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Das Licht ferner Tage [Broschiert]

Arthur C. Clarke , Stephen Baxter
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Broschiert: 428 Seiten
  • Verlag: Heyne (2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3453178033
  • ISBN-13: 978-3453178038
  • Größe und/oder Gewicht: 18 x 11,4 x 3,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 359.548 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

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Zeitreisen und ihre Auswirkungen sind seit jeher ein viel diskutiertes und dankbares Sujet der Science-Fiction-Literatur. Arthur C. Clarke und Stephen Baxter wenden sich in ihrem Roman Das Licht ferner Tage jedoch einem bisher weniger ausgeloteten Aspekt der Zeitreiseproblematik zu: der Möglichkeit mittels Technologie einen Blick in die Vergangenheit werfen zu können.

In der Mitte des 21. Jahrhunderts gelingt es dem Unternehmer Hiram Patterson Wurmlöcher gezielt zu stabilisieren und zur Informationsübermittlung zu nutzen. Er entwickelt mit Hilfe dieser Technologie eine Kamera, die quasi durch Wände sehen kann und setzt damit einen gesellschaftlichen Wandel in Gang, dessen Folgen er kaum erahnt. Doch damit nicht genug -- bald stellt er fest, dass seine Kamera nicht nur jeden beliebigen Ort in der Gegenwart, sondern ebenso in der Vergangenheit sichtbar machen kann. Die Menschheit beginnt ihre eigene Geschichte zu erforschen und muss dabei von so manchem Selbstbetrug Abschied nehmen.

Die Auswirkungen einer Technologie, die den Menschen kompromisslos mit den Wahrheiten seiner Existenz konfrontiert, stehen im Mittelpunkt des Romans. Segen und Fluch zugleich, bildet die Wurmlochkamera den Grundstein für eine neue Gesellschaft, in der es keine Kriminalität mehr gibt, aber auch keine Privatsphäre. Ein neues Bewusstsein der Gemeinschaft wächst in den Menschen heran, doch nicht jeder ist willens, sich dieser Entwicklung anzupassen.

Durchaus kontrovers und beeindruckend ideenreich entwerfen Clarke und Baxter ihre gesellschaftliche Utopie, wobei sie wie der große englische Schriftsteller Olaf Stapeldon ihre Perpektive von den frühsten Anfängen der Erdgeschichte bis in die ungewisse Zukunft der Menschheit verlängern. In Anlehnung an eine Kurzgeschichte von Bob Shaw (der diese selbst zu dem Roman Andere Tage, andere Augen ausgeweitet hat) thematisieren die Autoren das Verhältnis von menschlicher Erinnerung und Selbsttäuschung, technischer Innovation und deren ethisch-moralischer Implikationen und daraus folgende alternative Formen der Menschheitsentwicklung.

Auch wenn Hauptfiguren und Handlung bereits nach gut der Hälfte des Romans den ausgedehnten philosophischen Diskursen zum Opfer fallen (man kann förmlich vor sich sehen, wie beide begeistert bei einer Tasse Tee ihre Gedanken zum Thema austauschen), bleibt diese Gemeinschaftsproduktion zweier Meister der Science Fiction ein Ideenroman, der an visionärer Kraft und gesellschaftlicher Bandbreite Seinesgleichen sucht. --Sara Schade


