Bis jetzt haben die Liars keine schlechte Scheibe veröffentlicht, sind keine kommerziellen Kompromisse eingegangen und haben sich obendrein NIE wiederholt.
Auch diesmal wurde das vorherige Konzept umgeschmissen: Anstelle von Schlagzeug-lastigen Sonfragmenten erwartet einen diesmal eine wilde Mischung aus "Jesus & Mary Chain"-Elementen, Hip-Hop-Beats, 60es Pop und Industrial, hier und da schimmern auch Joy Division oder sogar Labradford durch, das alles mit einem wunderbaren, an frühe New Order erinnernden Sound versehen. Faszinierend und packend.
Wer die beiden Vorgänger zu eintönig fand, könnte sich wieder mit den Liars anfreunden.