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Leyla: Roman Gebundene Ausgabe – 20. Februar 2006


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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 528 Seiten
  • Verlag: Kiepenheuer&Witsch (20. Februar 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3462036963
  • ISBN-13: 978-3462036961
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (12 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 496.668 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Besser ist es, erst den Pfirsich und dann die Melone zu essen. Das weiß Leylas Mutter. Denn die Melone ist süßer, das ist der nicht weiter hinterfragbare Grund. Wie nach einem festgefügten Ritual zerschneidet sie die Melone, und bestimmt von Ritualen, göttlichen Regeln, ist alles im Leben des jungen Mädchens, das Feridun Zaimoglus Roman seinen Namen gab. Wenn man vor den Spiegel tritt, misst sich Schönheit daran, ob der Mund an jener Stelle sitzt, wofür Gott ihn bestimmt hat. So wächst Leyla auf, in einer anatolischen Kleinstadt, unter einem Vater, der seinen Job verliert, unter Brüdern, die gegen den Erzeuger rebellieren, unter Schwestern, die darauf warten, verheiratet zu werden. Aber Leyla will mehr, erobert sich Freiheiten, die sie aber wieder zu verlieren droht. Bis der Umzug der Familie nach Istanbul die große Liebe bringt, alles zu verändern scheint -- und doch alles nur noch komplizierter macht ...

Der 41-jährige Autor Feridun Zaimoglu (Kanak Sprak, Zwölf Gramm Glück, Abschaum )lebt seit 35 Jahren in Deutschland, wo er Kunst und Humanmedizin studierte. Geboren wurde er im anatolischen Bolu, und da wären auch schon die drei Grundpfeiler beisammen, die sein Schreiben bestimmen: Der präzise, sezierende Blick auf seine Figuren und ihren ärmlichen Alltag ist der des Mediziners, die raffinierte Handlung und eine literarisch anspruchsvolle Sprache verraten Zaimoglus Hang zu kunstvoller Ästhetik. Die Geschichte von Leyla führt zurück ins Land seiner Kindheit, in dem der Glauben stark und der Vater noch stärker ist, in dem Frauen einen fest gefügten (und nicht von ihnen bestimmten) Platz im Leben zugewiesen bekommen -- und in dem die Dämme der alten Welt, von den Männern beargwöhnt oder mit ungläubigem Schrecken beobachtet, durch die hereinflutende neue Zeit langsam zu zerbrechen drohen. Stark, genau und auf anrührende Art exotisch. --Stefan Kellerer

Pressestimmen

»Ein Epos in Episoden, keine auschließlich schöne Geschichte, doch auf jeder einzelnen Seite wunderschön erzählt.«, Berliner Zeitung

»Wie Feridun Zaimoglu die hinter dem Schleier des Verbots lauernde schreckhafte weibliche Scham und brennende weibliche Neugier zugleich zeichnet, [...] ist einfach meisterhaft.«, NDR Kultur Journal

»Ein wahres, schönes, fremdes, großes Familienbuch.«, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Eine starke Stimme der deutschen Literatur: als Chronist der Wandlung einer Nation ins Multikulturelle sogar die stärkste.«, Tagesspiegel

»Feridun Zaimoglu ist eben ein großer Sprachen- und damit auch Sprachweltenerfinder. Das ist beglückend.«, Süddeutsche Zeitung

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Kundenrezensionen

4.0 von 5 Sternen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

40 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Kundenrezensionen TOP 500 REZENSENT am 2. Januar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
50-er Jahre, Ostanatolien, eine Kleinstadt. Halid, ein Eisenbahnbeamter, dessen Vorfahren (wie auch die seiner Frau) aus dem Kaukasus stammen, hat eine "Hundebrut" (so nennt er seine Frau und seine 5 Kinder) zu versorgen. Er ist arbeitsscheu, dafür tritt er in der Öffentlichkeit umso selbstbewusster auf. Seine Familie tyrannisiert er; seine Frau schlägt er permanent - und sie erduldet es. Stolz ist er - wenn überhaupt - auf seine beiden Söhne Djengis und Tolga; seine 3 Töchter Yasmin, Selda und Leyla - aus Sicht der letzteren wird der Roman erzählt - verachtet er.

Die beiden älteren Mädchen warten darauf, geheiratet zu werden (die einzige Möglichkeit, dem Familientyrannen zu entfliehen) - aber tatsächlich will Leyla, die jüngste Schwester, als erste heiraten. Natürlich ist der Vater damit nicht einverstanden. Es ist nicht der erste Strauß, den Leyla mit ihrem Vater auszufechten hat...

Zaimoglu siedelt seinen Roman in einer archaischen Gesellschaft irgendwo in Ostanatolien an (auch wenn sich der Schauplatz gegen Ende des Romans ändert). Die Welt in dieser Gesellschaft wird von den Männern dominiert; die Frauen werden unterdrückt und geschlagen - im besten Fall erkämpfen sie sich ein paar kleine Freiheiten. Im Prinzip hassen sich die beiden Geschlechter. Der Schein ist alles; eine Kommunikation findet nicht statt. Am Ende steht die Resignation - oder (wie in diesem Buch) ein Neubeginn...

