Für mich fing der Film mit einer Enttäuschung an, denn ich hätte es so gerne gesehen, dass die Eltern von Jackie von den damaligen Hauptdarstellern DB Sweeney und Moira Kelly gespielt würden. Beide sind nach wie vor Schauspieler und dass man sie offenbar nach einigen Interviews zu schließen gar nicht gefragt hat, hat mich echt enttäuscht.
Weiters ist es witzig, dass es hier um die Olympischen Spiele 2006 in Turin geht, bedenkt man, dass der erste Teil von den Olympischen Spielen 1992 in Albertville handelt, könnte sich theoretisch alles zeitlich gar nicht ausgehen, denn dann wäre die gute Jackie ja erst ungefähr 13, wenn ihre Eltern schnell waren. Doch hat man das im Film geflissentlich übersehen.
Im Film selbst hat sich der Autor sicher sehr bemüht, alles anders zu machen, als im ersten Teil, die erste Begegnung abseits vom Eislaufzirkus, Alex selbstständige Entscheidung zu Kate zu kommen, keinen potentiellen Freund für Kate, Einzellauf, aber der grundlegende Faden bleibt doch bestehen, zickige Frau verliebt sich in von sich überzeugten Mann, beide schaffen das unmögliche am Eis und finden genau wie im Teil eins im allerletzten Augenblick doch zusammen.
Liebe und Eis 2" ist nichts, worüber man nach dem Ende noch groß diskutieren könnte, obwohl es schon Ansätze von Ernsthaftigkeit gibt, z.B. wie verhält sich die Oberschicht denen gegenüber, die auf der Gehaltsliste ganz unten stehen oder wie schnell kann sich das Leben verändern, wenn man einen Unfall hat, aber alles im allen geht es hier schlichtweg um eines: Unterhaltung - und das ist Sean McNamara mit diesem Film auf alle Fälle gelungen.