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Die Taschenbuchausgabe wurde -- auch aufgrund von Leseranregungen -- verbessert, berichtigt und sowohl um Erkenntnisse aus neuesten Untersuchungen als auch um Literaturhinweise erweitert. Das wurde von zahlreichen LeserInnen ausdrücklich gewünscht, denn vieles erscheint einem so unglaublich, dass man gern die Quellen nachlesen möchte. Obwohl manche Information aus diesem Buch inzwischen schon ebenso Allgemeingut geworden ist wie der Irrtum, den sie berichtigt. So weiß heute jedes Kind, dass Spinat keineswegs besonders viel Eisen enthält. Deshalb und weil es unser angeblich so sicheres Wissen immer wieder sehr unterhaltsam auf den Prüfstand stellt, möchte man diesem Buch mit jeder neuen Ausgabe viele neue Leser wünschen. Aha-Effekt garantiert! -- Gabi Neumayer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch .
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Weniger wären mehr gewesen,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der populären Irrtümer (Taschenbuch)
Das Lexikon der populären Irrtümer ist ohne Frage ein interessantes Buch zum Stöbern für zwischendurch. Hier wird mit Garantie jeder Leser das ein oder andere Mal staunend die Wahrheit über einen Sachverhalt erfahren, den man für so selbstverständlich hielt, wie das kleine Kind den Weihnachtsmann. Alle Besserwisser werden dieses Buch lieben und sollten es auswendig lernen. Neben diesen interessanten Einträgen finden sich meiner Meinung nach aber auch eine nicht geringe Anzahl an Artikeln, bei denen man das Gefühl hat, die Autoren hatten Probleme damit fünfhundert echte Irrtümer oder Denkfehler zu finden und haben deshalb den Inhalt ein wenig mit kleinlichen, langweiligen oder etwas sehr naiven Beiträgen gestreckt. So wird man zum Beispiel unter dem Stichwort +Gold ist seltener als Eisen+ nicht diese Überschrift bestritten, sondern man wird lediglich darüber informiert, daß die Inkas Südamerikas vor der spanischen Eroberung nur Gold und kein Eisen kannten. Desweiteren werden wohl die wenigsten Leser glauben, daß etwa Fingernägel oder Haare nach dem Tod weiter wachsen. Besonders die zahlreichen und ausführlichen wirtschaftspolitischen Artikel ( über das Bruttosozialprodukt) sind meist so langweilig und auch theoretisch, daß man sich nach zwei Zeilen auf die Suche nach einem interessanten Beitrag macht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Weggenommene Mythen und neue Vorurteile,
Von
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der populären Irrtümer (Taschenbuch)
Das Buch eignet sich gut, um mal ein wenig darin herumzuschmökern. Nach einer Weile des kontinuierlichen Lesens nervt es nämlich. Die besserwisserische Art, die meine Mitrezensenten schon hervorheben, kann ich in diesem Fall nur bestätigen. Außerdem ist der Kontext immer wieder der gleiche wie auch die Themen. Deshalb finde ich es ein wenig einseitig. Trotz Quellenangabe finde ich auch die Gegenbeweisführung als irre führend. Stellt sie sich doch als die "wirkliche Wahrheit" vor. Es erscheint als ob ein Irrtum durch einen anderen ersetzt wird, wenn beispielsweise davon geschrieben wird, daß Mülltrennung nicht dem Umweltschutz dient. Die Beweisführungen könnten genauer sein.Allerdings sind einige Ausführungen recht interessant und unterhaltsam und man kann dadurch sicherlich sein (Besser)Wissen aufstocken. Trotzdem ist es manchmal schöner, ein Mythos weiter zu betreiben, weil er so schön in unsere Vorstellungen paßt. So möchte ich es mir nicht nehmen lassen, Luthers Thesen veranschlagt zu sehen. Hingegen hätte es mich mehr interessiert, was denn nun die wirkliche Dritkomponente bei der Konsumierung von Haschisch und Heroin ist. Meine Wertung: ganz nette Toiletten- oder Wartezimmerlektüre. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Ein "Irrtum" ersetzt durch "Halbweisheit",
Von Moiki (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der populären Irrtümer (Taschenbuch)
Zugegeben, das Buch ist unterhaltsam für etwa eine Stunde, aber länger kann man leider weder sein Hirn noch seinen Hausverstand aussetzen und beginnt immer häufiger, die Quellen nachzuschlagen. Die Ergebnisse sind geradezu haarsträubend, denn man merkt, dass eigentich nur ein Irrtum durch einen anderen ersetzt wurde, allerdings diesmal mit dem Anspruch der Wissenschaftlichkeit. Die zitierten Personen sind zeitweise so eindeutig einer Lobby zuzuordnen, dass kein halbwegs seriöser Journalist sie als Wissenquelle auch nur in Erwägung ziehen würde, dazu als weitere Quelle ein Sience Fiction Autor usw. Woher z.B. das schwarze Meer seinen Namen hat, könnte wahrscheinlich jedes Schulkind beantworten. Stattdessen eine falsche Behauptung, nur weil diese so in einem Lexikon steht! Und über einige der medizinischen Statements haben sich mir nur die Haare aufgestellt. Was soll das also sein? Ein modernes Märchenbuch? Das Einzige, was man den Autoren zugute halten muss, ist, dass vieles einfach veraltet ist und sie vielleicht manches heute nicht mehr so schreiben würden. Aber hätte das ein gutes Lektorat bei der Übernahme als Taschenbuch nicht erkennen können? Fazit: Verbreitung von sehr seichtem Halbwissen und von jeder Art von Bildung weit entfernt.
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