Hier nun mein kleiner Erfahrungsbericht :
Beschreibung :
Die Softbox besteht aus einem flexibelen Gestell (faltbar) und ist mit schwarzem Stoff bezogen. Innen ist sie mit einer Alu-Beschichtung für bessere Lichtstreuung versehen und hat eine Öffnungsfläche von 45×45cm. Der Diffusor wird von außen flächig per Klettband an der Softbox befestigt.
Lieferumfang:
- Softbox
- Diffusor
- Metallhalter (bestehend aus 2 Teilen) für Systemblitz (Blitzschuhaufnahme), höhenverstellbar, über Spigot an Stativ festschraubbar
- Tragetasche
Aufbau:
Die Softbox ist schnell und ohne jedes Werkzeug aufgebaut:
- Einzelteile aus der Tasche holen
- Softbox aufklappen
- Metallgestänge zusammensetzen und in Softbox hinten einhaken
- Softbox auf Stativ montieren
- Metallgestänge in Tiefe und Höhe auf den Systemblitz ausrichten
- Systemblitz montieren
- Diffusor vorne aufkletten
- fertig !
Das ganze dauert keine zwei Minuten :)
Einsatzzweck:
Eine Softbox dient einfach gesagt dazu, eine vorhandene Lichtquelle (hier der Systemblitz mit kleiner Lichtöffnung) 'größer' und damit weicher zu machen und ist Grundaustattung jedes Fotostudios (egal ob Profi oder Amateur). Vorteil von einer größeren (und damit weicheren) Lichtquelle ist (im Gegensatz zum nackten Systemblitz) deutlich weicher ist und dementsprechend einen weniger harten Schatten wirft und so z.B. dem Model (grad bei Frauen) in der Peoplefotografie sehr schmeichelt.
Alternativen:
Natürlich gibt es hier auch (namenhafte) Alternativen, die aber deutlich mehr kosten. Vorteil der Alternativprodukte ist hier in erster Linie ein zweiter Diffusor innerhalb der Softbox, der für noch weicheres Licht (aber auch mehr Verlust der Blitzleistung) sorgen soll. Da ich bis jetzt noch nicht mit einer ähnlichen Softbox mit zweitem Diffusor gearbeitet habe, kann ich keine Aussage treffen, wie sehr sich ein zweiter Diffusor positiv (wenn überhaupt) auswirkt.
Fazit:
Die Softbox macht einen solide verarbeiteten Eindruck, der Aufbau ist kinderleicht und schnell erledigt . Durch die (wenn zerlegt) kompakte Form und Dank der Tragetasche ist die Softbox super mobil und kann problemlos überall mit hingenommen werden. Die Öffnungsfläche reicht locker um Gesichter und Oberkörper auszuleuchten. Dank der Verstellmöglichkeiten an der Blitzaufnahme sollte die Softbox für jeden Systemblitz passen. Das ganze wird abgerundet durch einen mehr als fairen Preis, der schon als günstig gelten darf.
Nachteile (wenn es denn welche sind) sehe ich höchstens im Fehlen eines zweiten Diffusors, und das kein Handgriff (welcher die Softbox dann wirklich komplett überall einsetzbar macht) beiliegt bzw gegen Aufpreis erhältlich ist. Mittlerweile ist die Softbox bei Personenshootings immer mit im Gepäck dabei.
Tip 1 : Damit die Softbox sinnvoll eingesetzt werden kann, sollte ein Lichtstativ vorhanden sein oder gleich mit erworben werden. Der Hobby Heimwerker kann (und sollte sich auch) einen handlichen Handgriff für die Softbox basteln (meiner stammt von Werner, danke dafür )
Tip 2 : Falls der Systemblitz mittels Funkauslöser (z.B. mit dem Phottix Set) ausgelöst werden sollen, sollten unbedingt Sync-Kabel genutzt werden. Denn obwohl die Metallschiene der Softbox so variabel ist, das die Höhe mit dem Funkempfänger unter dem Blitz eingestellt werden kann, wird das ganze einfach zu instabil ' bei meinen ersten Shootings mit untergebautem Empfänger blieb die ganze Zeit ein flaues Gefühl'