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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen
4.0 von 5 Sternen
Die hilfreichsten Kundenrezensionen
9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Idee, schlechte Umsetzung 6. März 2004
Von Ein Kunde
Trotz der prominenten Nennung als Autor trug Arthur C. Clarke lediglich die Ausgangsidee zu diesem Roman bei. Die Idee einer Kamera, die durch ein Wurmloch von jeden beliebigem Punkt (räumlich und zeitlich!) Aufnahmen machen kann, ist natürlich faszinierend. Dem Roman fehlt aber die Weisheit, die Melancholie und der warmherzige Witz, der die Bücher von Clarke auch für nicht SF-Fans absolut lesenswert macht. Die Protagonisten sind lediglich Skizzen, die Dialoge hölzern, die Handlungsstränge fahrig. Der Roman diente dem Koautoren anscheinend lediglich als Vehikel - durchaus interessanter - Was-wäre-wenn-Gedankenspiele. Insofern ist "Das Licht ferner Tage" Hard-SF im besten wie im schlechtesten Sinne.
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die Dunkelheit gegenwärtiger Science-fiction 18. Juli 2001
Endlich ein Buch, das das tut, was man von SF erwartet: sich mit der Zukunft auseinander zu setzten. Eine Zukunft, die nicht durch Raumschiffe geprägt ist, in denen Schreibmaschinen stehen (wie in so manchem Werk aus der Mitte des vergangenen Jahrhunderts), sondern die das Internet und globale Kommunikation kennt. Im "Licht ferner Tage" wird die Informationsgesellschaft auf die Spitze getrieben; letztlich ist alles in Gegenwart und Vergangenheit jedermann sichtbar.
Einen akuten Mängel an moderner SF beklagend, hatte ich mit großen Erwartungen die Lektüre begonnen. Leider ist das Buch m.E. stilistisch mißlungen. Die ersten 150 Seiten kommen nicht über den Inhalt hinaus, den der Klappentext des Einbands bereits vorwegnimmt. Nicht nur deshalb ist die Handlung vorhersehbar, sondern auch weil alleine Standardbilder - die aus billigen amerikanischen Filmen zum Überdruß bekannt sind - aneinandergefügt werden. Auch werden Charaktere eingeführt, die unterschiedlicher und stereotyper nicht sein könnten. Trotz dieser nicht gerade filigranen "Hammermethode" erklärt eine - für amerikanische Filme fast schon obligatorische - Enthüllungsjournalistin der geneigten Leserschar periodisch, worauf sie zu achten hat. Eine Entwicklung, Selbstzweifel oder irgend etwas, das die handelnden Personen als solche spannend oder orginall werden ließen, kann man dennoch nur schwerlich ausmachen.
Auch inhaltlich wandert die Story auf dünnem Eis. Beispielsweise wird noch immer vom genialen Erfinder ausgegangen, der in der Lage ist im Geheimen umfangreiche technologische Systeme zu schaffen, um sie in einer Multimediashow dem verblüfften Publikum vorzuführen (es grüssen erneut die Fernsehgenies).
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Viele interessante Ideen 27. Juli 2003
Dies ist ein wirklich faszinierendes Buch. Es enthält unheimlich viele Ideen über die Weiterentwicklung der Menschheit.
Es beginnt mit der Erfindung der Wurmcam. Dadurch wird es den Menschen ermöglicht ein Wurmloch zu jedem anderen Punkt auf der Erde zu öffnen und das dortige Geschehen zu beobachten. Man kann sich vorstellen was das für Auswirkungen auf die Menschheit hat. Durch die Weiterentewicklung der Wurmcam wird es auch möglich in die Vergangenheit zu schauen. Dadurch ergeben sich natürlich eine große Anzahl neuer Möglichkeiten. Man denke nur an Religionen (Gab es Jesus?), Morde (Wer ist der Mörder?) oder Lügen (Wer hat wann gelogen?) ....
Außerdem ist da noch die Bedrohung durch einen Meteoriten, der die Erde mit großer Wahrscheinlichkeit vernichten wird.
Durch die Kombination Wurmcam und Meteorit fällt ein großteil der Menschheit in eine Art Lethargie und interessiert sich nicht mehr für das wirkliche Leben. Bis auf ein paar wenige ...
Eingebettet in diese Entwicklung der Menschheit ist die Geschichte von einem skrupellosen Geschäftsmann, seinen beiden Söhnen und dessen Freundin bzw. dessen Frau.
Anzumerken bleibt allerdings, daß die Handlung teilweise etwas zäh ist und die Geschichte nicht allzu viel Handlung enthält. Allerdings trösten die vielen faszinierenden Ideen über diese Schwachpunkte hinweg.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Big Brother total im 21. Jahrhundert 26. März 2001
