Von vielen Kriegen zerrüttet und zahlreichen Menschen, wie auch zwielichtigen Wesen bevölkertes Land, ist die Aufgetauchte Welt lange kein sicherer Ort mehr für jene, die dort nicht erwünscht sind.
Nihal ist die letzte ihres Volkes, da der Tyrann dieses wegen einer Prophezeiung ausrotten ließ, dass sich eine Halbelfe ihm und seinen Plänen in den Weg stellen würde.
Jetzt ist es an Nihal, diese Vorhersage Wirklichkeit werden zu lassen und die Aufgetauchte Welt vor dem grausamen Despoten zu retten.
Dieser Comic erzählt, wovon in den Romanen nicht berichtet wird und enthüllt all die Schrecken aus Nihals Jugend, die sie zu der unerschrockenen Kriegerin werden ließen, die sich furchtlos in den Kampf um die Freiheit ihrer Welt stürzt.
Fälschlicherweise nahm ich am Anfang an, dass es sich bei diesem Comic um eine Adaption zum ersten Band von Licia Troisis 'Drachenkämpferin'-Reihe handelt, wurde jedoch dann bei dem Klappentext eines Besseren belehrt. Hierbei handelt es sich vielmehr um die Vorgeschichte.
Das Problem für mich war beim Lesen deshalb hauptsächlich, dass ich keine Ahnung hatte, auf was das ganze hinauslaufen wird, da ich die Bücher 'Die Drachenkämpferin' ja nicht gelesen habe.
Ich würde diesen Comic somit nur 'Eingeweihten' oder absoluten Comic-Fans empfehlen.
Die Handlung empfand ich als recht unüberschaubar ' es kam mir so vor, als wären einfach einzelne Szenen aneinandergereiht worden, ohne auf einen flüssigen Übergang zu achten. Die meisten Zeit habe ich mich deshalb auch gefragt: 'Hä? Wieso sind wir jetzt hier? Waren wir nicht gerade noch da?'
Und auch die Bilder haben mir nicht so recht gefallen ' sie sind für mich einfach zu schlicht und lieblos gezeichnet und oft habe ich über die unproportionierten Darstellungen von Gesichtern und Körpern (oder beidem gleichzeitig) nur den Kopf geschüttelt.
Am besten fand ich da noch das Bild auf der Rückseite des Einbandes oder die Alternativcover im Buch, die doch eine ganze andere Sprache sprechen und einfach klasse aussehen.
Die Idee hinter dem ganzen Projekt ist nicht schlecht, nur die Umsetzung hat mir überhaupt nicht gefallen.