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In Georg Kleins Debütroman geht es um den deutschen Agenten Spaik der sich in der fernen Stadt Libidissi befindet und auf seine Ablösung wartet. In der Stadt Libidissi deren Kern von besseren Vororten, Wellblech- und Zeltsiedlungen sowie bewohnten Müllhalden umgeben ist herrscht sehr grosses Elend. Die Stadt ist gebeutelt durch die Inflation und der Verkehr ist eine reine Katastrophe.
Das Einheimischen Getränk heisst Suleika Cola. Es ist Alkohol aus Stutenmilch die in Schlacht Kälber Därmen vergoren wird. Durch schütteln gerinnt Suleika zu einem weissen Brei aus der sich nach längerer Zeit eine Paste absetzt die man als Schweine Futter verwendet. Übrig bleibt eine weisse Brühe die nach einem Jahr Fasslagerung zur Grundlage des übelsten einheimischen Mixgetränkes Suleika Cola wird. Die Sprache in Libidissi ist Piddi-Piddi,das ist so eine Art stark vereinfachtes Englisch. In Libidissi gibt es auch mehrere Minderheiten und auch eine Art Sekte. Sie nennen sich selbst die Gahisten. Seit dem Massenselbstmord im Stadion von Libidissi sind die meisten Gahisten tot allerdings gibt es immer noch viele Anhänger und Splittergruppierungen.
Der dt. Agent Spaik der schon nach vielen Dienstjahren verfettet ist, und außerdem tablettensüchtig ist und schweres Augenleiden hat, also reif für die Ablösung wartet am Flughafen von Libidissi auf seinen Nachfolger. Es kommt zu einer ereignisreichen Hetzjagd.
Es ist ein wirres Buch, voller versteckter Anspielungen; so ausdrucksstark erzählt, dass es wie ein Film wirkt. Um es zu begreifen, sollte man sich intensiver mit "Libidissi" beschäftigen. Georg Kleins Art zu schreiben hat etwas von Kafka.
Das Buch selbst verweigert sich einer schlüssigen Interpretation. In diesem Fall geht der Autor nicht von einem gewissen Problem aus. Klein hat in das Buch innere Bilder, Handlungsmuster und Phantasiefiguren miteingearbeitet die ihn dauerhaft reizten. Er will den Leser dazu bringen selbst parallelen zu den aktuellen Ereignissen zu ziehen. Zum Beispiel ist Libidissi zwischen 1995 und 1997 entstanden aber der Funke zu aktuellen Ereignissen springt ohne weiteres über. Gewalt und Medien, Rassismus, Geschlechterkampf und der Zusammenprall der Kulturen werden in Libidissi sehr anschaulich verdeutlicht.
Selbst wenn einem solche Romane normalerweise nicht gefallen; es ist schon Wert Libidissi allein wegen seiner fantastischen Sprache zu lesen
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