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Produktinformation

  • Audio CD (31. Januar 2014)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Staatsakt (rough trade)
  • ASIN: B00H4L3FKU
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (11 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 87.965 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)

1. LIBERTATIA
2. Dance the ECB
3. Au Revoir
4. Post Shakey Time Sadness
5. ACAB
6. Chain Gang
7. Alles leer
8. Eigentlich wissen es alle
9. Radio Libertatia
10. Antananarivo

Produktbeschreibungen

Im Nordwesten vor Madagaskar soll er gelegen haben: Ein anarchistischer Ort mit dem Namen LIBERTATIA. LIBERTATIA heißt nun auch das neue Album der Gruppe Ja, Panik. Und wie immer man sich LIBERTATIA als Ort, als Soundtrack, als Utopie im 21. Jahrhundert auch vorstellen mag: Bei der Gruppe Ja, Panik klingt er einladend und entspannt. Und unter einem Papierberg von notierten Zweifeln ist die Botschaft der Band am Ende extrem befreiend und lebensbejahend: "One World, One Love, LIBERTATIA". Produziert von Tobias Levin haben Ja, Panik zu einem neuen Sound gefunden, der die Utopie formal und inhaltlich zusammendenkt: Soul-Bässe, Postpunk-Rhythmen, New-Wave-Gitarren, Synthesizerflächen und ein Gesang, der einem immer intim und vertraut vorkommt: Andreas Spechtl als großer, romantischer Songschreiber zwischen Kerzenlicht und Discokugel.

Die Vinylausgabe kommt inklusive CD Album, Poster und Schablone!

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Robert Ganser TOP 1000 REZENSENT am 31. Januar 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Nach "DMD KIU LIDT", das leider wesentlich mehr ein Kritiker- als Verkaufs-Erfolg war (wobei gegen das Erstgenannte nichts zu sagen ist, aber das Zweitgenannte wäre genauso verdient gewesen) und dem Schrumpfen des Quintetts auf ein Trio schien die Zukunft der Band offen. Aber Aufgeben hätte meiner Einschätzung nach nicht zu dieser Band gepasst. Und sie gab nicht nur nicht auf, sondern schaffte es sogar, sich neu zu erfinden, und klingt auf ihrem neuen Opus käuferfreundlicher, sprich massenkompatibler als je zuvor. Aber um nichts schlechter, im Gegenteil. Und ich rufe es aus: Diesmal wünsche ich ihnen Verkäufe in Platinsphären, ganz im Ernst! Weil diese Platte Musik bietet, die jeder hören kann (und soll), der Pop anno 2014 auf Spitzenniveau hören, genießen und dazu auch noch tanzen will!

Wenn Pop etwas ist, das sich über all die Dekaden immer wieder aufs Neue erfindet, dann statuiert dieses Album diesbezüglich ein Exempel. Wie kann, soll und darf Pop mit deutsch-englischen Texten 2014 klingen? Dieses Album halte ich für eine wunderbare Antwort auf diese Frage. So leicht es zu hören ist, so komplex ist es wieder in seinen textlichen/vokalen Finessen, einmal mehr eine Fundgrube für "denglische" Lyrik, was jeder der 10 Tracks optimal zur Geltung bringen lässt.

Der Titelsong gibt zuerst einmal die Richtung vor und klingt schon wie eine Bestimmung, und eine positive Grundstimmung, die sich vom defätistischen und nihilistischen Grundton des großen Vorgängeralbums stark abhebt, ohne auch nur ansatzweise banal zu werden. "Dance the ECB" zeigt die neue Dancefloor-Orientierung der Gruppe, wo die Zeile "Zwing sie zum Tanzen" am stärksten nachwirkt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von kimble-76 am 17. März 2014
Format: Audio CD
Ich habe lange mit mir gerungen, hier nur derer vier Sterne auszuteilen. Es tat mir fast im Herzen weh, dieser sympathischen und glorreichen Band nicht die volle Punktzahl zu geben. Lieber hätte ich 4,5 Sterne gewählt, dies verhindert aber die grobe Rasterung seitens der Amazone.

Den Höhepunkt ihres Schaffens erreichte Ja, Panik wahrscheinlich mit "The Angst and the money", dicht gefolgt von "DMD KIU LIDT". "Libertatia" ist sicherlich hochambitioniert, aber leider fehlen nicht nur die geliebten Ecken und Kanten, sondern auch jene mitreissende Dynamik im Sound, die ich wirklich schätze und hier sehr oft leider vermissen muss. Textlich kann man Andreas Spechtl wie gehabt nichts vorwerfen(gut, einen Titel wie "DMU KIU LIDT" ist sicher nicht mehr zu toppen). Grosse Poesie trifft auf wunderbare Beschreibungen des Sozialgeheges.
Höhepunkte sind sicherlich (der gnadenlose Ohrwurm) "Libertatia", "Dance the ECB", "Au revoir" und natürlich (mein Highlight) "Eigentlich wissen es alle". Die anderen Songs sind, gerade was eben die Dynamik bzw. den Spannungsbogen angeht, leider latent langweilig geraten. Während man früher die Lieder gerne mitsang (mitschrie ;-) ),
so ertappt man sich nun eher beim mitsummen.
Trotz alledem ist "Libertatia" alles andere als ein schlechtes Album. Für nur zwei Songs dieser Scheibe würden andere deutschsprachige Bands töten!

Fazit: mit etwas Sorge betrachte ich die Entwicklung der Band, zum Glück lässt die Qualität der Texte höchstens minimal nach, nur musikalisch rückt Ja, Panik vielleicht etwas zu sehr Richtung Radiopop.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Populeriker am 4. Februar 2014
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Es ist schon sehr interessant dieser Band zuzuhören, wie auch bei der letzen Auskopplung, also bei der letzt Pirateneskorte der Stadt und Wiesenkinder, hat die geschrumpfte Truppe um das Panik Orchester wiedermal die Fahrt gewechselt, diesmal geht es darum die Welt näher zu entdecken und die bleibende Melancholie bei Seite zu stellen. Dabei bin ich mir nicht so ganz sicher ob Ja, Panik diese Meinung vollkommen vertritt oder einfach eine Halluzination für seine Zuschauer erzeugen möchte

Es gibt schon polemische Zeilen in diesen Machwerk z.B im Track: Antananarivo & Chain Gang
Zuzusehen wie die großen Schuldgefühle wachsen, wenn diese Band über die Schein-Zufriedenheit der Europäer singt, ist wie immer ein Geheimnis in sich. Das mögen Sie wohl wenn man Sie idealerweise nicht ganz versteht, so das eine Idealisierung bei sich selbst beginnt, anstatt bei den Zeilen die Sie geschrieben haben.

Libertatia lässt einen nicht mehr los, der Gedanke und auch die Lieder an sich. Wenn man die Platte mit den vorherigen vergleicht ist wohl eine ganz andere Auffassungsgabe von Nöten, weg ist die Hysterie, dass alles hin, suicide love & wir in deep trouble stecken. Nein, wir nehmen uns alle an die Hand und singen zusammen fröhlich über den Weltfrieden, allerdings viel objektiver als am Anfang diesmal nicht mit der Beschuldigung man sei das Problem selbst und könne doch eigentlich sich gar nicht mit anderen solidarisieren, sondern der eigentümlichen Ideen den Weg zu überlassen und das Boot zu navigieren in welchen wir doch alle sitzen.

Viel Spaß beim Hören
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