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Lexikon der populären Listen
 
 
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Lexikon der populären Listen [Taschenbuch]

Walter Krämer , Michael Schmidt
3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Taschenbuch: 416 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 3. Aufl. (1999)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492225918
  • ISBN-13: 978-3492225915
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 11,8 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 1.110.743 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Unter den zehn Prognosen für das Jahr 2000 finden wir: 1. Wirksame Appetit- und Gewichtskontrolle; kein Mensch muß mehr wiegen als er will. 2. Winterschlaf zu medizinischen Zwecken. Na, wenn das nichts ist. Klasse Buch! Nächstes Jahr also schlank! Aber vorher schnell noch her mit einer "Zwiebelsuppe Feinschmecker Art" von Maggi, die steht nämlich in der Maggisuppen-Beliebtheitsskala an erster Stelle. Anschließend sinken wir mit Iris Berben (erhielt bei den 40-49jährigen die Note 2,4 als erotischste TV-Frau) zu Boden, dem von 71 Prozent aller Deutschen bevorzugten Schäferstündchenplatz. Wie gesagt, ein wirklich gutes Buch.

Ein Buch das die Welt nun wirklich noch brauchte, haben Michael Schmidt und Walter Krämer mit ihrem Lexikon der populären Listen auf den Markt geworfen, aktualisiert wie man erfährt. Krämer hatte zuvor ja schon ziemlichen Erfolg mit seinem Lexikon der populären Irrtümer, also dann, auf ein Neues!

Macht ja schon auch Spaß, darin herumzustöbern, angefangen bei den zehn attraktivsten Städten Deutschlands (Platz 1: Villingen-Schwenningen!?), bis hin zu den einflußreichsten Menschen, die je auf der Erde gelebt haben (unter den deutschen Teilnehmern siegte Gutenberg, o.k.). Vierhundert Seiten voller Listen auch ernsterer Art, z. B. der häufigsten Todesursachen in Deutschland (Herz-Kreislauf), Berufskrankheiten (Hautkrankheiten), sorgen für manchen Aha-Effekt. So die 28 deutschen Begriffe, die in die russische Sprache eingegangen sind: Hat man Begriffe wie bomba oder feldwebel fast schon erwartet, zeugen risling, buterbrod und frikadel doch von einer überraschend genußübergreifenden, sprachlichen Verbrüderung. Sehr schön!

Daß aber bei den zehn meistgespielten Stücken der Augsburger Puppenkiste ausgerechnet "Frau Holle" den ersten Platz belegt, muß jeden Lummerland-Freund erzürnen. Da war todsicher Schiebung im Spiel! --Ravi Unger

Kurzbeschreibung

Nach dem "Lexikon der populären Irrtümer" hat sich Walter Krämer zusammen mit Michael Schmidt erneut akribischer Sammellust hingegeben: Ob sie die zehn reichsten Männer der Welt kennenlernen, die zehn beliebtesten deutschen Schimpfwörter oder die zehn seltesten Lottozahlen erfahren wollen: Walter Krämer und Michael Schmidt helfen weiter, mit den witzigsten, spektakulärsten - und überflüssigsten Tabellen der Welt.

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Kundenrezensionen

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen

6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen interessantes Lexikon, das man auch gut durchlesen kann, 13. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der populären Listen (Taschenbuch)
Nachdem die beiden Statistik-Professoren Walter Krämer und Michael Schmidt bereits mit ihrem Buch „Lexikon der populären Irrtümer" für einige Furore gesorgt haben, kommt jetzt ein neues Buch von ihnen auf den Markt: das „Lexikon der populären Listen" beinhaltet die unterschiedlichsten Tabellen und Rankings. Ob man nun nach den zehn reichsten Männern oder Frauen der Welt sucht, die beliebtesten deutschen Schimpfwörter oder die beliebtesten Tütensuppen-Sorten wissen will, man wird in diesem Buch fündig. Mit einer ähnlichen Akribie und Genauigkeit haben sich die beiden Wissenschaftler einmal mehr hingesetzt und das Interessanteste für den Leser zusammengesammelt. Und das alles mit der aus dem „Lexikon der populären Irrtümer" bekannten Leichtigkeit aufbereitet, ist ein Buch zustande gekommen, das wirklich lesenswert ist und nicht nur für das Nachschlagen nach bestimmten Listen, sondern auch für das Durchlesen geeignet ist. Wer die witzigsten, spektakulärsten und auch die überflüssigsten Tabellen der Welt sucht, der ist mit diesem Buch gut beraten, selbst wenn es im Schatten des genannten Vorgängers steht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Witz, komm raus, du bist umzingelt!, 7. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der populären Listen (Taschenbuch)
Die Idee klingt nett: Mehr oder weniger nutzloses Wissen in Listen sortiert, nach 23 Themen. So weit, so gut. Wer wollte nicht schon immer wissen, wieviele Einwohner die kleinsten deutschen Städte haben, wieviele Studenten die kleinsten Universitäten und wieviele WM-Titel die Brasilianer? Will sagen: Die meisten Listen liest man, sucht vergebens die Pointe und vergisst das Ganze schnell wieder. Villingen-Schwenningen ist Deutschlands attraktivste Stadt? -- Na klar, da wohne ich ja auch nicht.

Fehlt nur noch die Liste der zehn klapprigsten Fahrräder in Lüdenscheid. Nun gut. Vielleicht hat man's ja mal mit einem hartnäckigen Nervtöter zu tun, den man irgendwie und ohne Anwendung physischer Gewalt loswerden will.

