Das Buch hat streckenweise meine ohnehin nicht so geringen Erwartungen weit übertroffen - der Weg zueinander war vom Werden und Reifen geprägt! Auch, wenn das mit viel Leid und Kummer verbunden war. Erst bis wirklich der alte Ballast abgeworfen war, hatten die beiden eine echte Chance, die sie auch genutzt haben.
Die kleinen Exkurse in die Mythologie und die Literatur waren ebenfalls Highlights, die sich wie kostbare Perlen an der Kette durch den gesamten Roman ziehen.
Was mir nicht so sehr angesprochen hat, waren die Liebesszenen - die wirken zum Teil recht unecht, distanziert, vor allem in der ersten Phase ... das könnte natürlich auch Absicht der Autorin gewesen sein, dass diese Szenen erst mit dem Wandel der Gefühle zur echten Liebe hin, "dazugehören" und nicht mehr so aufgesetzt erscheinen.
Das Lesen hat mir große Freude bereitet, zum Nachdenken angeregt!
Ein wunderbarer Ausflug nach Kreta, etwas abseits der ausgetretenen Touristenwege, dorthin, wo das Licht über Kreta ganz besonders leuchtet! Wann gibts Teil zwei?