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Lexikon der untergegangenen Sprachen Taschenbuch – 20. März 2002


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 180 Seiten
  • Verlag: C.H.Beck; Auflage: 1. Aufl. (20. März 2002)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406475965
  • ISBN-13: 978-3406475962
  • Größe und/oder Gewicht: 12,6 x 2,2 x 19,1 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
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Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Harald Haarmann gehört zu den weltweit bekanntesten Sprachwissenschaftlern. Er ist Mitglied des Forschungsteams des "Research Centre on Multilingualism" (Brüssel) und an mehreren größeren Forschungsprojekten beteiligt. Bei C.H.Beck erschien sein Kleines Lexikon der Sprachen (bsr 1432).

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Ägyptisch, Altägyptisch (Egyptian/ancient Egyptian, égyptien). Nach neueren Erkenntnissen ist die ägypt. Schrifttradition älter als die -> sumerische in Mesopotamien. Die Anfänge reichen bis in die prädynast. Periode Oberägyptens zurück. Solche Beobachtungen fügen sich harmonisch in das Bild ein, das die archäolog. Forschung über die Kulturentwicklung im 4. Jt. v. Chr. vermittelt hat. Danach war das unabhängige Königreich Oberägypten ein Zentrum für Neuerungen (Keramikherstellung, Grabarchitektur, Schriftgebrauch), die sich von dort aus nach Unterägypten (ins Nildelta) verbreiteten. Vom kulturell höher entwickelten Süden gingen vermutl. auch die polit. Impulse zur Vereinigung beider prädynast. Reiche zum ägypt. Pharaonenreich um 3100 v.Chr. aus.

Das Ägypt. übernahm länger als zweieinhalb Jahrtausende fast alle sozialen Funktionen, die eine Hochkultursprache in der Antike übernehmen konnte. In Ägypten selbst fungierte es als Staatssprache und alleinige Verwaltungssprache bis zum Beginn der Ptolemäer-Dynastie (606 v. Chr.). Als Kolonialsprache übernahm es amtl. Funktionen in den ägypt. Kolonien (Palästina, Syrien, Nubien). Die größte Ausdehnung hatte das ägypt. Reich während der Periode des Neuen Reiches (seit dem 15. Jh. v. Chr.; insbesondere unter Ramses II. im 13. Jh.). Damals reichte die militär.-polit. Kontrolle Ägyptens bis tief in das Gebiet des heutigen Sudan (bis zum 4. Nilkatarakt). Das Ägypt. war bis zur Verbreitung des Christentums Zeremonialsprache der ägypt. Staatskulte und das alleinige Medium der religiösen Literatur, nur im Bereich magischer Kultur und Praktiken konkurrierte es mit auswärtigen Sprachen ( -> Meroitisch, -> Minoisch). Als Sprache der internationalen Diplomatie war das Ägypt. allerdings nicht in Gebrauch; diese Rolle übernahm das -> Akkadische.

Ägypt. ist eine afroasiat. Sprache und repräsentiert innerhalb dieser Sprachfamilie einen selbständigen Sprachzweig (ähnl. wie das Griech. in der indoeurop. Sprachfamilie). Innerhalb des Afroasiat. bestehen engere verwandtschaftl. Beziehungen zwischen dem Ägypt. und dem Semit. einerseits, dem Berber. andererseits. Frühere Vorstellungen vom Ägypt. als einer Sprache mit hamit. Substrat und semit. «Überschichtung» sind veraltet und längst aufgegeben worden. Die Sprachentwicklung des Ägypt. ist zwar konservativ, im Laufe der Jahrtausende haben sich aber dessen Sprachstrukturen gewandelt.

Das Verhältnis des Neuägypt., das vom 13. Jh. v. Chr. an gesprochen
wurde, zum Mittelägypt. ist mit dem des Italien. Zum -> Lateinischen
verglichen worden. Im Neuägypt. werden analyt. Konstruktionen
(besonders im Verbsystem) bevorzugt, während das Mittelägypt. einen
stärker synthet. Charakter hat. Im alten Ägypten existierten
Dialektunterschiede. Aus dem 13. Jh. sind Berichte überliefert, wonach
ein Ägypter aus dem Delta Schwierigkeiten hatte, das gesprochene
Ägypt. aus dem Süden (in der Region von Elephantine beim I. Katarakt)
zu verstehen. Welcher Art die Unterschiede waren, ist jedoch nicht
bekannt.

