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Liebe. Ein unordentliches Gefühl
 
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Liebe. Ein unordentliches Gefühl [Hörbuch-Download]

von Richard David Precht (Autor, Erzähler), Caroline Mart (Erzähler)
3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (104 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Hörbuch-Download
  • Spieldauer: 5 Stunden und 14 Minuten
  • Format: Hörbuch-Download
  • Version: Gekürzte Ausgabe
  • Verlag: Random House Audio, Deutschland
  • Audible.de Erscheinungsdatum: 3. April 2009
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B002TVSK4Q
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (104 Kundenrezensionen)

Produktbeschreibungen

Das unordentliche Gefühl, das wir Liebe nennen, beleuchtet Richard David Precht auf bewährt kluge und anschauliche Weise. Er unternimmt einen ebenso lehrreichen wie amüsanten Streifzug durch Philosophie und Psychologie, durch Soziologie und Hirnforschung, um dem komplexen Gefüge unserer Gefühle auf die Spur zu kommen.
(c)+(p) 2009 Random House Audio, Deutschland

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Populärphilosophie = weder Ratgeber noch Fachbuch 1. September 2012
Format:Taschenbuch
Man kann über Precht's Populärphilosophie denken was man will, aber mit seinen Büchern eröffnet er einen einfachen Zugang zu komplexen Themen.

Gerade die Tatsache, dass er mit seiner Philosophie Gesellschaftsschichten erreicht, die dieser Wissenschaft vorher eher abgeneigt waren, ist ein Verdienst, den auch der universitäre Diskurs nicht unterschätzen sollte.

Philosophie soll die Welt nicht erklären, sie soll dem Menschen Werkzeuge in die Hand geben um sich über die Welt Gedanken machen zu können.

Auch in diesem Buch verfolgt Precht seine bewährte Strategie: Er sammelt eine Menge an Informationen über das Thema, und sieht sich dabei bewusst auch in benachbarten Wissenschaften um. Die angesammelte Informationsfülle (im Literaturverzeichnis findet sich pro Kapitel eine umfassende Literatursammlung) bereitet er für jeden leicht verständlich auf, so dass man sich mit diesem Buch dem Thema, ohne große Mühe und mit geringem Zeitaufwand, annähern kann.

Precht möchte mit seinem Buch unter all den Liebes-Ratgebern und selbsternannten Liebes-Spezialisten (über die er sich schon in der Einleitung mokiert) herausstechen - das ist ihm zweifelsfrei gelungen. Allein schon dadurch, dass er eben keinen Ratgeber, sondern einen philosophischen Abriss (sei dieser noch so populär) über die Thematik verfasst hat.

Das Buch soll eine Brücke zwischen dem naturwissenschaftlichen und dem geisteswissenschaftlichen Verständnis von Liebe schlagen. Dementsprechend hat Precht sein Buch aufgegliedert:

Kapitel 1-5 biologische und kulturelle Grundlagen der Geschlechterrollen
Kapitel 6-10 biologische, soziologische und psychologische Elemente der Liebe
Kapitel 11-14 kulturelle und soziologische Sicht - Liebe in der heutigen Zeit

Precht's Schreibstil variiert zwischen spöttisch-amüsiert und euphorisch-begeistert. Er bringt viele Anekdoten, die nicht nur den Lesefluss fördern, sondern vor allem den einen Zweck erfüllen: dass sich der Leser die aufbereitete Information anhand der oft bewusst skurril gewählten Beispiele merkt. Man lernt also, ohne sich bewusst etwas einprägen zu müssen. Eine sympathische Vorgehensweise.

Mein Kritikpunkt: Natürlich rühmt sich der Autor mit seinem Blick über den Tellerrand (auch auf andere Wissenschaften); mE ein wenig zu viel, denn immerhin wurden auch die auf dem Gebiet der anderen Wissenschaften gesammelten Informationen von Prechts geisteswissenschaftlichem Blickwinkel aus, ausgewertet.
Da das Buch aber ohnehin kein umfassendes wissenschaftliches Werk, sondern ein Populär-Buch sein soll, ist dieser Umstand zu vernachlässigen.

Auch die Tatsache, dass natürlich bei Weitem nicht der gesamte verfügbare Diskurs zum Thema Liebe verwertet wurde (sondern der Autor willkürlich selektiert hat), ist mE vernachlässigbar, mit demselben Argument: es ist ein leichtes populärphilosophisches Buch, kein wissenschaftliches Werk, das Anspruch auf Vollständigkeit erhebt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Betriebssytem und Apps 16. Dezember 2012
Von hjg
Format:Taschenbuch
Da ich Biologe bin, fühle ich mich gedrängt, meine "Kollegen" in Schutz zu nehmen gegenüber Prechts Kritik.
Precht hat sicherlich recht, wenn er als Philosoph einer biologistischen Vereinfachung des Phänomens Liebe entgegentritt. Aber man darf das Kind nicht mit dem Bade ausschütten.
Die sich durch die Evolution herausgebildete Körperlichkeit des Menschen ist das Betriebssystem, die vielfachen Arten der Liebe sind die Anwenderprogramme. Ihre Menge, ihre Verschiedenheit, ihr kulturgebundene Ausformung sind kein Argument gegen die Existenz eines Betriebssystemes. Sie sitzen ihm auf und nutzen seine Funktionen für die jeweilige kulturelle Anwendung.
Ich halte es für absolut berechtigt und eine große Befreiungsaktion, dass die Naturwissenschaften das Betriebssystem erkunden und seine Programmierung herausarbeiten, nachdem die Religion und die Geisteswissenschaften sich seit Jahrhunderten im Kreis drehen. Dass hier Übertreibungen stattfinden und das Betriebssytem ohne die Berücksichtung der psychischen und geistigen Differenzierung als Anwenderprogramm ausgegeben wird, spricht nicht gegen seine Existenz.
Die Philosophen sollten sich um die Schnittstelle zwischen Betriebssystem und Anwenderprogrammen kümmern und letztere selbst, was sie in den vergangenen 200 Jahren viel zu wenig getan haben. Manche haben damit angefangen, z.B. Thomas Metzinger. Aber solange die Philosophie den Hochmut des Etablierten pflegt oder sich in sinnlosen Abwehrgefechten gegenüber den Naturwissenschaften verausgabt, erwarte ich von daher wenig Erhellendes und keine Lebenshilfe. Precht schießt mit seiner Kritik an den Naturwissenschaften über das Ziel hinaus.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nur für Hausgebrauch 25. September 2011
Format:Gebundene Ausgabe
Wer sich die bisherigen Rezensionen durchliest, stellt fest, dass es hier eindeutig zwei Tendenzen gibt: Rezensenten mit wissenschaftlichem oder universitärem Hintergrund geben schlechte Noten, Otto-Normalverbraucher findet's gut.
Die Lektüre erklärt das schnell: Schwierig zu verstehende Theorien werden unterhaltsam von ihm als Blödsinn dargestellt, und das mag dem Einen oder anderen durchaus entgegenkommen.

