Aus der Amazon.de-Redaktion
Dieser Titel ist in englischer Sprache. An irgendeinem Tag im Jahre 1992 besichtigte Thomas Friedman eine Lexus-Fabrik in Japan und staunte über die Roboter, die diese Luxuskarossen zusammenbauten. Am selben Abend, als er in einem japanischen Superexpreß Sushi aß, las er von einer erneuten Auseinandersetzung im Nahen Osten zwischen Palästinensern und Israelis. Und da ging ihm plötzlich auf, daß die halbe Welt nach diesen Lexuskarossen gierte, oder zumindest nach der brillanten Technologie, die diese ermöglichte, während die andere Hälfte sich darüber zankte, wem welcher Olivenbaum gehörte.
Friedman, der weitgereiste Kolumnist der Sparte Außenpolitik der New York Times, hat Globalisierung verstehen mit zahlreichen Geschichten gespickt, die sein zentrales Thema veranschaulichen: daß Globalisierung -- Beispiel Lexus -- das wesentliche Organisationsprinzip der Welt nach den Zeiten des Kalten Krieges ist, auch wenn sich viele Individuen und Nationen dagegen wehren, indem sie sich an das klammern, was ihnen seit jeher wichtig gewesen ist: der Olivenbaum.
Das Problem ist, daß kaum einer versteht, was Globalisierung wirklich bedeutet. Aus Friedmans Sicht geht es bei diesem Konzept auf den ersten Blick um die amerikanische Hegemonie, um die Disneyfizierung aller Ecken der Erde. Zum Glück ist die Wirklichkeit nicht ganz so einfach, denn es geht auch -- und vor allem -- um internationale Beziehungen, globale Märkte, und um die Zunahme der Macht einzelner Personen (Bill Gates, Osama Bin Laden), der Macht der Nationen entsprechend.
Niemand weiß, wie das alles enden wird, doch Globalisierung verstehen gewährt einen hervorragenden Einblick in diese manchmal schöne, manchmal furchtbare neue Welt, und verschafft einem eine Übersicht, die ihresgleichen sucht. --Lou Schuler
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One day in 1992, Thomas Friedman toured a Lexus factory in Japan and marvelled at the robots that put the luxury cars together. That evening, as he ate sushi on a Japanese bullet train, he read a story about yet another Middle East squabble between Palestinians and Israelis. And it hit him: half the world was lusting after those Lexuses, or at least the brilliant technology that made them possible, and the other half was fighting over who owned which olive tree.
Friedman, the well-travelled New York Times foreign-affairs columnist, peppers The Lexus and the Olive Tree with stories that illustrate his central theme: that globalisation--the Lexus--is the central organising principle of the post-cold war world, even though many individuals and nations resist by holding onto what has traditionally mattered to them--the olive tree.
Problem is, few of us understand what exactly globalisation means. As Friedman sees it, the concept, at first glance, is all about American hegemony, about Disneyfication of all corners of the earth. But the reality, thank goodness, is far more complex than that, involving international relations, global markets and the rise of the power of individuals (Bill Gates, Osama Bin Laden) relative to the power of nations.
No-one knows how all this will shake out, but The Lexus and the Olive Tree is as good an overview of this sometimes brave, sometimes fearful new world as you'll find. --Lou Schuler, Amazon.com
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