Quelle: Copyright Verlag C.H.BECK oHG


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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von cand. phil. Brigitte Ecker am 21. September 2002
In diesem Lexikon werden über hundert zum Teil wenig bekannte untergegangene Sprachen aus allen Kontinenten behandelt. Sogar Sprachen, die noch von einer Restbevölkerung gesprochen werden, z. B. Aramäisch, werden einbezogen. Auch die weitgehend unbekannten Sprachen und Völker werden genauso berücksichtigt wie die bedeutenderen Sprachen mit vielen Sprechern, soweit dies möglich ist. Im einführenden Teil werden die untergegangenen Sprachen in vier Gruppen eingeteilt, Kriterium ist die Bedeutung für die Nachwelt und der Bekanntheitsgrad. Im Hauptteil werden nicht nur untergegangene Sprachen behandelt, sondern auch sprachwissenschaftliche Begriffe (Sprachentod) und welche Sprachen auf welchem Kontinent untergegangen sind, schon vor geraumer Zeit oder erst vor wenigen Jahren. Am Schluß jedes Artikels gibt es Literaturhinweise, die sich auf das sehr ausführliche Literaturverzeichnis beziehen. Die Artikel sind leicht verständlich geschrieben und sehr ausführlich. Aus diesem Grund ist es sowohl für interessierte Laien als auch Philologen, Linguisten, Ethnologen, Altertumswissenschaftler... als Hilfsmittel absolut empfehlenswert.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von timediver® HALL OF FAME REZENSENTTOP 500 REZENSENT am 13. Mai 2007
In seinem Vorwort stellt der promovierte Philologe zunächst den Begriff "Untergegangene Sprachen" zur Diskussion, und macht anhand von Beispielen deutliche, dass die häufig in diesem Zusammenhang gebrachten Attribute "lebendig" oder "tot" zur Klassifizierung von Sprachen untauglich sind. Denn selbst "untergegangene Sprachen" leben so lange weiter, wie ihnen eine Rolle in der Kultur zugewiesen bleibt. Haarmann teilt die untergegangenen Sprachen daher in 4 Kategorien ein:

1. Untergegangene Sprachen, die keine Spuren im kulturellen Gedächtnis hinterlassen haben, vollständig in Vergessenheit geraten, und nur noch wenigen Experten bekannt geblieben sind (z. B. Eblaitsich, Tartessisch, Messapisch) 2. Untergegangene prachen die kulturelle und/oder sprachliche Spuren in modernen Sprachen hinterlassen, und so in der einen oder anderen Weise auf spätere Kulturen eingewirkt haben. Zu dieser Kategorie gehören Sprachen, die über Interferenz- und Fusionsprozesse auf moderne Sprachen eingewirkt haben, wie in Form von Substraten im Wortschatz. (z. B.Illyrisch, Dakisch, Skythisch) 3. "Untergegangene" Sprachen mit alter Schriftkultur, die teilweise bis heute funktionale Nischenplätze in unsrer Kulturlandschaft besetzten. Beispielsweise religiöse Kultsprachen, durch die die kulturelle Entwicklung nachhaltig geprägt wurde. (z. B. Latein, Altgriechisch, Hebräisch Sanskrit, Kirchenslawisch(. Als Sakral oder Bildungssprachen bis heute vital. 4. "Untergegangene", einst weit verbreitete Sprachen, die heute noch von einer Restbevölkerung gesprochen werden (z. B. Aramäisch).Bevor der Autor noch Beispiele für die kontinuierliche Wandlung von Sprachen (Griechisch, Französisch pp.) von Sprachen und Revitalisierungen (z. B.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Rufus Bergen am 22. Februar 2009
Mehr als ein Lexikon, handelt es sich hier um ein spannend geschriebenes Sachbuch, das man mit Genuß und Gewinn liest. Der an der Geschichte der Sprachen Interessierte wird zwar manche Auskunft vermissen. Das liegt nicht an der Kompetenz des Autors: auf manche Fragen gibt es eben noch keine Antwort, vor allem, was die Einordnung einer Sprache betrifft, z.B. des Etruskischen, des Ligurischen etc.

Rufus Bergen
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von makie19 VINE-PRODUKTTESTER am 3. Juli 2002
Wie viele Sprachen seit Entstehung des Homo Sapiens ausgestorben sind, lässt sich noch nicht einmal schätzen. Sicherlich Hunderte, wenn nicht Tausende. Noch werden etwa 5000 Sprachen auf der Erde gesprochen, aber es werden täglich weniger: kleine Sprachen erliegen dem Druck der sie umgebenden dominanten Sprachen. Haarmann zeigt die Vielfalt der einst gesprochenen und geschriebenen Sprachen, die wie Akkadisch oder Parthisch Sprachen des diplomatischen Verkehrs in großen Teilen der Welt oder wie die Aborigine-Sprachen Australiens nur bei winzigen Sprechergruppen verbreitet waren. Gemeinsam ist allen: sie sind untergegangen, ersetzt durch neue Verkehrs- und Umgangssprachen. Andere Sprachen wie Hebräisch, aber auch (mit Einschränkungen) Cornisch erlebten ihre Wiederaufstehung im 20. Jahrhundert - ein äußerst seltenes Phänomen.
Insgesamt eine spannende und zum Weiterstudium anregende Lektüre.
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