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Lichtsuche

Wort-Ton Audio CD
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Audio CD (18. November 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Out of Line (Rough Trade)
  • ASIN: B005WNF68G
  • Weitere verfügbare Ausgaben: MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (2 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 168.704 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

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Hörproben
SongInterpret Länge Preis
Anhören  1. Prologue - BegegnungWort-Ton 5:41EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  2. Weinend SchreiWort-Ton feat. Blutengel 4:12EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  3. Vision in weißkaltWort-Ton 4:04EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  4. Das Meer suchenWort-Ton 4:27EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  5. Sommertanz vorbeiWort-Ton feat. Seelennacht 3:38EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  6. Fremdes GesichtWort-Ton 3:49EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  7. AbendmelodieWort-Ton 3:39EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  8. Das Ende des LichtsWort-Ton 5:08EUR 0,99  Kaufen 
Anhören  9. MenschenspielerWort-Ton 4:07EUR 0,99  Kaufen 
Anhören10. Abgrundtief LichtWort-Ton 4:07EUR 0,99  Kaufen 
Anhören11. Der dich hältWort-Ton 3:42EUR 0,99  Kaufen 
Anhören12. NeulandWort-Ton feat. Anne Koplin 3:50EUR 0,99  Kaufen 
Anhören13. Atem der SehnsuchtWort-Ton 4:39EUR 0,99  Kaufen 
Anhören14. WeltenbrandWort-Ton 4:09EUR 0,99  Kaufen 
Anhören15. SternenhüterWort-Ton feat. Lisa S. 6:40EUR 0,99  Kaufen 
Anhören16. Leere Räume (Lichtsuche-Mix)Wort-Ton feat. Blutengel 7:10EUR 0,99  Kaufen 


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Auf ihrem zweiten Album kombinieren Wort-Ton tiefsinnige, deutschsprachige Poesie mit eingängig-düsterer, elektronischer Club-Musik. Mit Gastgesang von Blutengel-Mastermind Chris Pohl, bekannt von der Blutengel-Hit-Single "Über den Horizont"!

Wort-Ton machten das erste Mal Anfang 2011 von sich reden, als sie in Kollaboration mit Blutengel die B-Seite "Leere Räume" für deren Charts-Single "Über den Horizont" einspielten. Auf ihrem zweiten Album "Lichtsuche" kombinieren sie eingängig-atmosphärische elektronische Musik (über Strecken der Blutengelschen Gratwanderung zwischen Gothic und Pop nicht unähnlich) mit elegisch vorgetragener, tiefsinniger, deutschsprachiger Poesie. Darüber hinaus hat Blutengel-Sänger und Mastermind Chris Pohl das Album auch wieder mit seiner markanten Stimme veredelt. Klangreise, Lesung oder doch Pop-Musik? Wort-Ton sind alles davon und doch viel mehr: eine faszinierende Neuerfindung der deutschen Lyrikkultur!


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5.0 von 5 Sternen Wort-Ton 'Lichtsuche 11. März 2012
Format:Audio CD
Dass Sven Wendelmuths, Projekt Wort-Ton, erstes Album "Hinter dem Verlorenen" keine Eintagsfliege gewesen ist, beweist er mit seinem aktuellen Werk "Lichtsuche". Ein Album, das im wahrsten Sinne des Wortes ein würdiger Nachfolger ist. In 16 Songs, darunter einigen bekannten aus dem Debüt, spiegeln sich nicht nur Poesie in Vollendung gepaart mit der Vielfalt von elektronischen Klängen von eher ruhig, melancholisch bis hin zu poplastigen wieder und eine Faszination, den gesprochenen Worten von Sven Wendelmuth, wie in Vision in Weisskalt: "Nebelschleier auf den Wiesen am Fluss schweben Spinnweben gehaucht durch die Luft...", gebannt zu lauschen. Diesmal erwartet die Hörerinnen und Hörer ein besonderer Moment. Mehrere Songs, u.a. "Weinend Schrei", "Sommertanz vorbei" und "Abendmelodie" entstanden unter Mitwirkung von Gastsängern und Gastsängerinnen. Eine interessante und sehr gelungene Kombination, bei der die Zusammenarbeit mit Chris Pohl von Blutengel, Marc Ziegler von Seelernnacht, Anne Koplin, Melanie Palloks und Lisa S. zu erwähnen ist. Produziert und gemischt wurde das Album von Matthias Lasowski.

