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Lexikon der bedrohten Wörter Taschenbuch – 1. Dezember 2005


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Produktinformation

  • Taschenbuch: 224 Seiten
  • Verlag: rororo; Auflage: 11 (1. Dezember 2005)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3499620774
  • ISBN-13: 978-3499620775
  • Größe und/oder Gewicht: 12,5 x 1,7 x 19 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 25.041 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)

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Produktbeschreibungen

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Neue Wörter werden geboren, andere müssen sterben. So ist das eben. Doch während etwa in England die lexikalische Tradition den Wortleichen mit fortwährendem Abdruck etwa im Oxford English Dictionary wenigstens ein ehrendes Andenken bewahrt, fallen sie in deutschen Wörterbuchredaktionen nach längerem Nichtgebrauch irgendwann durch den Rost, womit ihnen schlimmeres als der Tod, nämlich das Vergessen droht. Und manche Bezeichnung schafft es in ihrem kurzen Leben gar niemals in eines der gängigen Nachschlagewerke. Häufig hätten sie dies tatsächlich auch wirklich nicht verdient. Manchmal aber eben schon. Auch solchen Wörtern möchte Bodo Mrozek mit seinem vergnüglichen Lexikon der bedrohten Wörter einen Schutzraum bieten. Der "Übelkrähe" etwa, von der wir erfahren, dass sie eine der zahlreichen Schöpfungen des ebenso schlagfertigen wie wortgewaltigen Herbert Wehner war, der den CDU-Abgeordneten Wohlrabe einmal als eine solche bezeichnet hat.

Ausgewählt wurden ausschließlich Wörter, die, wie Bodo Mrozek in seinem Vor-Wort schreibt, "keine Relevanz mehr haben oder voraussichtlich bald keine mehr haben werden". Und so bringt uns der unterhaltsam-lehrreiche Band vergessene Wortfreunde aus unserer jüngeren Geschichte (wie etwa Bonanzarad, Dialektik, Exportbier, Sozialstaat, Vollbeschäftigung oder Stoßstange) ebenso wie der älteren (zum Beispiel Abgunst, Behuf, Café Achteck, fürbass oder Nabob) wieder in Erinnerung und erläutert jeweils, was sie bedeuten und warum sie bedroht sind. Es versteht sich von selbst, dass einerseits die Auswahl subjektiv ist, andererseits ein solches Projekt langfristig auf regelmäßige Neuauflagen angelegt sein sollte. Für alle, die ein Wort vermissen, das sie gerne "unter Artenschutz stellen" möchten, hat der Autor deshalb eine Internetseite eingerichtet, auf der man begründete Vorschläge für Neuaufnahmen machen kann. Eine hübsche Idee, die dem Büchlein zu einem langem Leben verhelfen könnte. Wir wünschen es ihm! --Andreas Vierecke

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren 1968 in Berlin. Studium der Geschichte, Literatur- und Politikwissenschaft in Berlin und Amsterdam. War Mitarbeiter der Berliner Seiten der FAZ, Redakteur im Feuilleton des Tagesspiegels und schrieb u.a. für AD, dpa, Frankfurter Rundschau, Merkur, NZZ, Rheinischer Merkur, Der Spiegel, taz, SZ, Weltwoche, Die Zeit. Lebt in Berlin.

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Kundenrezensionen

Die hilfreichsten Kundenrezensionen

58 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von M. Stella am 25. November 2005
Format: Taschenbuch
Ich habe selten so ein lehrreiches und zugleich lustig geschriebenes Buch gelesen. Jedenfalls ist es das erste Lexikon, dass ich von der ersten bis zur letzten Seite verschlungen habe! Eigentlich ist es gar kein Lexikon, sondern glänzende Unterhaltung, bei der man unglaublich viel über Sprache lernt. Ich wusste gar nicht, was viele Wörter bedeuten, die ich täglich verwende. Z.B. dass "aus dem Stegreif" eigentlich von Steigbügel kommt. Oder was ein Hagestolz und ein Bückeisen ist. :-)
Besonders gut hat mir gefallen, dass das Buch nicht oberlehrerhaft ist, sondern immer wieder überraschende Pointen und lustige Anekdoten erzählt. Wenn Bodo Mrozek in seinen Glossen erklärt, warum Bandsalat kein vegetarisches Gericht war und was eine Amisette ist, kommt man ins Schmunzeln. Hat mir super gefallen, ist ein bisschen so wie "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod".
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Amazon Kundenrezensionen TOP 500 REZENSENT am 24. Juli 2007
Format: Taschenbuch
Wissen Sie, was eine Kanzelschwalbe ist? Oder eine Jahresendflügelfigur; eine Sättigungsbeilage?
Wenn nicht, ist dieses Buch gerade richtig für Sie: Nimmt doch der Autor diese, aber auch viele andere Wörter, die auszusterben drohen (oder es schon fast sind), näher unter die Lupe. Dies geschieht auf eine sehr humorvolle Art und Weise, sodass beim Lesen Vorsicht geboten ist: Vielleicht nicht gerade in einem Zugabeteil lesen; Ihr Lachen könnte humorlose Leute stören!
Das Buch ist jedenfalls eine sehr vergnügliche Lektüre (und einen 2. Band gibt es auch bereits!)
Eine Kanzelschwalbe ist übrigens eine besonders eifrige Kirchgängerin!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von leipoldsnickl am 1. Januar 2007
Format: Taschenbuch
Man mag dieses Buch als einen Versuch empfinden, an die Erfolge der Sick'schen Dativ-/Genitiv-Reihe anzuknüpfen, denn auch hier dreht es sich um eine sich verändernde, weil lebendige Sprache... Es ist auf sehr positive Weise ein gelungener Versuch!

