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Lexikon des Unwissens: Worauf es bisher keine Antwort gibt
 
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Lexikon des Unwissens: Worauf es bisher keine Antwort gibt (Gebundene Ausgabe)

von Kathrin Passig (Autor), Aleks Scholz (Autor)
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Rowohlt, Berlin; Auflage: 7., Aufl. (20. Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3871345695
  • ISBN-13: 978-3871345692
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 13,2 x 2,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (29 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 61.080 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Das Lexikon des Unwissens ist das erste Buch, nach dessen Lektüre man weniger weiß als zuvor.“ So lautet die unglaubliche Ankündigung der Autoren Kathrin Passig und Aleks Scholz. In ihrem Nachschlagewerk der anderen Art geht es zunächst um den aktuellen Forschungsstand zu ausgewählten Themen von „Aal“ bis „Wasser“. Anschließend führt das Duo vor, wo es in unserer Wissensgesellschaft noch ordentlich hapert. So fühlen sich Leser nach der Lektüre ein wenig wie der altgriechische Denker Sokrates, der vor fast 2500 Jahren feststellte: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Oder weniger dramatisch formuliert: Eine gelöste Frage wirft oft zwei neue auf.

Viel Physik, echt Tierisches, aber auch Allzumenschliches wird in diesem Lexikon beleuchtet. Wir greifen zu den Sternen, erfahren, was es mit dem Schnurren der Katzen auf sich hat oder worüber Narkoseärzte rätseln. Die einzelnen Beiträge kommen in appetitlichen Happen daher und informieren stets unterhaltsam und anschaulich. Kein Wunder, denn Autorin Passig gewann 2006 in Klagenfurt den Ingeborg-Bachmann-Preis -- und bildet mit dem Astronomen Scholz ein perfektes Duo, um im trüben Meer des Unwissens der Kultur- und Naturwissenschaft zu fischen.

Braune Zwerge verschwinden, mysteriöse Knoten entstehen, alte Schriften bleiben unverstanden. Astrophysiker sind ratlos, Biologen rätseln, Historiker verzweifeln. In diesem kuriosen Buch erfahren wir Widersprüchliches zu Fragen, die wir schon gelöst glaubten, sowie Erstaunliches über Dinge, über die wir uns bislang einfach noch keine Gedanken machten. Wo menschliches Know-how derzeit endet, darüber wissen wir nach der Lektüre besser Bescheid denn je. Und das ist gut so, denn der Zweifel gehört zur Erkenntnis wie das Salz in die Suppe. Oder mit dem alten Goethe gesprochen: „Es irrt der Mensch, solang er strebt.“ --Herwig Slezak



kulturnews.de

Da gewinnt Kathrin Passig mit dem Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb einen eminent wichtigen Literatur-Contest - worauf man erwartet, dass die Journalistin und Internetaktivistin endlich einen Roman oder wenigstens ein paar Erzählungen veröffentlicht. Und was legt sie gemeinsam mit Aleks Scholz vor? Ein Lexikon, die unliterarischste Form überhaupt! Im "Lexikon des Unwissens" sammeln die beiden Fragen, auf die es keine Antwort gibt. Neben altbekannten Rätseln wie dem der weiblichen Ejakulation graben Passig und Scholz Kuriosa wie das Tunguska-Ereignis (eine ungeklärte Explosion, 1908 im menschenleeren Sibirien) aus. Einen Lösungsanspruch haben die Autoren nicht, darin unterscheidet sich ihr Lexikon wohltuend vom Streberhaften der Amateurforschung: Man muss nicht auf jede Frage eine Antwort haben. Aber es ist ganz gut, sich klarzumachen, wo die weißen Flecken der Wissensgesellschaft liegen. Auf solch einen Nenner lässt sich dieses einerseits wunderbar nerdige, andererseits erfrischend schnoddrige Buch bringen. (fis) kulturnews.de

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48 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen 7 von 10 theoretisch postulierten aber noch unentdeckten Elementarteilchen, 6. März 2009
Trotz des merkwürdigen Titels ist dies ein kurzweiliges Büchlein, verfaßt von einer Redakteurin / Programmiererin und einem Astronomen. In der Danksagung wird ferner die Mitarbeit von zwei Dutzend Experten gewürdigt.

