Liberace - Zu viel des Guten ist wundervoll 2013 CC

LOVEFiLM DVD Verleih

Online-Verleih von DVDs und Blu-rays
für nur 7,99 Euro pro Monat.

Jetzt 30 Tage testen

LOVEFiLM DVD Verleih ist nur für Kunden in Deutschland verfügbar

Der LOVEFiLM DVD Verleih kann auch von Prime- und Prime Instant Video-Mitgliedern zusätzlich zu den bereits bestehenden Mitgliedschaften bestellt werden.

(48)
LOVEFiLM DVD Verleih

Der 20-jährige Landjunge Scott Thorson ist fasziniert, als er 1977 erstmals in Las Vegas eine Show des Entertainers Liberace erlebt. Für den exaltierten Künstler ist es hingegen Lust auf den ersten Blick: Eine leidenschaftliche Affäre entwickelt sich, Scott zieht in Liberaces Anwesen und wird als Chauffeur engagiert - um den Schein zu wahren. Der Junge ist zu geblendet von all dem protzigen Luxus (und später vernebelt von Tabletten und Drogen), um zu erkennen, dass er vereinnahmt wird - und alsbald abserviert werden soll.

Darsteller:
Scott Bakula, Michael Douglas
Verfügbar als:
DVD, Blu-ray

Details zu diesem Titel

Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 1 Stunde 54 Minuten
Darsteller Scott Bakula, Michael Douglas, Rob Lowe, Dan Aykroyd, Matt Damon
Regisseur Steven Soderbergh
Genres Drama
Studio DCM
Veröffentlichungsdatum 5. März 2014
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch
Originaltitel Behind the Candelabra
Discs
  • Film FSK ages_12_and_over
Laufzeit 1 Stunde 54 Minuten
Darsteller Scott Bakula, Michael Douglas, Rob Lowe, Dan Aykroyd, Matt Damon
Regisseur Steven Soderbergh
Genres Drama
Studio DCM
Veröffentlichungsdatum 5. März 2014
Sprache Deutsch, Englisch
Untertitel Deutsch
Originaltitel Behind the Candelabra

Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Joroka TOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 25. April 2014
Format: DVD
(Filmbesprechung)

Wer erinnert sich noch an Liberace, den glamourösen Star der 70iger und frühen 80iger Jahre?
Er war einer der ersten berühmten Menschen, die an AIDS verstarben, wenn zunächst auch von seinem Management geleugnet. Der so offensichtlich dem Klischee entsprechende Künstler mit den "gebrochenen Handgelenken" prozessierte mehrmals gegen die Behauptung "Er sei schwul" und gewann überraschenderweise. Stattdessen ließ er sich Frauengeschichten andichten, obgleich er lebenslang auf (meist deutlich jüngere) Männer stand.

Der vorliegende Film richtet seinen Fokus auf die intime Zweierbeziehung zwischen Liberace und Scott Thorson in den Jahren 1976 bis 1982, ihr Zustandekommen und ihr Alltag, aber vor allem auch den Niedergang dieser Liebe. Dabei nimmt er fast voyeuristische Züge an, geht sehr nahe an beide Personen heran und lässt auch eher unvorteilhafte Einstellungen nicht ausgespart. So konzentrieren sich ca. vier Fünftel auf das Leben hinter den Kulissen und der Rest ist Showbizz. Wir begleiten die Anpassung von Scott an die Wünsche seines Gönners, seine zunehmende Drogenabhängigkeit und den dadurch ausgelösten fortschreitenden Verfall. Letztendlich die Verstoßung und den anschließenden Rosenkrieg.

