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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Toni geht auf Nummer sicher.,
Von musikfreund (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Libra (Audio CD)
Toni Braxton hat bereits die Höhen und Tiefen des Musikbusiness hinter sich. Galt sie 1996 noch als schärfste Konkurrentin von Whitney Houston und Mariah Carey, musste sie kurz darauf trotz hoher Verkaufszahlen den finanziellen Bankrott anmelden. 2002 floppte dann auch noch „More than a woman“, Tonis viertes Studioalbum, welches sich musikalisch stärker als die Vorgänger an den laufenden Strömungen orientierte. Niemand wollte Toni die Hip Hop-Queen so richtig abkaufen. Ihre dunkle warme Altstimme passt ehrlich gesagt auch weitaus besser zu klassischen Balladen und souligen Mid-Tempo-Tracks. Auch Toni scheint sich dessen bewusst geworden zu sein. Ihr neues Album „Libra“ knüpft an ihre Sternstunden Mitte der 90er an, verzichtet jedoch nicht völlig auf Zugeständnisse zur momentanen Musiklandschaft. So holte sich auch Toni den Produzenten Rich Harisson an Bord, der ihr mit „Take this ring“ eine für ihn typische Nummer auf den Leib geschrieben hat. Das Stück erinnert stark an Ameries „1 thing“, ebenfalls von Harisson, der sich auch für Beyoncé Knowles „Crazy in love“ verantwortlich zeigt. „Take this ring“, der schnellste Song des Albums, besticht jedoch mehr durch den etwas zu lauten Beat, denn durch Tonis hervorragenden Gesang, so dass der Gesamteindruck durch die zu übertriebene Produktion leidet. Toni Braxton steckt Amerie im direkten Vergleich jedoch vor allem stimmlich immer noch gekonnt in die Tasche. Der zweite und einzige weitere disco-taugliche Track auf „Libra“ ist „Please“. Der Song verfügt über einen lässigen Groove und besticht durch Tonis kräftige Stimme. Der Sound erinnert stark an 50 Cent. Dies bezieht jedoch vornehmlich auf die Produktion. Die Highlights des Albums sind dann das von Richard Marx beigesteuerte „Suddenly“, eine vetraümte Gitarren-Ballade im mittleren Tempo sowie die rein akustisch aufgenommene Ballade „Shadowless“. Hier lässt Toni gesanglich endlich mal richtig los und klingt so richtig gefühlvoll. Ebenfalls erwähnenswert sind die Babyface-Ballade „I wanna be (your baby)“, die streckenweise an „Un-break my heart“ erinnert, aber sich dahinter nicht zu verstecken braucht, das wunderschöne „Long way home“ und die Mid-Tempo-Nummer „What’s good“, die auf das Sample „In my wildest dreams“ von den Crusaders zurückgreift, auf dem auch Tupac Shakurs „Dear Mama“ beruht. Mit „Trippin’ (That’s the way love works)“ liefert uns Toni eine Black-Ballade im Stil von Mariah Careys “We belong together”. Die Nummer wurde von Brian Michael Cox, Jermaine Dupris früherem Protégé, produziert. Toni versäumt es aber leider, mal so richtig kräftig ins Mikro zu singen. Stattdessen trällert sie eher zurückhaltend in tieferer Tonlage. „Sposed to be“ ist ein Slow Jam für schöne Stunden zu zweit. Auch „Midnite“, ein Mid-Tempo-Track in feinster Toni-Manier sowie das jazzige „Stupid“ und das zuckersüße „I hate you“ (ebenfalls u.a. von Babyface) eignen sich wunderbar für kalte Wintertage im Kerzenschein. Einzig „Finally“, welches textlich mit früheren Braxton-Songtiteln spielt, kann man getrost überspringen.Fazit: Toni geht bei ihrem fünften Studioalbum auf Nummer sicher. Sie präsentiert ihren Fans eine Mischung aus romantischen Balladen und glatt-polierten Mid-Tempo-Tracks. Thematisch dreht sich alles wie gewohnt um Liebe und Leid. Stimmlich hält sich die Sängerin mehr zurück als auf früheren Werken, was ihrem Gesang und der Stimmung der Songs jedoch keinen Abbruch tut. An den richtigen Stellen weiß Braxton immerhin, wie man einem Zuhörer den ein oder anderen Schauer über den Rücken schickt. „Libra“ ist sicherlich nicht Tonis bestes Album, aber auch nicht ihr schlechtestes. Fans von schnellerem R&B werden mit Tonis Schmusesoul wohl nicht viel anfangen können. Diejenigen, die Tonis „Secrets“ mochten, werden aber auch „Libra“ mögen. Einige Songs wie „Shadowless“ oder „Suddenly“ können es qualitativ ohne weiteres mit ihren größten Hits wie „Breathe again“ aufnehmen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Toni is back!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Libra (Audio CD)
Nachdem Toni um einiges an Quality nachgelassen und sich den ganzen Kommerz-RNBlern angepasst hatte, dachte ich schon das sie für immer verloren sei. Doch mit "Libra" meldet sich Toni erfolgreich wieder zurück. zwei tracks mit etwas schnellerem Beat ("Please" und "Take This Ring"), ansonsten smoothe songs für ein candlelight dinner.Meine Favoriten sind "Shadowless" und "Stupid". Die Lyrics halten sich ausschließlich im Bereich große Liebe und Trauer, aber das ist ja typisch Toni. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
ganz ok...,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Libra (Audio CD)
Man muss sich wohl damit abfinden, dass man auf einem neuen Toni Braxton-Album nie wieder eine Ballade wie "Un-Break My Heart" oder "Spanish Guitar" finden wird. Dazu hat sie sich zu sehr dem R&B-Einheitsbrei verschrieben, in dem auch Mariah, Beyonce & Co mitträllern. Schade eigentlich, denn waren es nicht diese großen Balladen, die sie so berühmt gemacht haben?! "Libra" ist weitaus besser als der desaströse Vorgänger "More Than A Woman" und Tonis Stimme ist wunderschön samtig wie eh und je. Für meinen Geschmack hätten dem Album ein bißchen mehr Pop und ein bißchen weniger Massenware-R&B gutgetan. Und überraschenderweise sind es die Bonustracks "Suddenly" (wunderschön produziert von Richard Marx!) und "Long Way Home" die das Album noch retten, auch wenn es dadurch noch lange nicht an Tonis Meisterwerk "Secrets" heranreicht.
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