Der Band gibt kurze, komprimierte Überblicke über Fragestellung und aktuellen Forschungsstand zu verschiedenen noch ungeklärten Phänomenen. Die Themen bewegen sich zwischen Mathematik (P/NP-Probleme, Riemann-Hypothese), allgemeinen und speziellen naturwissenschaftlichen Fragen (Elementarteilchen, Dunkle Materie, Kugelsternhaufen, Rotation von Sternen, Kugelblitze, Entstehung des Lebens, Plattentektonik bis hin zu Rotem Regen, Massenauftreten von Tausendfüßlern, der herbstlichen Laubverfärbung), anatomischen Themen (Warum und mit welchem Organ schnurren Katzen? Wozu dient die weibliche Ejakulation und woraus besteht das Ejakulat? Wie funktioniert eigentlich das Riechen? Warum und von wem werden bestimmte Geräusche als unangenehm empfunden? Warum gähnt man und warum ist das ansteckend? Warum nimmt Kurzsichtigkeit in den letzten Jahrzehnten zu - vor allem in Asien - und warum ist sie überhaupt so ungleich verbreitet?) bis hin zu historischen Fragen (Wann, von wo aus und gegebenenfalls wie oft wurde der amerikanische Kontinent besiedelt? Deutungen des Voynich-Manuskripts. Was war der Stern von Bethlehem? Welchen Ursprung hat die Hitze im kalifornischen Los-Padres-Nationalpark (stellenweise 300°C in vier Meter Bodentiefe)? Was war das Tunguska-Ereignis?). Selbst einen Artikel zur Laffer-Kurve gibt es: Diese Kurve beschreibt den Zusammenhang zwischen der Höhe der Steuersätze und den resultierenden Steuereinnahmen des Staates. Mit zunehmender Steuerhöhe sinken nämlich irgendwann die Steuereinnahmen; am Anfang und am Ende der Kurve gehen die Einnahmen gegen Null.

Die Themen sind - soweit ich das beurteilen kann - durchaus kompetent dargestellt und man erfährt viel Wissenswertes, was zumindest einen Einblick ins jeweilige Thema erlaubt. Meistens werden unterschiedliche Deutungen oder konkurrierende Theorien dargestellt, häufig erhält man einen historischen Abriß zur jeweiligen Forschungsgeschichte. Zu jedem Kapitel gibt es weiterführende Literatur bzw. Weblinks. Aufgrund der thematischen Bandbreite (es sind 42 Kapitel, von denen ich nur einen Teil genannt habe) ist wohl für jeden Leser etwas dabei und nur der manchmal etwas schnoddrige Tonfall wirkt an der einen oder anderen Stelle deplaziert.

Dieses Büchlein eignet sich perfekt zum einmal Durchlesen und dann Weiterverschenken an wißbegierige und lesefreudige Bekannte. Aufgrund der unabhängigen Kapitel ist es gut als Unterbrechungslektüre, z.B. für kürzere Bahn- und Busfahrten oder WC-Sitzungen, geeignet.
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57 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein echtes Leseerlebnis, 10. Oktober 2007
Es erstaunt mich ein wenig, dass andere Rezensenten ausgerechnet mit dem schnoddrigen Tonfall, in dem dieses Buch geschrieben ist, gewisse Probleme haben: Ich bin mir ziemlich sicher, dass es ohne diesen Humor für die meisten Leser nicht funktionieren würde. Wer möchte sich schon durch knochentrockene wissenschaftliche Abhandlungen über Aalwanderungen, Steuergesetze oder frühgeschichtliche Schriften quälen? Kathrin Passig und Aleks Scholz kommt jedoch der hohe Verdienst zu, hochkomplexe und äußerst schwierige Themen (schließlich geht es um bis heute ungelöste Rätsel der Wissenschaft), noch dazu aus den unterschiedlichsten Themenbereichen, auf so launige Weise zu präsentieren, als würden sie einem bei einer gemeinsamen Tüte Chips berichten, was ihnen auf der Arbeit heute wieder Ulkiges passiert sei. Eines muss man den Autoren lassen: Im Gegensatz zu sehr vielen Leuten, die im Sektor Comedy hauptberuflich tätig sind, sind ihre Seitenbemerkungen wirklich witzig!

