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Lexikon der bedrohten Wörter
 
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Lexikon der bedrohten Wörter (Taschenbuch)

von Bodo Mrozek (Autor)
3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
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Lexikon der bedrohten Wörter + Lexikon der bedrohten Wörter 2 + Deutsche Redensarten: und was dahintersteckt: Das Standardwerk. Das geht auf keine Kuhhaut. Aus der Pistole geschossen. Der lachende Dritte
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Neue Wörter werden geboren, andere müssen sterben. So ist das eben. Doch während etwa in England die lexikalische Tradition den Wortleichen mit fortwährendem Abdruck etwa im Oxford English Dictionary wenigstens ein ehrendes Andenken bewahrt, fallen sie in deutschen Wörterbuchredaktionen nach längerem Nichtgebrauch irgendwann durch den Rost, womit ihnen schlimmeres als der Tod, nämlich das Vergessen droht. Und manche Bezeichnung schafft es in ihrem kurzen Leben gar niemals in eines der gängigen Nachschlagewerke. Häufig hätten sie dies tatsächlich auch wirklich nicht verdient. Manchmal aber eben schon. Auch solchen Wörtern möchte Bodo Mrozek mit seinem vergnüglichen Lexikon der bedrohten Wörter einen Schutzraum bieten. Der "Übelkrähe" etwa, von der wir erfahren, dass sie eine der zahlreichen Schöpfungen des ebenso schlagfertigen wie wortgewaltigen Herbert Wehner war, der den CDU-Abgeordneten Wohlrabe einmal als eine solche bezeichnet hat.

Ausgewählt wurden ausschließlich Wörter, die, wie Bodo Mrozek in seinem Vor-Wort schreibt, "keine Relevanz mehr haben oder voraussichtlich bald keine mehr haben werden". Und so bringt uns der unterhaltsam-lehrreiche Band vergessene Wortfreunde aus unserer jüngeren Geschichte (wie etwa Bonanzarad, Dialektik, Exportbier, Sozialstaat, Vollbeschäftigung oder Stoßstange) ebenso wie der älteren (zum Beispiel Abgunst, Behuf, Café Achteck, fürbass oder Nabob) wieder in Erinnerung und erläutert jeweils, was sie bedeuten und warum sie bedroht sind. Es versteht sich von selbst, dass einerseits die Auswahl subjektiv ist, andererseits ein solches Projekt langfristig auf regelmäßige Neuauflagen angelegt sein sollte. Für alle, die ein Wort vermissen, das sie gerne "unter Artenschutz stellen" möchten, hat der Autor deshalb eine Internetseite eingerichtet, auf der man begründete Vorschläge für Neuaufnahmen machen kann. Eine hübsche Idee, die dem Büchlein zu einem langem Leben verhelfen könnte. Wir wünschen es ihm! --Andreas Vierecke



Kurzbeschreibung

'Was ist das liebste, schönste, kostbarste deutsche Wort?' fragten vor kurzem der Deutsche Sprachrat und das Goethe-Institut und Tausende von Vorschlägen kamen aus der Bevölkerung. Aber wer denkt an die Worte, die es nicht so leicht haben? Die ungeachtet ihrer Schönheit immer seltener erklingen, wie z.B. Schwengelbrunnen, Wählscheibe, Hupfdohle oder Jutebeutel. Bodo Mrozek spürt die Wörter auf, die vom Aussterben bedroht sind und geht auf amüsante Art und Weise der Frage nach, warum sie nicht vor den Furien des Verschwindens gefeit sind. Ein Lesevergnügen voller Aha-Erlebnisse!


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53 von 55 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Gute Unterhaltung, amüsant und lehrreich zugleich!, 25. November 2005
Ich habe selten so ein lehrreiches und zugleich lustig geschriebenes Buch gelesen. Jedenfalls ist es das erste Lexikon, dass ich von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen habe! Eigentlich ist es gar kein Lexikon, sondern glänzende Unterhaltung, bei der man unglaublich viel über Sprache lernt. Ich wusste gar nicht, was viele Wörter bedeuten, die ich täglich verwende. Z.B. dass "aus dem Stegreif" eigentlich von Steigbügel kommt. Oder was ein Hagestolz und ein Bückeisen ist. :-)

Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch nicht oberlehrerhaft ist, sondern immer wieder überraschende Pointen und lustige Anekdoten erzählt. Wenn Bodo Mrozek in seinen Glossen erklärt, warum Bandsalat kein vegetarisches Gericht war und was eine Amisette ist, kommt man ins Schmunzeln. Hat mir super gefallen, ist ein bisschen so wie "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod".

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33 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wissen Sie (noch), was eine Schneckenschleuder ist?, 23. Dezember 2005
Von Hausmann Roger "schreibwerkstatt.ch" (Winterthur, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Unsere Sprache lebt: In den letzten zehn Jahren ist der deutsche Wortschatz um etwa 8'000 Wörter gewachsen. Weil zum Leben der Tod gehört, gibt es zwangsläufig Wörter, die aussterben. Sie fallen dem Zeitgeist und unserer eigenen Vergesslichkeit zum Opfer. Bodo Mrazek, der für die Süddeutsche Zeitung und den Tagesspiegel schreibt, sammelt solche Wörter. In seinem "Lexikon der bedrohten Wörter" erklärt er, warum diese Wörter aussterben und was sie ursprünglich bedeutet haben. Weil er das mit einem Augenzwinkern tut, macht es Spass, die einzelnen Einträge zu lesen. Zum Beispiel Xanthippe: "Früher, als man noch wusste, dass Sokrates mit einem echten Hausdrachen verheiratet war, ein ehrverletzendes Schimpfwort. Heute im Zuge der Emanzipation nicht mehr üblich. Stattdessen drucken sich Frauen Wörter wie Zicke, Schlampe oder Bitch aufs T-Shirt." Wörter, die aussterben, sind keine Erscheinung unserer Zeit, das gab es schon zu Friedrich Nietzsches Zeiten: "Pfui allen hässlichen Gewerben, an denen Wort und Wörter sterben."
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Rettet die Kaltmamsell, 3. Januar 2006
Dieses Lexikon ist ein wahrhaft gelungenes Unterfangen fast unbekannt gewordene Wörter wieder in den Umlauf zu bringen. Von Begriffen aus der Jugendsprache der 80er über Wörter der Wendezeit bis hin zu Bezeichnungen aus früheren Jahrzehnten bis Jahrhunderten reichen die aufgelisteten Dinge. Vieles kannte ich noch gar nicht und habe es gleich bei Freunden bekannt gemacht um den Erhalt anzustreben. Viele Worte warne für mich nicht bdroht, da ich sie im Alltag noch regelmäßig höre und leider waren wirklich alte Begriffe doch eher selten. Alles in allem ist dieses Lexikon aber eine Bereicherung für jeden Haushalt und auch als Geschenk immer eine gute Wahl.
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Am 1. Januar 2006 veröffentlicht

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