Kurzbeschreibung
Lexikon des Trick- und Animationsfilms: Die Filme und Figuren, Personen und Verfahren des Trick- und Animationsfilms von seinen Anfängen bis zur Gegenwart. Was wäre das zeitgenössische Kino ohne Trick- und Animationsfilme, von den Blockbustern »Shrek« und der »Monster AG« bis zu den beinahe schon intellektuellen Kultfilmen »Wallace und Gromit« und »Hennen rennen«? Was wäre das Fernsehen ohne die Zeichenfilmreihen wie »Die Simpsons« und »Futurama«, ohne Mickey Mouse und Pink Panther? Dieses Lexikon stellt sie alle vor: Filme und Figuren, Personen und Verfahren des Trick- und Animationsfilms von seinen Anfängen bis zur Gegenwart.
Das Buch Der Animationsfilm gehört zum Phantastischsten und Ursprünglichsten, was das Filmmedium anzubieten hat. Im Grunde ist jedes Laufbild Animation, denn eine Bewegung wird ja fotografisch in einzelne Bewegungsphasen aufgelöst und in der Vorführung wieder zusammengesetzt. Aber erst in den gezeichneten, durch Silhouetten, Puppen und Computer animierten Bildphasen entwickelt sich jene Poesie, die es vermag, uns in andere Welten zu entrücken. Das vorliegende Lexikon listet die abendfüllenden Filme des Genres auf, die in Deutschland zu sehen waren: von den »Abenteuern des Prinzen Achmed« über Disneys »Schneewittchen und die 7 Zwerge« bis »Toy Story«, »Shrek«, »Final Fantasy«, »2 Funky 4 You« (der erste abendfüllende computeranimierte Porno) und darüber hinaus Spielfilme mit hohem Animationsanteil (»King Kong«, »Mary Poppins«), zahllose TV-Serien: von Hanna-Barbera über japanische »Anime« bis hin zum ganz aktuellen »Dinotopia«, Filmografien der berühmtesten Cartoonfiguren (Felix der Kater, Micky Maus, Donald Duck, Tom & Jerry, Woody Woodpecker, Familie Feuerstein), Kurz-Biographien von Produzenten und Animatoren (Émile Cohl, Winsor McKay, Disney, Fischinger, Norman McLaren, Osamu Tezuka, John Lasseter), Beschreibung der unterschiedlichen Techniken und Verfahren. So umfangreich sind Geschichte und Inhalte des Animationsfilms in Deutschland noch nicht dargestellt worden: vom Familien- über den Fantasy- bis zum Experimentalfilm.
Über den Autor
Der Autor Rolf Giesen, (*1953). Dr. phil. Ehemaliger Vorsitzender des Deutschen Trickfilmverbands e.V., Leiter einer nach ihm benannten Trickfilmsammlung im Filmmuseum Berlin. Ausstellungen: »Asterix, Mickey Mouse & Co.«, »Cinefantastic«, »Künstliche Welten« und andere. Kurator der Ray Harryhausen Collection. Als Beirat beteiligt an folgenden Animationsfilmprojekten: »Asterix Operation Hinkelstein«, »Die unendliche Geschichte« (Zeichenfilmserie), »Lorenz im Land der Lügner«, »Hänsel und Gretel: Der Zauberwald«, »Die Digedags in grauer Vorzeit«.