Um's kurz zu machen: Die Idee hat was und ist amüsant, aber die Ausführung ist's nur teilweise. Was interessieren mich die zehn deutschlandweit meistverkauften Parfums? -- Gut die Hälfte der Listen, wenn nicht noch mehr, wecken den Eindruck, dass erstens auf Teufel-komm-raus die Seiten zu füllen waren, dass das zweitens garnicht so leicht war und dass deswegen drittens alles reingestopft wurde, was nicht schnell genug auf die Bäume kam. Dies ist freilich nur meine persönliche Liste der drei wahrscheinlichsten Gründe, warum das "Lexikon der populären Listen" so reich an Seiten und Trivialitäten ist.

Das mit den Trivialitäten ist jetzt aber gemein?! Einige wenige Beispiele gefällig? -- Wohlan: Dass sich unter den zehn häufigsten Familiennamen hierzulande die Damen und Herren Müller, Schmidt und Schulz (und Konsorten) tummeln -- also, wer hätte das gedacht?! Dass die zehn ältesten Olympiasieger vornehmlich unter den Sport- und Bogenschützen zu finden sind, und nicht unter den Sprintern -- wow! Dass 93% der deutschen Hobbygärtner einen Gartenschlauch besitzen -- welch eine Sensation! Ähnlich geht's mir mit Rubriken, die sich wunderbar für gewisse TV-Formate eignen würden; Arbeitstitel "Deutschland sucht die Super-Infektionskrankheit" oder "Der katastrophalste Flugzeug-Container". Eine intellektuell hilfebedürftige Liste angeblich "vorhergesagter Katastrophen" gehört ins Handbuch der angewandten Verschwörungstheorie. Und wer ist der Zerberus an der Heiligen Hallen Pforte der "zehn einflußreichsten Menschen deutscher Sprache"? Wäre interessanter zu erfahren als die Liste selber. Dass Albert Einstein und Martin Luther reindurften in des Deutschen Mannes Olymp... also, das musste mal gesagt werden!

Noch ärgerlicher sind so brachialkomische Listen wie z.B. zehn Beispiele/"humorvolle" Definitionen/alternative Bezeichungen für Klotür-Sprüche/Professor/Handy: Anrufli, Protzfohn, Yuppielutscher... "Witz, komm raus, du bist umzingelt!", will man da rufen.

In dieser Art geht's allzu oft weiter. Der Trivialitäten leider kein Ende.

Dabei findet man unter all den eher popligen als populären Listen doch auch genug nahrhaftes Futter fürs neugierige und amüsierlüsterne Ich:

Sigrid Löfflers zehn schönste Fremdwörter; die Liste der hässlichsten zehn Zahlen von 1 bis 100; die 14 Nothelfer incl. Angabe ihrer diversen Zuständigkeitsbereiche; die Zusammenstellung von Deutschlands dümmsten Kriminellen (samt Erläuterung) oder die Auskunft, dass u.a. übers Gähnen, über die bayrische Form des menschlichen Schädels oder die "Rechtslage der einer Leiche in das Grab mitgegebenen Sachen" allen Ernstes mal promoviert wurde. Schließlich mein Favorit, die "zehn Aufreißertips aus der Bibel" (mit Erläuterungen) -- das Alte Testament ist wieder mal maßgeblich in allen Zweifelsfällen.

Für dieses "Lexikon der populären Listen" sprechen auch Entdeckungen wie z.B. die, dass man mit Klavierspielen 100 Kalorien pro Stunde verbraucht (also ran ans Klavier und feste geübt, Ihr übergewichtigen Pianisten aller Länder!); dass u.a. Pferdehochsprung, Hindernisschwimmen und Schwellstaffel-Rennen (was immer darunter zu verstehen gewesen sein mag) mal olympische Disziplinen waren, anno 1900 bzw. 1908; dass man 1996 Erich Honeckers graue lange Unterhosen ersteigern konnte; dass "King Lear" Anfang des 19. Jahrhunderts in England nicht aufgeführt werden dufte, weil der König geisteskrank war -- mal komisch, mal makaber, mal absurd, mal mögliche Steilvorlagen gar für richtig witzige Romane.

Mehr davon! Das liest sich amüsant, das will man sich merken, das deutet an, dass dieses Lexikon nach energischer Kürzung (und, wenn wir schon dabei sind, der Korrektur überdurchschnittlich vieler Flüchtigkeits- und Tippfehler) tatsächlich witzig hätte werden können.

Hätte es statt 416 Seiten so circa, sagmermal, deren 120, dann würde ich das Buch empfehlen. Aber es hat 416 Seiten.
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Listen, Listen und nochmal Listen!, 28. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der populären Listen (Taschenbuch)
Wahnsinn! Das Buch fußt auf der Idee, die auch dem der "populären Irrtümer" zugrunde liegt, übertrifft dies aber bei weitem: Es findet sich eine solche Fülle von Listen, daß man aus dem Staunen gar nicht mehr herauskommt. Diese sind allerdings sehr übersichtlich gegliedert in verschiedene Kapitel wie über Medien, Literatur, Sport, Irrtümer und Mißverständnisse etc. Man kann das Buch irgendwo aufschlagen und hört dann nur gezwungenermaßen wieder auf zu schmökern. Das Buch eignet sich nicht nur zur eigenen Unterhaltung, sondern auch für jede Party, da es sehr zum Amüsement beiträgt und zudem Gesprächsstoff liefert ohne Ende. Ganz nebenbei erfährt man dann auch noch wirklich Nützliches und Wissenswertes. Äußerst gelungen- to be continued!!
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