Eine großartige Famileinsaga von einem Autor, der zwar in der Türkei geboren ist, aber schon als Kleinkind nach Deutschland kam - und auch auf Deutsch schreibt.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Mrs. Macomber am 27. Januar 2007
Format: Gebundene Ausgabe
Diese Buch hat mich total begeistert. Es ist meiner Meinung nach keine leichte Kost. Der Stil war für mich ungewohnt - sehr blumig, aber nachdem ich ein paar Seiten hinter mir gelassen habe, kam ich gut damit klar und fand ihn wunderbar poetisch. Und dies obwohl das Thema alles andere als harmonisch ist. Schonungslos und knallhart schildert Feridun Zaimoglu das Leben im Anatolien der 50er Jahre. Als Tochter eines arbeitsscheuen, brutalen und menschenverachtenden Vaters ist das Leben nur selten ein Freund. Trotz aller Poesie schafft es Zaimoglu Leylas Geschichte authentisch und z. T. grausam dem Leser nahe zu bringen. Für mich ein Meisterwerk!
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52 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Carl-heinrich Bock HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 17. April 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Fünfhundert Seiten lang zieht sich die Frage, wann wird das Monstrum sterben, durch den neuen Roman von Feridun Zaigmoglus, einem der interessantesten deutschen Gegenwartsautoren. Er gehört seit über zehn Jahren zu den produktivsten, bekanntesten und auch erfolgreichsten deutschen Autoren und hat sich den Ruf erschrieben, ein nicht ganz „unkerliger" Autor zu sein. Jetzt schreibt er aus der Perspektive eines Mädchens am Anfang, dann einer heranwachsenden Frau. Eine Identitätskrise?
Der Prolog des Buches schildert ein Szenario, wo ein Rudel Wölfe, auf offenem Gelände Jagd auf einen Menschen macht und endet mit den Sätzen:" Wie kann man nur seine Unschuld opfern, das man sich in der Not den Wölfen hingibt. Der Fraß heiligt diese Tiere". Und der Roman endet dann mit den Sätzen von Leyla, die mittlerweile in auf dem Bahnhof München angekommen ist und sagt:" Ich werde den Wolf streicheln und er wird vielleicht nicht in die Hand beißen, die ihm über das Rückenfalle fährt".
Die Geschichte beginnt Anfang der 50 er Jahre, in einer nicht näher benannten Kleinstadt in Anatolien. Leyla wächst als jüngstes von fünf Geschwistern in einer anatolischen Kleinstadt auf. Ihre Schwestern Yasmin und Selda sind die meiste Zeit damit beschäftigt Aussteuer zu sticken, die beiden Brüder Djengis und Tolga , zwei komplexe Charaktere, wissen nicht genau, ob sie in die Fußstapfen des „Patriarchen" treten sollen, oder sich doch lieber der Romantik hingeben sollen. Ihr Leben, das ihrer Mutter, der Schwestern und der Brüder besteht vor allem aus Armut, Not, Gewalt und endloser Demütigung. Tradition, Ahnenglaube, all diese ehernen Gesetze haben noch Gültigkeit.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von saibach am 12. November 2012
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Leyla" von Feridun Zaimoglu schildert die Lebensgeschichte einer jungen Frau, beginnend in der Türkei der 50er Jahre, bis zu einem Alter Anfang 20, als sie sich mit ihrem ersten Sohn auf den Weg macht, um in Deutschland zu leben. Der Vater bringt sich mit windigen Geschäften mehrfach um die Existenzgrundlage, wird straffällig und zur Rechenschaft gezogen. Das hindert ihn nicht an der Tyrannei seiner Familie gegenüber. Aus den Zwängen heraus verschlägt es die Familie aus der Kleinstadt nach Istanbul, wo man einer Lebenslüge des Vaters auf die Spur kommt. Leyla will aus eigener Entscheidung heraus heiraten, setzt ihren Willen durch und gerät nicht an den feinsten Ehemann, der letztlich nach Deutschland vorausgeht. Leyla folgt. Ob im unbekannten neuen Land besseres wartet, bleibt ungewiss.
Der Beginn -in szenischen Erinnerungen eines Kleinkindes reflektiert und stilistisch so umgesetzt - war zunächst für mich kein leichtes Unterfangen, auch wenn es künstlerisch nachvollziehbar ist. Flüssiger wurde der Erzählstil im Heranwachsen des Mädchens und ab da lässt einen die Geschichte nicht mehr los. Die heimliche Stärke der Frauenfiguren, wie Leyla, ihrer vielgeschundenen Mutter, der Schwestern oder auch der faszinierende Manolya ist auffällig. Die männlichen Protagonisten wie Vater, Brüder und Ehemann kommen nicht so gut weg.
Komik,Tragik und Härten eines Lebensweges, immer mit der unbezähmbaren Lebensfreude der Protagonistin, werden zusammengewirkt in einem erneut bedeutsamen Stück deutscher Sprachkunst, das mir unbedingt lesenswert war.
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