Schon sehr interessant, dass ausgerechnet der längere Zeit als Frauenheld bekannte Michael Douglas im fortgeschrittenen Alter nun offensichtlich ohne Skrupel in die Rolle der Tunte schlüpft und sie dermaßen überzeugend verkörpert. Eine ziemliche Herausforderung auch für Matt Damon, der als über 40jähriger einen anfangs 17-jährigen darstellen musste. Das gelingt ihm überraschend glaubwürdig.
Lesen Sie weiter... ›
1 Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Revolverchaos am 8. März 2014
Format: Blu-ray
Ein festlicher Saal, die Bühne stimmungsvoll ausgeleuchtet, darauf ein Piano. Gekrönt wird diese Szenerie von einem wunderschönen Kandelaber, der festlich und warm vom Klavier aus strahlt und strahlt. Am Tasteninstrument wird gleich ein überragender Entertainer Platz nehmen und das Publikum im wahrsten Sinne des Wortes verzaubern. Ich habe mich beim Betrachten der Konzertszenen dabei erwischt, dass ich mir gewünscht habe, sofort nach Las Vegas zu fliegen und einer Show dieses Künstlers beizuwohnen. Die Faszination, die von „Liberace“ ausgeht, kommt nicht von irgendwoher. Auch der junge Scott (umwerfend: Matt Damon), ein unerfahrenes Landei, das von einem Freund zur Show mitgenommen wurde, ist nachhaltig beeindruckt von diesem Menschen und wird ihm bald sehr, sehr nahe kommen, sozusagen „hinter den Kandelaber“ schauen dürfen. Was sich dort abspielt, das erfährt man in „Liberace – zu viel des Guten ist wundervoll“.

Was für ein Titel und was für ein Film! Als ich den ersten Trailer im Kino sah, ging mir folgender Gedanke spontan durch den Kopf: „Oha, Al Pacino spielt einen homosexuellen Entertainer! Beinahe hätte ich ihn nicht erkannt! Muss ich sehen!!“ Nun ja, Pacino entpuppte sich bei näherer Betrachtung als Michael Douglas, der nicht mehr als er selbst zu erkennen ist und dem ich eine solche Verwandlung nicht zwangsläufig zugetraut hätte. Was für eine Performance! Wahnsinn, wie Douglas hier vollkommen überzeugend in die Haut eines Menschen schlüpft, von dem ich noch nie zuvor etwas gehört hatte und der sich dem Zuschauer im Laufe des Filmes mit seiner Persönlichkeit mit all ihren Facetten offenbart. Man kann sich der Magie dieses Verrückten nur schwer entziehen.
Lesen Sie weiter... ›
Kommentar War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen
7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Berlinoise TOP 100 REZENSENT am 6. März 2014
Format: DVD
Bereits 1988, nur ein Jahr nach dem Tod von "Mr Showmanship" Liberace, wurde das Leben des wohl schillerndsten Paradiesvogels der Showbühne unter dem Titel "Behind the Music" mit Victor Garber in der Hauptrolle verfilmt.
Nun wagte sich Steven Soderbergh an denselben Stoff, aber obwohl ihm mit Michael Douglas als Liberace und Matt Damon als dessen langjähriger jugendlicher Liebhaber Scott Thorson gleich zwei zugkräftige Stars und ein offenbar üppiges Budget zur Verfügung standen, hat der Film es in den USA bezeichnenderweise erst gar nicht in die Kinos geschafft, sondern lief nur im Fernsehen.

Der Titel "Behind the Candelabra", eine Anspielung auf den Kerzenleuchter, den Liberace bei seinen Auftritten als eines seiner Markenzeichen stets auf dem Flügel stehen hatte, verspricht einen Blick hinter die glitzernde Kulisse, aber leider löst der Film dieses Versprechen nicht ganz ein.
Der Film beruht zwar auf dem Buch von Scott Thorson, der lediglich von 1976 bis 1982 mit Liberace zusammenlebte, bis das Paar sich im Streit trennte und erst an Liberaces Sterbebett wieder versöhnte und die Tatsache, daß der Film auch wirklich nur diese Zeitspanne abdeckt, müsste eigentlich kein Problem sein.
Leider jedoch wird die Geschichte auch tatsächlich lediglich aus der Sicht Thorsons geschildert, was ein sehr einseitiges und ganz und gar nicht schmeichelhaftes Bild auf den Entertainer wirft - wenngleich es natürlich nachvollziehbar ist, daß die Sicht Thorsons, der im ewigen Schatten Liberaces erst drogenabhängig und später betrogen und auf sehr rüde Art abserviert wurde, kaum eine andere sein kann.
Lesen Sie weiter... ›
2 Kommentare War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
Vielen Dank für Ihr Feedback. Wenn diese Rezension unangemessen ist, informieren Sie uns bitte darüber.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte erneut versuchen

Die neuesten Kundenrezensionen