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Lichter des Toren: Der Idiot und seine Zeit Gebundene Ausgabe – 21. August 2013


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 176 Seiten
  • Verlag: Diederichs (21. August 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3424350885
  • ISBN-13: 978-3424350883
  • Größe und/oder Gewicht: 12,8 x 2,5 x 19,3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (5 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25.433 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»"Lichter des Toren" ist die überfällige Kritik an einer Gegenwart, die kein Dagegen mehr kennt.« (Thomas Schmid in DIE WELT)

»Meisterhaft spitzt er seine Thesen zu zur kurzen Form des Aphorismus.« (Jan Ehlert in "Neue Bücher" im NDR Kultur)

»Ein Buch, das uns ein Stachel im Fleisch ist«. (Eberhardt Falcke in "kulturWelt" auf Bayern 2)

»"Schreiben können viele, lesen aber nur wenige." Wer es kann, könnte Strauß' neues Buch lesen - es lohnt.« (Stephan Maurer auf www.focus.de)

»Mit seinem "Anschwellenden Bocksgesang" hat er vor 20 Jahren die Gemüter erhitzt, (…) diesmal tritt sein Idiot als Inbild der Gegenwart auf.« (Dirk Pilz in Berliner Zeitung)

»Dieses Buch kommt sperrig daher, wirkt auf den ersten Blich „reaktionär“ kulturkritisch – enthält aber wunderschöne Sätze: warm, innig, ironisch, ja selbstironisch.« (DIE WELT)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Botho Strauß, geboren 1944 in Naumburg/Saale, zählt zu den bedeutendsten Dramatikern und Essayisten unserer Zeit. Sein Werk wurde mit vielen Preisen gewürdigt, darunter auch mit dem Büchner-Preis. Er lebt in der Uckermark und in Berlin.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Michael Dienstbier TOP 500 REZENSENT am 31. Dezember 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Oh ja, so manchmal spricht mir Botho Strauß aus dem Herzen! Auch ich kann mich mit Feuereifer über die "Rattenplage der Kommunikation" (79) erregen, die es in den vergangenen Jahren dank der ungebremsten Zunahme technischer Mitteilungsmöglichkeiten jedem Volldeppen erlaubt, seine Mitmenschen mit seinem Nicht-Wissen, seiner Nicht-Intelligenz, seinem Nicht-Leben und somit seiner Nichtigkeit zu belästigen. Begleitet wird diese Zunahme des (vor allem) digitalen Verbalmülls von einer zunehmenden Verschandlung der deutschen Sprache. So lamentiert Strauß, dass "[s]eine Muttersprache allenthalben behelfsmäßig oder falsch gesprochen zu hören [nicht nur schmerzt], es stört oder behindert untergründig die Kompetenz, die wir eigentlich für sie besitzen" (140 f.). Recht hat er! Das Phänomen der Hypotaxe scheint zu einem Spezialwissen für Experten zu mutieren, und dass man Substantive zumeist groß schreibt, gerät im Zeitalter von Twitter oder WhatsApp zunehmend in Vergessenheit.

Doch was will Botho Strauß, dieser Eremit des intellektuellen Deutschlands, der seit seinem 1993 im Spiegel veröffentlichten Essay "Anschwellender Bockgesang" gerne in die rechte Ecke gestellt wird, uns in seinem neuen Buch "Lichter des Toren – Der Idiot und seine Zeit" eigentlich sagen? Ist es das elitäre Bramarbasieren eines griesgrämigen Grüblers, der es der Welt übel nimmt, dass sie ein Genie bis zum heutigen Tage offenbar nicht erkannt hat? Handelt es sich um die Gegenwartskritik eines Kulturpessimisten, für den früher alles besser war und für den alles Neue per definitionem großer Mist ist?
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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kloy am 22. August 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Strauß wirft mal wieder mit geglückten und beglückenden Formulierungen nur so um sich: „Das Innere der Dummheit ist zart und durchsichtig wie ein Libellenflügel. Es schillert von überwundener Intelligenz“, er schafft Begriffe, die in ihrer Klarheit einfach überwältigen: „der Info-Demente“ und die „Bakterienschwärme(n) neuer Medien“.

Indem Strauß den Toren und Idioten zum Gegenstand seines Essays macht, präsentiert er den Typus des Antihelden, auch als Schelm oder Narr, der Literatur als leuchtendes Beispiel. Der Idiot ist ihm vor allem Nichtkenner, Privater und Einzelperson. Das heißt, er ist der Gegenentwurf zum derzeitig modernen Kenner, dem Informierten (allgegenwärtiges Google-„Wissen“), und social-community-Versierten (facebook etc.), sowie sich world wide Präsentierenden (fb und youtube). Und die Schilderung dieses menschgewordenen Updates, verlinkt und damit gefangen in seinen Netzwerken, ist frappierend und zwar gerade deswegen, weil dies nicht analytisch statistisch passiert sondern sprachlich und metaphorisch.

Der Text ist eine Wohltat, Balsam, was die Zeichen und das Gezeichnetsein angeht, er wird heikel, wo er zeichnet, also Gegenentwürfe andeutet. Dass die bei Botho Strauß schon mal ins Reaktionäre/Rechte tendieren können, ist leider nichts Neues. „Wir drängen den neben uns wohnenden Muslimen unentwegt unsere Freiheiten auf, denken aber nicht daran, auch nur das geringste von ihrer sittlichen Freiheitsbeschränkung nachahmenswert zu finden (…) Dabei täte etwas mehr Familie, etwas väterliche Stärke einem Erziehungsverhalten gut, dessen Schwächen allenthalben von staatlich geförderten Hilfen kostspielig kompensiert wird.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Martin Kasperzyk TOP 500 REZENSENT am 13. Oktober 2013
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Verstehen wir heute trotz allem aufgeblähten Wissen eigentlich noch unsere eigene Epoche? Erkennen wir die Zeichen unserer Zeit? Verstehen wir, was mit uns vorgeht?
Botho Strauß jedenfalls versucht leidenschaftlich in diesem Buch Licht in unsere gegenwärtige geschichtliche Situation zu bringen - in einer alles andere als leicht zugänglichen Sprache. Seine Anwort am Anfang des Buches ist eine andere als am Ende. Am Anfang: nur der Idiot kann die Wahrheit, das untergründige Fundament unserer Zeit auch nur annäherungsweise erkennen. Ausgerechnet der lächerliche, der in Randbezirke der Gesellschaft abgesonderte Idiot! Keiner der ansonsten so hoch angesehenen und klugen Experten oder Wissenschaftler ist dazu in der Lage. Der Dumme ist der Weise. Die vielen Klugen sind die Dummen.
Gemeint ist der Idiot in seiner altgriechischen Bedeutung idiotes. Der Idiot als Außenseiter, als der Privatmensch, zu denen sich Botho Strauß sicher auch zählt. Denn niemand im System des Getriebes erkennt das System selbst, so wie der Frosch im Brunnen nur einen kreisrunden Ausschnitt des Himmels sieht - ein Ausschnitt, der nicht für das Ganze genommen werden kann. Um unsere Zeit zu verstehen, ist der prekäre Blick von Außerhalb notwendig, also die Sicht des unabhängigen und - wie Strauß sagt - heiteren Privatmenschen, der sich dem alles beherrschenden Gewinde des Ökonomischen entzogen hat.

Das ist die Grundvoraussetzung des Denkens von Strauß: wer die Mythen, Rituale und Wahrheiten seiner Zeit erkennen will, der muss sich aus der Welt zurück ziehen und erst zu sich selbst kommen und in seinem inneren die Wahrheit finden, die den anderen da draußen abgeht.
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