Die Inspirationen für seine Texte entnimmt Sven Wendelmuth aus dem Leben und den Erfahrungen, die er gedanklich und emotional verarbeitet. Es gibt allerdings auch Songs auf dem Album, wie "Menschenspieler", "Das Ende des Lichts", und "Weltenbrand", in denen er sich kritisch mit der Welt auseinandersetzt - mit Kriegen, Ängsten der Menschen vor Katastrophen, mit dem politischen Geschehen, etc.- und zum Nachdenken anregt, im Endeffekt ein Umdenken im Handeln für eine bessere Zukunft fordert.

Menschenspieler: "...und sie sind Menschenspieler, Konsumverführer, Moralverlierer, Großinvestierer. Sie sind Meinungsmacher, Kriegsentfacher, Massenentlasser, Widersacher. Einfach Menschenspieler, seelenlos und kaltmechanisch,..."

Das Ende des Lichts: "...Niemand berichtet aus der Katastrophenregion, da niemand mehr ist. Alles verglüht. Am Ende der Sonne. Am Anfang des Nichts. . ...Das Diesseits vergeht. Doch irgendwann entsteht Neues aus dem Nichts."

Das Motiv des Covers zeigt uns nicht nur einen Weg, der gesäumt ist von Bäumen, die im Halbdunkel stehen, umhüllt von Nebel, düster anmutend, kalt und ungemütlich, ähnlich wie an so manche Herbsttage erinnernd. Es verdeutlicht uns ebenfalls durch das Licht an seinem Ende, einen Ausweg, einen Neubeginn - also Zuversicht.

Wenn man sich mit dem Album intensiv auseinandersetzt, wird man sich sicherlich ebenso eine Meinung darüber bilden, warum Sven Wendelmuth den Titel 'Lichtsuche' gewählt hat. Ich denke, es wäre sehr interessant zu erfahren, wie Jeder das für sich selbst interpretiert.

Ich empfehle nicht nur gerne das Album weiter. Es lohnt sich ebenso Wort-Ton/ Sven Wendelmuth live auf der Bühne zu erleben, die Songs in sich aufzunehmen und wirken zu lassen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Gedichte dieses Sommers 8. August 2012
Von Kyra Cade
Format:Audio CD
Nomen est omen, sagt ein lateinisches Sprichwort. Auf Wort-Ton scheint das genau zuzutreffen. Hier werden Worte malerisch unterlegt mit Musik und daraus ist sogar ein Album entstanden.
'Lichtsuche' heißt es und ist ein Silberling, der Ruhe braucht, Zeit, Lust am Zuhören. Die Texte muss man auf sich wirken lassen, während man von elektronischen Klängen getragen wird. Aber da ist noch mehr, denn es kam sogar zur Zusammenarbeit mit Blutengel und Seelennacht für dieses Album.