Offensichtlich hat Precht aber das meiste der aufgeführten Theorien gar nicht selbst verstanden.
Im Zentrum der Precht'schen Kritik der ersten 100 Seiten steht zum Beispiel die Evolutionstheorie, bzw. die moderne Variante wie sie von Dawkins u.a. heute interpretiert wird - wo Precht nach allen Regeln der Kunst daneben greift. Fatalerweise geht sein Gedankengebäude von einem blöden (durchaus landläufigen) Übersetzungsfehler aus. Das Wort "fit" in dem Ausdruck "Survival of the fittest" bedeutet eben nicht das gleiche wie das deutsche Wort "fit" (gesund, sportlich, schön usw.) sondern eher "tauglich", "angepasst" oder "geeignet" und das in Bezug auf einen bestimmten Lebensraum. Precht fragt sich (und den Leser) ständig - von seinem persönlichen Übersetzungsfehler ausgehend -, warum sich eigentlich nicht nur sportliche Alphatypen (also "fitte" Typen) fortpflanzen, sondern offensichtlich auch andere mit ganz anderen Eigenschaften. Und kommt konsequenterweise zum Schluss, dass die Evolutionsbiologie in Bezug auf den Menschen wohl kompletter Unsinn sein muss. Das ist natürlich kompletter Unsinn. Der Lebensraum des Menschen ist eben kein Sportplatz, sondern eine äußerst komplexe Lebensumwelt.

PS. Ich bin auf Precht durch seine für mich doch vergleichsweise überzeugenden Beiträge im Fernsehen aufmerksam geworden - sehe ihn nun aber nach der Lektüre dieses Buchs sehr viel kritischer.
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5.0 von 5 Sternen Erfrischende Lekture
Eine erfrischende Mainstream-Darstellung (vermeintlich?) wissenschaftlicher Erkenntnisse. Jedenfalls eine unterhaltsame Lekture, man muss ja nicht alles so ernst nehmen, wie's... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Helen Dipling veröffentlicht
4.0 von 5 Sternen Liebe Ein unordentliches Gefühl
Ständiger Bezug auf bereits gesagtes macht dieses Werk zur ehrlichen Recherche. Ich hätte mir allerdings mehr eigene Gedanke von Herrn Precht gewünscht. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Armin Koppmann veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Pseudowissenschaft gut verkauft
Prechts Buch ist ein Buch über Liebe - aber in erster Linie eine arrogante, herablassende Schmähkritik gegen die Evolutionäre Psychologie, beziehungsweise dem, was... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von JJ veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Er kann schreiben
Wieder ein Buch über die Liebe, aber ganz anders, wie viele bissher. Es ist lesenswert und oft wird man aha sagen können.
Vor 2 Monaten von Dieter Harald Martin veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Nichts zu beanstanden!
Das Buch kam schnell. Das Buch gefällt mir - erwartungsgenäß - sehr gut. Der Autor hat für meinen Geschmack einen ganz hervorragenden Stil, um fundierte... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Kinderbett veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Liebe:Ein unordentliches Gefühl
ES ist immer wieder schön,David David Precht zu lesen.Erfordert viel Einfühlungvermögen aber es ist mit vielen schönen Gedankengängen... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von monika veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen unendliches Gemecker über andere, aber selbst keine schlaue Idee
Alles, was hier unordentlich ist, ist das Buch selbst. Es werden lediglich diverse Theorien unübersichtlich aneinandergereiht “besprochen”: bereits in der Darstellung schon... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Pyrrha veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Liebe - Ein unordentliches Gefühl
Durchaus anspruchsvolle Lektüre. Precht verfügt über ein beeindruckendes Wissen, das er klug, witzig und kritisch an den Leser weiter gibt. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von sabine bär veröffentlicht
5.0 von 5 Sternen Super gut
Für alle die mehr über das Thema LIEBE erfahren wollen und sich auch mal über die Grenzen der herkömmlichen Darstellungen informieren möchten. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Orakel veröffentlicht
1.0 von 5 Sternen Populärwissenschaft von ihrer unschönen Seite
Leider eine sehr ärgerliche Leseerfahrung, zumindest für mich als Sozialwissenschaftler. Ich hab bis ca. S. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Roflana veröffentlicht
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