Man darf keine wissenschaftliche Abhandlung erwarten, den Anspruch erhebt der Autor auch mitnichten und ebensowenig den Anspruch auf Vollständigkeit. Über die - sicher subjektive - Auswahl der "bedrohten Wörter" ist man oftmals überrascht, weil man sie zuweilen doch selbst noch in Gebrauch hat, und das ein oder andere mag man auch vermissen.

Dennoch versteht es der Autor seine Auswahl mit Wortwitz und Augenzwinkern zu präsentieren, erzählt oftmals nette Geschichtchen rund um seine Begriffe und bietet dabei wirklich gute Unterhaltung - und das ganz ohne den erhobenen Zeigefinger, wie er eben bei Sick immer mitschwingt.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von LauraS am 10. Oktober 2006
Format: Taschenbuch
Ich wurde nicht enttäuscht! Das Buch ist ein nobles Anliegen, alte Wörter wieder zum Leben zu erwecken und der Autor versteht es trefflich (auch ein bedrohtes Wort?), (Sprach-)Witz, Unterhaltung und wirklich interessante Worthintergründe zu verbinden. Man lernt viel über die Herkunft unserer Sprache und damit auch über unsere eigene Geschichte. Ich wusste nicht, was eine Lorke ist und dass der Stegreif (nicht "Stehgreif"!) eigentlich ein Steigbügel war. Mein Lieblingswort als "jüngere Leserin" ist Bandsalat. Wahrscheinlich muss man unseren Kindern wirklich erklären, dass das "kein makrobiotisches Gericht war". :-). Freue mich schon auf Teil zwei!
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von Hausmann Roger am 23. Dezember 2005
Format: Taschenbuch
Unsere Sprache lebt: In den letzten zehn Jahren ist der deutsche Wortschatz um etwa 8'000 Wörter gewachsen. Weil zum Leben der Tod gehört, gibt es zwangsläufig Wörter, die aussterben. Sie fallen dem Zeitgeist und unserer eigenen Vergesslichkeit zum Opfer. Bodo Mrazek, der für die Süddeutsche Zeitung und den Tagesspiegel schreibt, sammelt solche Wörter. In seinem "Lexikon der bedrohten Wörter" erklärt er, warum diese Wörter aussterben und was sie ursprünglich bedeutet haben. Weil er das mit einem Augenzwinkern tut, macht es Spass, die einzelnen Einträge zu lesen. Zum Beispiel Xanthippe: "Früher, als man noch wusste, dass Sokrates mit einem echten Hausdrachen verheiratet war, ein ehrverletzendes Schimpfwort. Heute im Zuge der Emanzipation nicht mehr üblich. Stattdessen drucken sich Frauen Wörter wie Zicke, Schlampe oder Bitch aufs T-Shirt." Wörter, die aussterben, sind keine Erscheinung unserer Zeit, das gab es schon zu Friedrich Nietzsches Zeiten: "Pfui allen hässlichen Gewerben, an denen Wort und Wörter sterben."
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich Von netzwege am 28. Mai 2008
Format: Taschenbuch
Wenn sich schon im Alltag alles ums Kind dreht, versucht man die ein oder andere "kinderfreie" Freizeitnische zu finden. Schnell wird man merken, dass die neue Rolle als Eltern dennoch überall durchschlägt: Zum Beispiel habe ich es seit der Geburt unseres Sohnes nicht mehr geschafft, einen längeren Roman zu lesen. Stattdessen lese ich gerne Bücher, die sich in kleinen Häppchen portioniert genießen lassen.

Besonders gut gefallen hat mir in jüngsten Zeit Bodo Mrozeks "Lexikon der bedrohten Wörter". Die Abschnitte sind kurz und knackig, lustig und lehrreich. Hier meine Medaillen-Plätze unter den bedrohten Wörter: "Backfischaquarium" (für Mädchen-Gymnasium, S. 30), "Duttengretel" (nach den Gebrüdern Grimm umgangssprachlich für ein wohl geformtes Frauenzimmer, S. 58), "Gabelfrühstück" (neudeutsch: Brunch, S. 76). Nett ist auch der Verweis, dass Mayonnaise im Deutschen eigentlich „Eiertunke“ (S. 104) heißt.
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