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Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 06.12.2000
Nikolaus Piper stellt in seiner Rezension klar, dass dieses Buch "ideologisch voreingenommen ist und daraus auch gar keinen Hehl macht", weil hier für die "radikalliberale" amerikanische Marktwirtschaft eingetreten wird und nicht für die in Deutschland favorisierte soziale Marktwirtschaft. Das findet Piper jedoch nicht weiter schlimm, solange sich der Leser dessen bewusst bleibt, und dann erwarte ihn durchaus eine "spannende und wichtige Lektüre". Gut gefällt dem Rezensenten, dass hier zu vielen Stichworten etwas zu erfahren ist, über die man hierzulande nur selten etwas lesen kann, etwa über die "radikal-kapitalistische Philosophin" Ayn Rand oder auch über den deutschen Ökonomen Franz Oppenheimer. Aufschlussreich findet Piper auch das, was in diesem Lexikon weggelassen oder nur knapp behandelt wurde (als Beispiel dafür nennt der Rezensent u.a. Karl Marx, John Maynard Keynes oder den Nobelpreisträger Paul Samuelson). Allerdings wird so manche Lücke gerade was die deutsche Wirtschaftsgeschichte betrifft vom Herausgeber der deutschen Fassung, Detmar Döring, wiederum geschlossen, so Piper. Insgesamt eine "Fundgrube für Ökonomen" sofern man das Buch mit der gebotenen Distanz in die Hände nimmt, lautet das Fazit des Rezensenten.
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Pressestimmen
'Nicht zuletzt mit seinen sehr präzisen und anschaulichen Definitionen vieler ökonomischer Grundbegriffe ist Foldvary zweifellos vielen Lesern entgegengekommen, die sich näher über die Marktwirtschaft informieren wollen.' (Handelsblatt)