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Produktinformation
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Der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer und die Biologin Susanne Warmuth decken in ihrem Lexikon der populären Ernährungsirrtümer "Missverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten" zum Thema Essen und Trinken auf. Sie halten ein Plädoyer für einen gelassenen Umgang mit den Essgewohnheiten und ermuntern zum Vertrauen auf den eigenen Körper.
Wie schädlich ist Cholesterin wirklich? Schützt das regelmäßige Einnehmen von Vitaminen tatsächlich vor Krankheit? Das sind nur einige der Fragen, auf die die beiden Antwort geben. Wo von Ernährung gesprochen wird, das ist Chemie nicht weit, und auch in diesem Lexikon wimmelt es von "Radikalen" und "Antioxidanzien". Pollmer und Warmuth verstehen es jedoch, dem unerfahrenen Leser die chemischen Vorgänge auf einprägsame Weise plausibel zu machen. Mit einem Schuss Humor und einleuchtenden Vergleichen bringen sie Licht in das Wissensdunkel.
Ihr kritischer Blick fordert immer wieder auf, bestimmte Ansichten und Urteile z.B. bezüglich artgerechter Tierhaltung oder Genfood genauer zu betrachten als es gemeinhin üblich ist, um das Übel tatsächlich an der Wurzel packen zu können. Querverweise sowie detaillierte Quellen- und Literaturangaben erleichtern es dem interessierten Leser, sich weiterführend mit den jeweiligen Themen zu beschäftigen. Ein nützliches Buch für jeden und besonders diejenigen, die es satt haben, sich unnötig den Appetit verderben zu lassen. --Anne Hauschild -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
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Sehr zu recht beobachtet der Autor nämlich, dass viele Studien zur Frage der richtigen Ernährung einen logischen Schritt vornehmen, der eigentlich unzulässig ist: Wenn zwei Tatsachen regelmässig gemeinsam auftreten, dann heisst dies eigentlich noch nicht, dass die eine Tatsache die Ursache, die andere die Folge der jeweils anderen ist. Wenn etwa Übergewicht und gewisse gesundheitlichen Probleme gemeinsam auftreten, dann ist damit noch nicht gesagt, dass die gesundheitlichen Probleme eine Folge des Übergewichts sind. Und erst recht heisst dies nicht, dass man durch Reduktion seines Übergewichts den gesundheitlichen Problemen aus dem Weg gehen kann. NUR, und hier muss der Autor kritisiert werden, der dies zu wenig deutlich sagt: Wenn eine solche Ursache-Wirkung-Relation auch nicht bewiesen ist, bedeutet dies umgekehrt aber nicht, dass eine solche in keinem Fall vorliegen kann.
So lernt einem das Buch Skepsis gegenüber den Resultaten von ernährungswissenschaftlichen Studien, die solche logische Fehler beinhalten. Ob diese Skepsis auch in jedem Fall wirklich berechtigt ist, mag bezweifelt werden.
Liest man das Buch genauer, so stösst man auch auf einige Wiedersprüche, schade!
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