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Produktinformation
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Vom "Allbuch", das noch in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts als Synonym für das Nachschlagewerk in Gebrauch war, über den "Beutelschneider", das "Bockshorn", den "Haderlump", die "Kokotte", den "Schmock" bis zum "Zwist" reichen die "jenseits des verbissenen Ernstes der üblichen Sprachkämpfe" konsequent subjektiv kommentierten Einträge diesmal. In der Gesamtschau führen sie uns deutlich vor Augen, wie vergänglich Sprache ist, die gegen das Vergessen deshalb unseres besonderen Schutzes bedarf. Um den hat sich Bodo Mrozek schon jetzt große Verdienste erworben. Doch ist sein "Kampf gegen das Vergessen ist mit diesem Band keineswegs beendet". Im Gegenteil stehen wir nach seinem Dafürhalten beim Wörterschutz immer noch erst am Anfang.
Dem ebenso amüsanten wie lehrreichen Buch werden also -- hoffentlich -- regelmäßig neue Bände folgen. Weiterhin Erfolg zu wünschen ist deshalb auch dem vom Autor ins Leben gerufenen Internet-Projekt bedrohte-woerter.de, auf dem die Lexikoneinträge zu einem guten Teil beruhen und an dem sich jeder beteiligen kann, der sich Sorgen um das Fortleben eines vom Aussterben bedrohten Wortes macht oder vielleicht auch einmal seine Freude darüber zum Ausdruck bringen möchte, dass eine bestimmte verhasste Vokabel endlich keine Verwendung mehr findet. -- Andreas Vierecke
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Die hilfreichsten Kundenrezensionen
20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Nostalgie pur - hoher Unterhaltungswert,
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der bedrohten Wörter 2 (Taschenbuch)
Eigentlich dachte ich, dass ich die deutsche Sprache kenne. Aber hier lernt man nicht nur schon ausgestorbene alte Wörter wie Dützer, Breger, Fubbes oder Düppel. Wörter aus meiner Kindheit wie Ratzefummel, Yps (!) oder Anorak werden auch erklärt. So dürfte jede Generation auf ihre Kosten kommen. Das Buch ist gut recherchiert (Herkunft von Wörtern) und flott erzählt. Kann man auch sehr gut "nebenbei" lesen, weil es kleine abgeschlossene Geschichten sind. Man muss halt was für Nostalgie übrig haben.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Noch besser als der erste Band,
Von Xaver Schapfel (Aix-la-Chapelle) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der bedrohten Wörter 2 (Taschenbuch)
Auch im zweiten Band des "Lexikons" beweißt Mrozek sich als Meister des feingedrechselten Schreibstils und der intelligenten Ideen. Das "Lexikon" schafft auf großartige Weise die Verbindung von Sprachwissenschaft und Feuilleton. Kein Artikel ist langweilig geraten. Einige Worte, wie das von einem Getränkehersteller erfundene - und schon wieder fast vergessene - "sitt", bringen den Leser zum Schmunzeln. Viele Beiträge, etwa zur "Bredouille" oder der "Fuchtel", sind ein echter, mit Erkenntnisgewinn verbundener Lesegenuss.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lektüre mit hohem Unterhaltungswert,
Von Mag Wolfgang Neubacher "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der bedrohten Wörter 2 (Taschenbuch)
Nach dem Erfolg des 1. Bandes ließ der 2. Band des "Lexikons der bedrohten Wörter" nicht lange auf sich warten. Und man muss sagen, er ist ähnlich interessant und unterhaltsam wie der 1. Band. So werden etwa Wörter wie "Angströhre", "Berserker", "Haderlump", "honett", "inkommodieren" oder "Katzelmacher" auf ihre Herkunft untersucht und genauer erklärt.Dass man als Leser so manche Wörter allerdings auch in einer anderen Bedeutung kennt, sei an einem Beispiel gezeigt: "Kruzitürken". Den 1. Teil des Wortes leitet der Autor von "Kruzifix" her. In Österreich deutet man aber "Kruzi-" in die Richtung, dass damit keineswegs das Kreuz, sondern die "Kuruzen" (aufständische Ungarn des 16.- 18. Jahrhunderts gegen die Habsburger) gemeint waren. Bei uns war "Kruzitürken" außerdem eher ein Ausruf des Ärgers denn ein kräftiger Fluch, der etwa aussagte: (Gott möge uns beschützen) vor Kuruzzen und Türken! (Dass ein türkisches Heer 1529 und 1683 Wien zu erobern versuchte, dürfte vielen bekannt sein!) Leider verwendet man das Wort praktisch nicht mehr; dabei wäre es in so manchen Situationen wirklich angebracht - zB wenn man Ende März am Morgen aus dem Fenster blickt und sich die Landschaft tiefwinterlich zeigt, man aber auf dem Auto schon Sommerreifen montieren hat lassen! Fazit: Eien äußerst amüsante Lektüre! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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