbare Liebe - und dass es die wirklich gegeben hat, macht alles nur noch schöner und gibt Hoffnung an den, der so etwas noch nie erlebt hat! Also UNBEDINGT lesen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebe, Leid und Grenzkontrolle 2. April 2009
Format:Gebundene Ausgabe|Von Amazon bestätigter Kauf
Dieser Roman, der nach einer wahren Begebenheit geschrieben wurde, ist der Autorin wirklich gelungen. Mit großer Treffsicherheit hat sie verstanden, die damaligen Zustände in der damaligen DDR zu beschreiben. Ihr gelang es ebenfalls, einem die Gefühle der beiden Hauptfiguren zueinander, in einer feinfühligen und nachvollziehbaren Art zu vermitteln. Ein spannend geschriebenes und nicht alltägliches Buch.
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