Der erste Song 'Prologue ' Begegnung' wird dominiert von einer tragenden Musik, die nur selten der ruhigen und klaren Stimme von Sven Wendelmuth Platz macht. Es ist ein guter Einstieg, ein wirklicher Prolog, der in die CD hineinführt und bereit macht für das, was kommt.
Denn das zweite Lied hat es bereits in sich. 'Weinend Schrei' entstand in Zusammenarbeit mit Blutengel. Diese sind nun einem breiten Publikum bekannt und machen genau das, was ihre Fans so lieben: Harte Beats und die tiefe Stimme von Chris Pohl, der den Refrain singt. Für Kenner der Formation ist es schönes Zwischenspiel.
Sehr dunkel startet 'Vision in weißkalt' und erzählt schließlich von Nebelschleiern über einem Fluss, von staubigen Ecken und der Tristesse des Lebens.
'Das Meer suchen', Meeresrauschen, nur leise Klänge, die an Meditationsmusik erinnern. Augen schließen, an Salzwasser denken, die Möwen kreischen hören. Es ist wie Urlaub, ein In-sich-kehren, loslassen ' aber man muss sich selbst fragen, wann man aufhörte, das Meer zu suchen und sich selbst ein bisschen verloren hat.
Seelennacht dürfte den Liebhabern der Richtungen Dark-Wave und Gothic-Electro ein Begriff sein. Marc Z. hat bei dem Song 'Sommertanz vorbei' mitgewirkt und leiht seine Stimme dem Refrain. Eine angenehme und tiefe, kein Vergleich zu Chris Pohl, eher ein bisschen an Till Lindemann von Rammstein erinnernd. Man nimmt ihm auch sofort ab, dass Sommer, Spuren im Sand und Illusion vorbei sind. Eigentlich ein schönes, trauriges Gedicht, von Liebe, von Gemeinsamkeit ' und davon, dass alles vorbei ist. Viel Klavier ist hier zu hören und das Ende lässt die Finger noch einmal schnell über die Tasten tanzen, als gelungenen Abschluss.
Der Rhythmus in 'Fremdes Gesicht' ist eindeutig tanzbar! Mich erinnert der Sound an längst vergangene durchtanzte Nächte im Nerodom. Hier achte ich zum ersten Mal nicht genau auf das vertonte Gedicht, merke aber in den kleinen Fetzen, die dann doch in mein Gehirn eindringen, dass es um einen Totengräber geht.
Die Grillen zirpen, ein Klavier gibt erst nur drei Töne wieder, dann eine einfache Melodie. Eine Frauenstimme, die an Christine aus 'Phantom der Oper' (der Film!) erinnert, erklingt und steht im starken Kontrast zu Svens Stimme, die langsam und teilweise nur flüsternd erzählt. Es ist eine wirkliche 'Abendmelodie', ein Abschied vom Tag, von der Liebe, von so vielem. Dieser Titel wirkt noch ein wenig nach, auch wenn der letzte Ton lange verklungen ist.
Die Geräusche aus 'Das Ende des Lichts' erinnern mich an 'Die unendliche Geschichte', wenn Bastian die alte Morla im Sumpf besucht. Dabei bleibt es aber nicht, es gibt Beat, einen richtigen Sound, der sogar recht schnell und wieder gut tanzbar ist.
'Menschenspieler' wiederum verbinde ich mit 'Tron', dazu passt dann auch der Gesang. Hier fällt auf, dass es das bis dato erste Lied ist, das hauptsächlich aus Gesang besteht und nicht aus gesprochenem Text.
Es klingt nach einem Glockenspiel, dann mischt sich Elektronisches dazu: 'Abgrundtief Licht' sinniert über das Leben, dornige Wege, Tränen und die ungewisse Zukunft.
'Der dich hält' plätschert dahin und hat nichts Besonderes zu bieten.
'Deine Blicke treffen meine und irgendwo dazwischen entsteht etwas Neues: Neuland!', behauptet das nächste Stück. Es scheint ein ganz normales Liebesgedicht zu sein, das vertont wurde und im Refrain gesanglich unterstützt wird von Anne Koplin.
'Atem der Sehnsucht' ist wieder ein Song, der keine Überraschung bietet und auch nicht den Reiz eines neuen Liedes hat. Hatten wir doch schon, denkt man sich.
Dagegen ist 'Weltenbrand' doch wieder enthusiastischer. Hier singt Sven auch nachdrücklicher, was doch Wirkung hat. Da hört man auch auf die Mahnung: 'Während du diesen Song hörst, herrschen über 50 Kriege!'
Wieder ein eher geflüsterter Text über den 'Sternhüter', der über alle wacht. Die Worte sind sehr malerisch, tolle Bilder entstehen, der Sound steht absolut im Hintergrund. Zum ersten Mal wird Englisch gesprochen, Lisa S. leiht ihre zarte Stimme. Man hat den Eindruck: Jetzt passiert gleich was, gleich muss der Bruch kommen, eine andere Melodie, ein fetziger Rhythmus ' wahlweise klopft auch der Mann im Mond ans Fenster. Aber nein, nur eine leichte melodische Veränderung, mehr leider nicht.
Den Abschluss bildet wieder eine Zusammenarbeit mit Chris Pohl. 'Leere Räume' beginnt auch schleichend, nur ein paar Worte werden wiederholt, dann aber hört man ganz klar Blutengel raus. Die Melodie ist typisch für die Formation und Pohl singt im Hintergrund von leeren Räumen, Wegen und Seelen. Wenn man es nicht besser wüsste, würde man dieser Band den Song zuschreiben.

Was bleibt hängen, wenn man die knapp 70 Minuten 'Lichtsuche' hinter sich hat? Eine sehr malerische Sprache, vertonte Gedichte, die einen berühren und Wortfetzen, die unvergessen bleiben. Die Musik weckt Erinnerungen und Assoziationen, wie man im Review sehen kann. Das Album hat für viele etwas: Freunde des Dark-Wave oder von Blutengel werden auf ihre Kosten kommen, Liebhaber der Poesie und auch diejenigen, die Musik zum Entspannen möchten, die aber dennoch anspruchsvoll ist.
Sven Wendelmuth schreibt seine Texte selbst. Es sind Gedichte, die das Leben beschreiben, Gefühle ausdrücken und tief berühren können. Der Sound ist eher schmückendes Beiwerk. Außergewöhnlich mag man 'Lichtsuche' finden, aber es wird hoffentlich nicht das letzte Album von Wort-Ton sein.

Anspieltipp: Sommertanz vorbei
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