Manche ihrer Scherze erinnern an die Sat.1-Wissenschaftsshow "Clever" mit Wigald Boning, andere (das Geheimnis des roten Regens in Indien etwa) daran, wie Charles Fort schon vor über hundert Jahren die erstaunlichsten ungeklärten Merkwürdigkeiten in seinen Büchern behandelte. Dabei ist die Spannbreite der behandelten Gebiete wirklich beeindruckend: Wer hat zuerst Amerika besiedelt? Worum handelt es sich bei dunkler Materie? Und worum bei der weiblichen Ejakulation? Warum empfinden wir manche Geräusche als geradezu unerträglich? Und warum geben wir eigentlich Trinkgeld? Jedesmal muss man sich eigentlich in ein komplett neues Spezialgebiet einarbeiten. Offenbar verfügen die Autoren aber ohnehin schon über eine sehr breite Universalbildung: In lässig dahingeworfenen Nebensätzen kommt die Trickserie South Park ebenso vor wie der Autor Kurt Vonnegut und der Systemtheoretiker Niklas Luhmann. Für den Leser bedeutet dieses breite Wissen enorme Abwechslung. Kein Zweifel: Dieses Buch ist eine Leistung, die man anerkennen muss.
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39 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Slogan stimmt eigentlich nicht..., 16. September 2007
Von Peter Panter "etc. pp." (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Der Slogan "Dies ist das erste Buch, nach dessen Lektüre sie weniger wissen als vorher" ist falsch. Es müsste vielmehr heissen: "... wissen sie, was nicht nur sie nicht wissen".

Die Autoren stellen Themen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen, für die derzeit niemand eine (plausible und belastbare) Erklärung hat. Von Astronomie über den roten Regen bis hin zum Gähnen stellt das Buch derzeitige Erklärungsversuche zusammen - wissenschaftliche und weniger wissenschaftliche (vorallem letztere Kategorie ist nicht selten äußerst amüsant).

Der lockere Erzählstil macht das Buch gut lesbar. Leider lassen die Autoren an manchen Stellen das nötige Fingerspitzengefühl für den Humor und dessen Niveau vermissen, kann aber die 5 Sterne für die originelle Idee und die gute Darstellung nicht gefährden.
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5.0 von 5 Sternen Lustiges Unwissen
Nicht nur sehr interessant, die Unwissenheit erhellt, sondern auch noch unglaublich komische Komentare dazu geschrieben. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Christoph Straß veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Nicht nur informativ sondern auch witzig!
In diesem Lexikon werden 42 Themen angeschnitten, bei denen die Wissenschaft noch im Dunkeln tappt. So ist z.B. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Peer Sylvester veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Wissen ist Macht! Unwissenheit auch...
Kathrin Passig (Riesenmaschine) und Mitautor Aleks Scholz haben nicht nur das Tunguska Ereignis als ungelöstes Rätsel aufgetan (auch andere haben das) - sondern veröffentlichten... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Sepp Brennigan veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Erstaunlich, was man alles nicht weiß- sehr zu empfehlen
Als ich dieses Buch in die Finger bekommen habe, habe ich es innerhalb kürzester Zeit durchgelesen, da es zu interessant war, um es aus der Hand zu legen. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Athene veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Nett, witzig, informativ, gut recherchiert
Kurz: mir hats ausgeprochen gut gefallen; ich musste sehr oft schmunzeln; ganz klare Empfehlung für Jeden der gerne humorvolle Bücher mag.
Vor 7 Monaten von R. Kager veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Lexikon des Unwissens
Prima Nachschlagewerk und Erleuchtung über all das, was man schon geklärt glaubte aber offensichtlich noch im Dunkeln liegt.
Vor 8 Monaten von Erich Kielhorn veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Schöne Anregung zum Nachdenken
Das Buch bietet zwar keine Antworten, wie es manches Leser vielleicht erwartet haben mag. Doch bietet es genug Stoff, der zum Nachdenken anregt. Lesen Sie weiter...
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Vor 16 Monaten von Papa 2.0 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Herrliches Kaleidoskop
Das ist ein Buch so richtig zum Schmökern und Entspannen. Ich habe es in vielen Etappen gelsen und kann es wärmstens empfehlen. Fünf Sterne für eine Sammlung der Superlative.
Vor 19 Monaten von Hans-Heinrich Koch veröffentlicht

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