Da ich die ersten beiden Teile nicht kenne, konnte ich mir den 3. Teil von Liebe und Eis ohne große Vorbehalte und ohne große Erwartungen anschauen.
Der, wie ich finde, ungemein einfallslose deutsche Titel nimmt sehr viel von der Handlung vorweg. Um was geht es nämlich? Ja genau, um Liebe und um Eis(-laufen). Beim Training stürzt Zacks Partnerin schwer und kann nicht an den Weltmeisterschaften in Paris teilnehmen. Was tun also? Zack braucht eine neue Partnerin, aber alle, die ihm sein Trainer vorschlägt, gefallen ihm aus welchen Gründen auch immer nicht. Nein, Jack möchte unbedingt mit Alex tanzen, einer Eishockeyspielerin, die vor Jahren einmal Eiskunstlaufen gelernt hat. Viele Hindernisse stellen sich dem ungleichen Paar in den Weg, sei es ein Trainer, der Alex nicht will, andere intrigante Eiskunstläufer oder ganz einfach eine aufflammende Liebe, die doch gar nicht aufflammen soll.
Die erste Hälfte des Films fand ich langweilig, ging es denn nur darum, dass Zack eine neue Partnerin findet und darum, Alex "einzuarbeiten". Interessant und meiner Meinung nach sehenswert wurde der Film erst ab dem Zeitpunkt, als sich das Paar für die Weltmeisterschaft qualifiziert hatte (bzw. ab der Qualiikation an sich). Ab diesem Zeitpunkt überzeugt der Film durch Humor, das gewisse Maß an Spannung, Romantik, Intrigen, guter Filmmusik und schönen Eiskunslaufeinlagen.
Alles in allem ein sehr netter Film, doch leider wertet der eher schwächere Anfang das Ende nicht auf, weswegen ich nur 3 Sterne vergeben konnte.