In der ersten Hälfte des 21. Jahrhunderts entwickelt ein mächtiger Medienkonzern eine stabile Wurmlochverbindung, durch welche Bilder empfangen werden können, von JEDEM beliebigem Punkt der Erde. Nichts ist vor den Blicken dieser WurmCam sicher. Lange aber kann der Konzern sein Monopol nicht aufrecht erhalten, die WurmCam wird zu einem Medium der breiten Massen. Jeder kann jeden beobachten, eine Privatssphäre gibt es nicht mehr, für niemanden. Doch es kommt noch bunter: Die Technologie wird weiterentwickelt, jeder Zeitpunkt der Vergangenheit kann nun live betrachtet werden. Es gibt keinerlei Rätsel und Legenden mehr. Die beiden SF-Starautoren schildern anschaulich und lebendig, wie sich die Gesellschaft und das Leben eines jeden verändert, wenn es keine Privatssphäre mehr gibt und alle Geheimnisse der Vergangenheit schonungslos enthüllt werden. Eins aber bleibt ungeklärt und jedem Leser selbst überlassen: Ist eine solche Zukunft eine Utopie oder eine Horrorvision?
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14 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viele Gute Ideen geben noch lange keinen guten Roman 29. August 2001
Von Ein Kunde
Ich habe diesen Roman zu Ende gelesen, obwohl ich ständig damit kämpfte, aufzuhören. Letzlichhabe ich es nicht bereut. Auf der einen Seite findet man faszinierende Ideen, die geschickt weiter ausgebaut werden und schliesslich zu einem durchaus gelungenen und überraschendem Ende kulminieren. Auf der anderen Seite nerven zahlreiche Unzulänglichkeiten als da wären: Völlig unglaubwürdige und stereotyp handelnde Personen, die zudem mit idiotischen Namen versehen sind, so dass man immer meint, es handele sich um Kinder. Handlungsstränge, die plötzlich auftauchen, weil sie irgendwann im Roman mal wieder wichtig werden. Handlungsstränge, auf die man sich jetzt "eingeschossen" hat, welche dann plötzlich beendet werden. Alle Personen sind irgendwie "Supermänner/frauen", denen alles gelingt.
Richtiggehend geärgert hat mich jedoch die Flut guter Ideen, die jede für sich wohl einen guten Roman abgegeben hätte, die zusammen aber extrem konstruiert wirken. Man wird das Gefühl nicht los, die Autoren wollten mit aller Gewalt einen Plot aufbauen und keiner der Autoren wollte seine Ideen auslassen.
Der Roman kommt in mein Regal mit den Büchern, die ich gewiß kein zweites Mal lesen werden. Auf dem Müll wandert der Roman aber auch nicht 8^)
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Die neuesten Kundenrezensionen
5.0 von 5 Sternen Meiner Meinung nach
eines der besten SF Bücher die es gibt. Mittlerweile eine Seltenheit, fast nurnoch gebraucht zu bekommen. SF Fans sollten zugreifen.
Veröffentlicht am 1. Dezember 2010 von Flo
3.0 von 5 Sternen Melancholisch - schleppend - voller faszinierender Ideen
Die 428 Seiten des Romans schleppen sich insbesondere am Anfang doch sehr dahin und sind nur mäßig spannend und selbst im Verlauf folgen Passagen, bei denen man sich... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 14. April 2003 von "xadhoom"
3.0 von 5 Sternen Nett, aber eher langatmig
Die Idee ist sicher interessant, was Clarke jedoch daraus gemacht hat eher belanglos. Anfangs ist man gefesselt, was die Auswirkungen der WurmCam wohl sein mögen, und... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 21. Juni 2001 von Emmanuel Henn
5.0 von 5 Sternen Die Truman Show läßt grüßen
Truman Burbank (wenn es Ihn denn geben würde) hätte vermutlich seine helle Freude an diesem Buch gehabt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 5. Juni 2001 von Deval
5.0 von 5 Sternen Physik der Unsterblichkeit als gesellschaftskritische Prosa
Ein teils erschreckender, teils faszinierender Ausblick auf mögliche technische Entwicklungen, deren Anwendung durch den Menschen, unter Zuhilfename physikalischer... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 31. Mai 2001 von mbg
4.0 von 5 Sternen Schade, schon zu Ende?
Keine Geheimnisse mehr, man schaut auf beliebige Orte im Universum, auch in die Vergangenheit. Einigermassen logisch erklaert (nein, ohne irgendwas zu beeinflussen, nur gucken! Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Mai 2001 von Blafasl
5.0 von 5 Sternen Faszination in Form einer schrecklichen Zukunft
In diesem Roman werden Wurmlöcher verwendet, um einen unmittelbaren Kontakt zu anderen Teilen der Erde herstellen zu können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 1. Mai 2001 von Tobias Schmitt (toschmitt@surfeu.de)
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