John und Caitlín Matthews machen mit dem Lexikon der keltischen Mythologie den Versuch, die Mythen, Sagen und Legenden die in und um Irland, Schottland, Wales oder die Bretagne ranken, zwischen zwei Buchdeckel zu packen. Dem recht geringen Umfang mag man vielleicht ansehen, daß dieser Versuch fehlgeschlagen ist, doch wird man angenehm überrascht sein, wenn man das Buch das erste Mal in Händen hält und seine Fülle an Information betrachtet.
Grob eingeteilt werden die Einträge in ihre Ursprünge, ob sie nun der Arthuslegende entspringen oder in den Mythen der Griechen, Iren, Römer, Kelten, Schotten, Waliser, der Völker des Nordens oder des romano-britischen Raumes gründen. Es gibt nur sehr wenige Gestalten oder Orte der keltischen Mythen, die nicht in diesem Buch verzeichnet sind; darüberhinaus warten viele Überraschungen auf dem Leser, so wird Sir Francis Drake nachgesagt, er würde nur schlafen und wie König Arthur dann erwachen, wenn England Gefahr drohe.
Das Lexikon der keltischen Mythologie ist ein wertvolles Nachschlagewerk, das dem Interessierten schon bald ein wahrer Schatz werden wird. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)