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Lexikon des frühen 21. Jahrhunderts
 
 
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Lexikon des frühen 21. Jahrhunderts [Gebundene Ausgabe]

Andreas Bernard , Jan Heidtmann , Dominik Wichmann
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 235 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek; Auflage: 1 (2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866152221
  • ISBN-13: 978-3866152229
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 12,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 678.480 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Von "Arschgeweih" bis "zeitnah", von "durchregieren" bis "Telenovela" - das "Lexikon des frühen 21. Jahrhunderts" umfasst die wichtigsten Begriffe der vergangenen fünf Jahre. Begriffe, die die politische Berichterstattung geprägt haben, den Jargon der Technik oder die Welt der Kultur, des Sports und des Boulevards. Einige sind in den Sprachgebrauch übergegangen, andere - 2001 und 2002 noch in aller Munde - haben heute schon einen leicht befremdlichen Klang. Im "Lexikon des frühen 21. Jahrhunderts" sind sie versammelt: 500 Wörter, ohne die unsere Zeit nicht zu verstehen ist, zusammengestellt von der Redaktion des Magazins der Süddeutschen Zeitung.

hochwertige Ausstattung: über 100 Illustrationen, drei Farbtafeln, Lesebändchen

Über den Autor

Andreas Bernard ist Redakteur des »Magazins« der der Süddeutschen Zeitung.Dominik Wichmann, geboren 1971 in München, studierte Politikwissenschaft, Philosophie und Amerikanische Kulturgeschichte in München, Cambridge (Massachusetts) und Bonn. Nach seiner Ausbildung an der Berliner Journalistenschule lebte Wichmann längere Zeit in den USA, u.a. in Chicago und Boston. Er erhielt zahlreiche Auszeichnungen, zuletzt 1997 den Axel-Springer-Journalistenpreis. Gegenwärtig arbeitet er als Redakteur für das Magazin der "Süddeutschen Zeitung" in München.

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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Von Boris Theobald TOP 1000 REZENSENT
Das „Lexikon des frühen 21. Jahrhunderts“ enthält auf ca. 230 Seiten rund 500 bedacht mit Verstand und Witz ausgewählte und sorgfältig erläuterte Einträge, die in direktem Zusammenhang mit der ‚Gegenwart’ der ersten fünf Jahre des neuen Jahrtausends stehen. Jenen Menschen, die regelmäßig aufmerksam die Berichterstattung verschiedenster Medien verfolgen, sind sie bestens bekannt. Wer mit diesen ‚Vokabeln’ nichts anfangen kann, der hatte (und hat) jedenfalls teilweise größte Schwierigkeiten, der Rundfunkberichterstattung zu folgen. Darunter sind Begriffe aus Politik (Ausbildungsplatzabgabe, Jamaika-Koalition, Ich-AG, Linkspartei, deutsche Leitkultur, Bierdeckel), Sport (Meister der Herzen, EPO, Rudelbildung, Du Hoyzer!, Rehakles), von Katastrophen und Seuchen (Jahrhundertflut, Banda Aceh, BSE, SARS) und drumherum allerlei Buntes aus Gesellschaft, Klatsch und von Modeerscheinungen, die für Diskussionsstoff gesorgt haben (Governator, googeln, Super Nanny, Nordic Walking). Es geht um Begriffe, die in der Werbung altgediente Wörter ablösten (Cerealien statt Getreide), solche, die aufgrund von Aktualitäten plötzlich nach langem Abtauchen wieder an der Tagesordnung waren (Vertrauensfrage, Konklave), Wörter, die erst völlig neu gebildet werden mussten oder früher nicht gebraucht wurden (forwarden, Unterstrich, wegdrücken) und künstlich geformte Ausdrücke, die von Profis erfolgreich in den Medien platziert wurden, so z.B. die „Achse des Bösen“ von US-Präsident George W. Bush. Das Lexikon wartet rund um seine Einträge mit akribischen Erläuterungen auf und zeigt damit seinen Anspruch als echtes Lexikon anstatt Klamauk. So steht hier auch, welche Redenschreiber George W. Bushs sich die „Achse des Bösen“ ausgedacht haben, wie viel PS der „Papstgolf“ hat oder wo ‚missbrauchte’ Begriffe ihren eigentlichen Ursprung haben. Witzig sind neben Karikaturen auch zahlreiche (natürlich tatsachengetreue) Randnotizen, wie z.B. unter „Telenovela“, wo angemerkt ist, dass der ursprüngliche Titel für die TV-Serie „Verliebt in Berlin“, nämlich „Alles nur aus Liebe“, wegen der ungünstigen Abkürzung „ANAL“ noch mal geändert wurde, oder ein gerichtlich untersagter Aufruf zum Mord am alten „Holzmichl“. Alles in allem hat man viel Spaß beim Schmökern im „Lexikon des frühen 21. Jahrhunderts“, das ernt gemeint ist, aber stets mit einem Augenzwinkern zusammengestellt wurde, sonst hätte es keinen Platz für die Pizzeria „La Commedia“, nur weil dort wegen eines Zahlendrehers in der Faxnummer ein Anwaltsdokument über das Kokainverfahren gegen Michel Friedman gelandet ist und von dort den Weg zur „Bild“-Zeitung fand, oder auch „äh“, ein „stockendes Element der gesprochenen Sprache, das v.a. vor der Bundestagswahl 2002 ungewöhnlich häufig in Reden und Wortbeiträgen des bayer. Ministerpräsidenten und Unions-Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber zu hören war“ – mit Beispieltext, versteht sich. Auch in 5, 10 oder 20 Jahren dürfte das Buch wieder gern hervorgekramt werden, um zu testen, welche Ausdrücke ihren festen Platz in der Geschichte oder dem Sprachgebrauch gefunden haben, und welche sich nur einer vorübergehenden Anwendung erfreut haben.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
Großartig. Phänomenal. Unverzichtbar.
Alles, was sich in den ersten fünf Jahren dieses jungen Jahrtausends an Unglaublichem, Boshaftem und Lieblichem, Wissenwertem und Skurillem ereignete und sich in der Erfindung neuer Begrifflichkeiten äußerte (die zum Bestandteil unseres Sprachschatzes wurden), findet sich in diesem Buch. Ein Lexikon in gepflegter Ausstattung, herrlich illustriert und amüsant geschrieben. Wunderbar!
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Schon die Lexikonausgaben des SZ Magazins, die seit ein paar Jahren immer am Ende des Jahres erscheinen, finde ich urkomisch und freue mich jedes Mal aufs Neue. Das Buch, das die besten Lexikon-Einträge aus den letzten Jahren beinhaltet, ist ein absoluter Genuss, die Lektüre bereitet besonders in geselliger Runde große Freude und sorgt für viel Gelächter. Das Nachschlagewerk greift Schlagworte, Wortschöpfungen oder Namen auf, über die man innerhalb eines Jahres in den Medien besonders häufig gestolpert ist, oder die sich sonst wie in den allgemeinen Sprachgebrauch eingeschlichen haben - man da denke an den Papstgolf, Rehakles, simsen oder Arschgeweih. Die Stichworte werden im Lexikon köstlich und gewitzt in trocken-nüchternem Enzyklopädie-Deutsch erläutert, wobei die Erklärungen durch ihre Ironie bestechen. Da man ein Lexikon normalerweise auch nicht liest wie ein ganz normales Buch, ist es auch nie ausgelesen! Übrigens auch ein tolles Geschenk, mit dem man gute Laune gleich mitschenkt!
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